Pensionskasse

Meinem Kumpel Heini sagte ich mal beim Kaffeetrinken in meiner damaligen Firma: “Pensionskasse ist optional, wer weiß was die in 20 Jahren wert sein wird”. Das war Mitte 2005 und seine Hände zitterten. Für ihn unvorstellbar. Und überhaupts: Die Hypothek. Und alles. Dad durfte nicht sein. Damals wurde gerade die Betriebspensionskasse von “defined benefit” auf “defined contribution” umgestellt. Änderungsvertrag, nimm oder geh. Viele ahnten es, und diejenigen, die gehen konnten haben sich schnellstens verpisst. Denn danach war die Firmenrente nicht mehr irgendein Prozentsatz des letzten Monatsbruttos, sondern ein kapitalisierter Anspruch, umgerechnet nach Finanzmarktlage und Firmensituation. Gold lag übrigens damals bei etwa 400 Euro pro Unze.
 
In der Zwischenzeit ging es der Firma nur noch mittelprächtig, die Umsätze stagnierten und die schweizerische Pensionskasse mußte auf Befehl von oben so viele firmeneigenen Aktien kaufen wie nur gesetzlich zulässig. Das heißt, die Pensionäre durften eine Wette auf die Zukunft von ihren Nachfolgern ausbaden. Der Pensionskassenbeauftragte bekam dafür die Eier gekrault, würde man spöttisch sagen.
 
Nun, jetzt trifft es die Lufthansa. Und nicht nur. War abzusehen. Sie waren gierig und konnten den Hals nicht voll kriegen.
 
Die Abrechnung kommt.
 
PS: Die meisten deutschen Unternehmen sind was ihre Pensionsverpflichtungen angeht, untergedeckt. Wer im gemeinsamen deutschen Sicherungsfonds drin ist, den wird es irgendwann zerreißen.
 
http://www.aero.de/news-24992/Mario-Draghi-bringt-Lufthansa-in-die-Pensions-Zwickmuehle.html

Wiesn 2016

Ich mag die Wiesn. An sich. Eigentlich. Doch im speziellen nervt es dieses Jahr. Besonders.
 
Es nervt wegen des Zauns, wegen des Dauerregens, weil man mit dem Hund nicht mehr gescheit zur Bavariastatue hingehen kann, geschweige denn auf die Wiesn, nix. Und bei letzterem werde ich grantig. Die Heerschaaren von Wachmuckeln die vor sich hinsächseln, über die könnte man fast noch wegschauen. Aber es geht nicht, es sind zu viele. Und ja – sie sind so wie sie sind: Wachmuckln.
 
Ich bin Wiesnanwohner. Direkt oberhalb vom Käferzelt. Und da gehört der Besuch dazu. Ansonsten könnte ich auch in Schwabing oder noch schlimmer in Harlaching wohnen. Also: Ich war gestern auf der Wiesn und es hatte im Schützenzelt auf dem Jahrestreffen mit Freunden und anderen eine gute Stimmung. Aber…. man hat gemerkt, es war doch ein leichtes Moll im Ton der Massen. Bei dem Lied “An Tagen wie diesen…” hat sich früher die Stimme der Massen überschlagen. Jetzt war es eher ein Mitgesinge, es kam aber nicht mehr aus vollen Kehlen heraus.
 
Es regnet in einem fort. Und das nun seit Freitagabend. Stimmung kommt da nicht auf, und entsprechend wenig Menschen kommen. Doch diese wenigen werden schon am Eingang vergrault, scheint es mir.
 
Überhaupts, diese Eintrittskontrollen… es regnet, und man bekommt von diesen Kontrollfuzzis das Gefühl ein Stück Vieh zu sein. Und damit geht es schon los. Ist man der bald eingesperrte Ochse wie auf dem daneben liegenden Zentralen Landwirtschaftsfest oder ist man noch ein freier Mann oder ein freies Weib?
 
Der Zaun stört übrigens eher weniger. Er ist halt da, das merkt aber keiner. Höchstens im Hinterkopf. Und das macht am Eingang etwas aus, in ein umzäuntes Viehgatter zu gehen.
 
Was jedoch stört, das sind unverschämte Preise in den Zelten mit zwangsweisen “Vorspeisenplatten”, die vor allem aus viel Mehrrettichringerln bestehen und wenig Wurst, so gut wie keinem Fisch und wenig Fleischpflanzerln und die man gefälligst als Gast im Paket mitzunehmen hat, wenn man resierviert. Oder man bekommt keinen Tisch. Wobei… im Löwenbräu soll es nur 2/3 voll gewesen sein. Aber wer will da bei dem Bier eh schon wirklich gerne hin.
 
Wie auch immer, die Wiesn gehört deutlich reformiert, scheint es mir. SIe ist Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden und nun, mit Terrorwarnung und Co bleiben die Leute mal schnell aus. Stornierungen, angefangen von Frau Sixt über amerikanische Reisegruppen.
 
Die beste Wiesn hatte ich 2013. Das war zwar voll, aber unbeschwert. Es wurde gesoffen. Gesoffen. Und es war lustig. Ohne zwei Maß täglich ging es nicht. Doch dann kamen der Zaun, die Kontrollen, das alles. Und ja, auch Angriffe durch versoffene Migranten. Habe ich selbst erlebt. Dann war der Spaß langsam vorbei. Letztes Jahr wurden es nur fünf Maß für mich – insgesamt. Auf 16 Tage. Mal sehen, wieviel es diesmal sein wird.
 
Früher ja früher… da war es einfach ein Fest für Münchner, ein paar Auswärtige und ein paar exotische Touristen… Dieses früher – das wird wohl vor 35 Jahren gewesen sein, bei einem der ersten Male wo ich auf der Wiesn war, noch sehr schön war. Vielleicht kommt das ja wieder.

Ein Besuch im Polizeipräsidium

Vorgestern war ich im Polizeipräsidium auf einer Führung. Neben lustigen Alltagsgegenständen (Uzi & Co) wurden wir auch durch das kleine aber feine Polizeimuseum geführt.

Dort gab es neben der blutverschmierten Originalkleidung des Anführers der Palästinenser, der die 11 israelischen Sportler und den Polizisten Josef Fliegerbauer umgebracht hatte auch die Requisiten des berühmten Mooshammer Mordes, insbesondere sein Zweireiher Sakko, Größe 58 oder so, eine rosafarbene Krawatte und oh siehe: ein altes Elektrokabel.

Damals wurden wir ja alle mit der Ente versorgt, daß es sich um ein Telefonkabel handeln würde, und es gab ja diesen Siemens Gigaset Witz – aber nein: es war ein altes Elektrokabel, so wie es aussah.

Mooshammer hatte übrigens mehrere Daisy-Hundedarsteller. Einer alleine hätte das gar nicht gepackt.

Mosy selbst fuhr mit seinem Rolls-Royce immer gerne rund um den Bahnhof rum und sprach dann entsprechend seine junge, männliche Zielgruppe an. Einmal begegnete er einem Freund von mir, die Ansprache war – ich habe gerade nochmal nachgefragt: “Wie geht’s denn hier zur Balalalanstrasse?” und dabei hat er dann entsprechend lüstern seine Zunge geschnalzt. Die Pornos lagen auf dem Beifahrersitz.

Weitere spektakuläre Mordfälle und auch der erste Banküberall mit Geiselnahme in Deutschland – 1971 in der Prinzregentenstraße. Ein Herr Todorov und ein Herr Rammelmayr haben unter Belustigung des anwesenden Publikums am 4. August die Filiale der Deutschen Bank überfallen und eine Geisel genommen. Das ganze ging unsäglich schief, die Geisel starb.

Von den Fenstern des gegenüber der Bank liegenden Edelrestaurants Feinkost Käfer aus beobachteten die Gäste, darunter Franz Josef Strauß und der damalige Innenstaatssekretär Erich Kiesl, die Szenerie. Franz Josef Strauß soll dabei sein eigenes Jagdgewehr zur Lösung des Falles angeboten haben, mit den Worten: „Diese Schweine knall ich persönlich ab.“. Durfte er aber nicht.

Entsprechend aus den Erfahrungen von Olympia und auch dieser Geiselnahme wurden Sondertruppen geschaffen, zum Beispiel das GSG-9 oder die SEKs. Ich habe mir übrigens einen dieser schweren SEK Helme aufgesetzt – er hat einen Sichtschutz aus dickem Plexiglas, das hilft immerhin gegen Kurzwaffen – doch es braucht schon einen ordentlichen Stiernacken und ziemliche Fitness, um da mitzumachen.

In München hat es ja vergleichsweise wenig Kriminalität, wahrscheinlich ist München die sicherste Millionenstadt der Welt. Von der Schußwaffe mußten die Münchner Beamten letztes Jahr kein einziges Mal Gebrauch machen, im Jahr 2014 mußte kurz vor Oktoberfestbeginn eine Kuh daran glauben, das habe ich live auf dem Weg zum Bäcker miterlebt.

Insgesamt also eine recht spannende Führung, wirklich mal was anderes.

Terroristen ausgehoben

Die Sozialismus-Lügen haben offensichtlich besonders kurze Beine.

Schon ein Jahr nach Einführung bröckelt Merkels Willkommenskultur-Bauwerk und löst sich gerade wie ein Kartenhaus in Einzelbestandteile auf. Jetzt kommen die zahlreichen Einzelbestandteile ans Tageslicht, die Terroristen und IS-Gläubigen in das Licht der Mainstream-Presse, obwohl diese zu den ernannten Göttern (Flüchtlinge) gehören! Um das auch noch zu verheimlichen, ist es einfach drei Nummern zu groß.

Der Ruf “Lügenpresse” steht im Raum und verhindert allzu dreistes Weitermachen im Lügenstil wie zuvor. Wir erleben gerade innerhalb weniger Tage, daß die Flüchtlinge statt der zuvor Harmlosen nun als Großgefährder und Terrorverdächtige gelten!

Übrigens: Focus spricht nicht etwa von einer Razzia, sondern von Razzien! Schlimm, schlimmer, Merkel. Jetzt müssten wohl alle Flüchtlingsheime nach IS-Durchseuchung gefilzt werden. Doch das wird nicht passieren und deshalb ist Vorsicht und Angst durchaus berechtigt. Ich denke, auch der heutige FOCUS-Bericht ist ein kleiner Teil der Vorankündigung des Kommenden!

Getarnte IS-Krieger können in jedem Flüchtlingsheim sein. Wir sollten die MUFL-Heime besonders fürchten, von denen geht die größte Gefährdung (junge, fanatische IS-Anhänger, gewaltgewohnte Plünderer und Wegelagerer) aus.

Inzwischen wissen wir: Mindestens 20% der “Flüchtlinge” sind an der Waffe ausgebildete Terroristen, die Deutschland nach der Bombardierung der IS Stellungen durch die Russen als Rückzugsgebiet genutzt haben – dies wohl unter Wissen von Frau Dr. Merkel und auf Befehl von “drüben”.

 

http://www.focus.de/politik/deutschland/razzien-in-zwei-bundeslaendern-polizei-nimmt-drei-terrorverdaechtige-in-fluechtlingsheimen-fest_id_5930595.html

Kunst, Künstler und Progressive

Es halten sich ja viele für “Künstler”, gerne auch für “Querdenker” und natürlich für “links”. Sie “zeigen Protest”, indem sie abstrakte Machwerke irgendwo hinklatschen, die jedoch kaum Kunst ist. Sie sind “gegen das Establishment”, doch lassen sich schön durch staatliche Subventionen durchpampern. Sie studieren jahre- und jahrzehntelang ohne einen Abschluß. Sie laben sich gerne an den Zitzen von Mutter Bavaria, Mutter Helvetia, Mutter Germania etc und schreien dann doch “Fuck Germany”. Sie kritisieren die abendländische Kultur und Religion und kümmern sich nicht darum, wenn andere Religionen eine Kultur schafft, die Mitmenschen verachten, schänden und peinigen.
 
Genügend “Kulturförderer” im Staat füttern sie durch denn so sind sie gefügig und helfen einem globalisierenden System, echte Kultur und echtes Können – Kunst – zu zerstören. Sie leben gerne in graffitbeschmierten “Lofts” und halten sich für besonders toll. Doch wissen sie: Sie können nichts, werden nichts, wollen nichts. Nur konsumieren und rumschreien.
 
Sie wissen, daß sie automatisch durch die Kulturprozente, die “Kunst am Bau”, die öffentliche Filmförderung, die Literaturpreise die Brosamen abbekommen, die ein Staat für Infrastrukturmaßnahmen hinstellen muß oder die es eben aus dem Kulturbetrieb heraus gibt.
 
Daher sieht man verschandelte Pseudokunstwerke neben echter Architektur, komische Skultpuren auf Gemeindeeingangskreiseln, Ringe und andere rostende Werke, die eher Penisphantasien oder ähnliches ähneln an Parkeingängen, sie schreien bei geförderten Musikveranstaltungen ihre linken Parolen, werden gepäppelt vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Nischenprogrammen die keiner hört und sieht und sie verhöhnen dabei echte Musiker, die den Geschmack der Menschen treffen und Erfolg haben. Sie sind “Schriftsteller”, ohne dabei wirklich gute Bücher zu schaffen, sie sind “Filmmachende”, die auf Festivals bejubelt werden und leere Kinosäle hinter sich lassen.

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Die Lust an der Zerstörung von Wahrem und Guten betreiben sie, weil sie selbst zu keinem wirklich durchdachten in der Lage sind – egal worin – sei es in der bildenden Kunst, sei es in der Architektur, sei es darin, ein gutes Stück Software zu schreiben.
Diese “Künstler” sind verachtenswert. Keinen müden Heller für diese Sorte Zecken. Mit solchen will ich nichts zu tun haben.
 
Doch werden wir sie uns merken. Wir werden diese fehlgeleiteten Pseudo-Künstler beobachten. Denn wir hoffen, daß sie – wenn sie denn sich denn wirklich anstrengen und echte Leistung zeigen, wirklichen Publikumserfolg haben, weil sie das Publikum mögen und das Publikum sie mag, – ja daß wir sie dann nicht fallen lassen. Aber nur dann.
 
Wirkliche Kunst ist es, Menschen dem Göttlichen näher zu bringen. Und das kann durchaus im Alltäglichen sein – eine Autobahn, die perfekt geplant und gebaut ist, so daß keine Unfälle passieren, ein Haus, in dem sich die Bewohner und Arbeitenden wohl fühlen und das nicht nur dem Architekturpreiskommittee gefällt, ein Auto das perfekt fährt und gefällt und wartungsarm ist, eine Software, die Menschen gut nutzen können, ein Computerspiel, das gefällt und sauber durchdacht ist, ein Krimi, der fesselt und packt und sauber konstruiert und geschrieben ist, ein Garten oder Golfplatz der ansprechend und zweckmäßig angelegt ist oder ein Bild, das das Haus verschönert und das nicht erst einen Erklärbären daneben braucht, der die Deutung übernimmt zu dem was dieses Bild nun darstellen soll.