Kunst, Künstler und Progressive

Es halten sich ja viele für „Künstler“, gerne auch für „Querdenker“ und natürlich für „links“. Sie „zeigen Protest“, indem sie abstrakte Machwerke irgendwo hinklatschen, die jedoch kaum Kunst ist. Sie sind „gegen das Establishment“, doch lassen sich schön durch staatliche Subventionen durchpampern. Sie studieren jahre- und jahrzehntelang ohne einen Abschluß. Sie laben sich gerne an den Zitzen von Mutter Bavaria, Mutter Helvetia, Mutter Germania etc und schreien dann doch „Fuck Germany“. Sie kritisieren die abendländische Kultur und Religion und kümmern sich nicht darum, wenn andere Religionen eine Kultur schafft, die Mitmenschen verachten, schänden und peinigen.
 
Genügend „Kulturförderer“ im Staat füttern sie durch denn so sind sie gefügig und helfen einem globalisierenden System, echte Kultur und echtes Können – Kunst – zu zerstören. Sie leben gerne in graffitbeschmierten „Lofts“ und halten sich für besonders toll. Doch wissen sie: Sie können nichts, werden nichts, wollen nichts. Nur konsumieren und rumschreien.
 
Sie wissen, daß sie automatisch durch die Kulturprozente, die „Kunst am Bau“, die öffentliche Filmförderung, die Literaturpreise die Brosamen abbekommen, die ein Staat für Infrastrukturmaßnahmen hinstellen muß oder die es eben aus dem Kulturbetrieb heraus gibt.
 
Daher sieht man verschandelte Pseudokunstwerke neben echter Architektur, komische Skultpuren auf Gemeindeeingangskreiseln, Ringe und andere rostende Werke, die eher Penisphantasien oder ähnliches ähneln an Parkeingängen, sie schreien bei geförderten Musikveranstaltungen ihre linken Parolen, werden gepäppelt vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Nischenprogrammen die keiner hört und sieht und sie verhöhnen dabei echte Musiker, die den Geschmack der Menschen treffen und Erfolg haben. Sie sind „Schriftsteller“, ohne dabei wirklich gute Bücher zu schaffen, sie sind „Filmmachende“, die auf Festivals bejubelt werden und leere Kinosäle hinter sich lassen.

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Die Lust an der Zerstörung von Wahrem und Guten betreiben sie, weil sie selbst zu keinem wirklich durchdachten in der Lage sind – egal worin – sei es in der bildenden Kunst, sei es in der Architektur, sei es darin, ein gutes Stück Software zu schreiben.
Diese „Künstler“ sind verachtenswert. Keinen müden Heller für diese Sorte Zecken. Mit solchen will ich nichts zu tun haben.
 
Doch werden wir sie uns merken. Wir werden diese fehlgeleiteten Pseudo-Künstler beobachten. Denn wir hoffen, daß sie – wenn sie denn sich denn wirklich anstrengen und echte Leistung zeigen, wirklichen Publikumserfolg haben, weil sie das Publikum mögen und das Publikum sie mag, – ja daß wir sie dann nicht fallen lassen. Aber nur dann.
 
Wirkliche Kunst ist es, Menschen dem Göttlichen näher zu bringen. Und das kann durchaus im Alltäglichen sein – eine Autobahn, die perfekt geplant und gebaut ist, so daß keine Unfälle passieren, ein Haus, in dem sich die Bewohner und Arbeitenden wohl fühlen und das nicht nur dem Architekturpreiskommittee gefällt, ein Auto das perfekt fährt und gefällt und wartungsarm ist, eine Software, die Menschen gut nutzen können, ein Computerspiel, das gefällt und sauber durchdacht ist, ein Krimi, der fesselt und packt und sauber konstruiert und geschrieben ist, ein Garten oder Golfplatz der ansprechend und zweckmäßig angelegt ist oder ein Bild, das das Haus verschönert und das nicht erst einen Erklärbären daneben braucht, der die Deutung übernimmt zu dem was dieses Bild nun darstellen soll.

3 Gedanken zu „Kunst, Künstler und Progressive“

  1. Sie sprechen mir und meinem ersten Buch „gar ZEN in der Kunst des Singens? – mit den Augen hören, mit den Ohren sehen“ aus dem Herzen! Es geht darin darum, wie man eben erst durch lange Jahre des Übens zur Achtsamkeit und zum Können gelangt und darum, dass wir selbst spirituelle Inhalte in unserer klassisch abendländischen Kunst wiederfinden würden, müsste sie nicht in Anlehnung an einen Markt funktionieren: „In der Überwindung alles Technischen, zurück zur nichtgekonnten Kunst, die aus dem Unbewussten erwächst. Der berühmte Bariton Klaus Mertens hat letztes Jahr ein neues Vorwort dazu geschrieben, und das Buch ist nun bereits in 7. Auflage erhältlich! „Dem Wahren, Schönen, Guten!“

  2. Übrigens, das hatte ich noch vergessen oben: Sir Henry Royce’s (Rolls-Royce) war ebenfalls, und deshalb war er eben auch ein Künstler, ein Kunst-Handwerker: „Quiduis recte factum, quamuis humile praeclarum est“ – „whatever is rightly done, however humble, is noble“! – Und genau darum sollten wir als Gesellschaft wieder in diese Richtung streben. Alles Andere wird ins Chaos führen.

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