Zum Tod von Fidel Castro: Alle trauern bis auf einen. Zum Glück.

Fidel Castro, ein übler kommunistischer Despot, der Kuba ruinierte, ist tot. Ein Tag der Hoffnung für das wunderschöne, aber verarmte Land und seine Menschen!

Was am meisten auffällt, wie viele Castro-Fans unter „demokratischen“ Politikern jetzt trauern: Jean-Claude Juncker, der Papst Franziskus, Justin Trudeau (Ministerpräsident von Kanada), Barack Obama.

An den linken Lobeshymnen für dieses kriminelle Schwein Castro, der Kuba seit 50 Jahren in Armut hält, sieht man, auf wessen Seite die Linke steht: auf der Seite der Armen – um ihnen mit dem Stiefel ins Gesicht zu treten und dabei höhnisch zu lachen.

Nur einer der wirklich großen Politiker hat klar Kante gezeigt: Donald Trump. Ein Mann, der mir von Tag zu Tag mehr Respekt abnötigt. TrumpCastro.jpg_large-1

 

Danke Donald Trump für diese klaren Worte.

Jeder Vater und jede Mutter sollte sich fragen, welche Hemmungen wohl jene haben, die derzeit die Errungenschaften eines recht kaltblütigen Diktators und Lebemannes preisen, ihre Brut an irgendwelchen sinnlosen Fronten zu verheizen und deren Zukunft für vollkommen schwachsinnige Projekte zu verspielen. Und sie sollten sich ebenfalls fragen, ob jene, die dem nicht widersprechen, nicht ebenfalls schweigen werden, wenn ihre eigenen Bürgerrechte auf dem Altar irgendwelcher Revolutionen, oder wie man hier mittlerweile sagt, Wenden, geopfert werden.

Und zwischen euch und der Tyrannei dürften in einem Land wie Deutschland maximal die Verhaftung von fünfzehn bis zwanzigtausend Menschen liegen. Und das ginge ganz schnell. Verbindungsdaten, Bankverbindungen und Fluggastinformationen liegen ja vor. So komfortabel waren Fidel und Kameraden nicht ausgestattet. Deswegen konnten sich ja Millionen seiner Landsleute ihren solidarischen Verpflichtungen in den USA entziehen. Das passiert euren Rettern definitiv nicht.

 

Prof. Dr. Florian G. Mildenberger hierzu: „Bei all dem Jubeltrubel um Fidel Castro möchte ich nur kurz an seinen Vorgänger erinnern. Fulgenico Batista. Er brachte weniger Menschen um als Castro (und vor allem weniger als Che Guevara), er legte die Grundlagen für das Selbstversorgungs- und Gesundheitssystem auf Cuba und er war ein mieser Einparteienstaats-Diktator und Begründer der berüchtigten cubanischen Geheimpolizei. Zwei Dinge unterschieden ihn diametral von Castro: Zum einen war er ein Freund der Amerikaner und zum anderen öffnete er 1938/39 seine Grenzen für eine große Zahl von Flüchtlingen aus Europa.
Wenn Batista ein Gegner der Amerikaner gewesen wäre, würden ihn diejenigen, die bei Castro gerne über Massenmord hinwegsehen,sicher stärker beachten. Da hat er ja nochmal Glück gehabt!“

Fidel Castro wurde offiziellen Angaben zufolge am 13. August 1926 geboren. Forscher gehen jedoch von 1927 als tatsächlichem Geburtsjahr aus. Er war nichteheliches Kind des Zuckerrohrplantagenbesitzers Ángel Castro Argiz und dessen Hausköchin Lina Ruz González. Sein Vater war spanischer Emigrant aus dem galicischen Dorf San Pedro de Láncara. Er kam als Soldat der spanischen Kolonialarmee nach Kuba. Castros Mutter war die Tochter eines Bauern aus der kubanischen Provinz Pinar del Río, der bei Castros Vater angestellt war. 

Menschenrechtsverletzungen

In den ersten Jahren von Castros Herrschaft wurden zahlreiche, nach US-amerikanischen Studien einige tausend, politische Gegner inhaftiert und hingerichtet. Gegner Castros wurden als „Konterrevolutionäre“, „Faschisten“ oder „CIA-Agenten“ bezeichnet und ohne Gerichtsverfahren und unter äußerst erbärmlichen Bedingungen inhaftiert. 1965 wurden unter dem Namen „Militärische Einheiten zur Unterstützung der Produktion“ Arbeitslager eingerichtet, die Che Guevara wie folgt begründete: Sie seien für „Menschen, welche Verbrechen gegen die revolutionäre Moral begangen haben“. Später wurden dort auch Kubaner inhaftiert, die nach Castros Definition als „soziale Abweichler“ einschließlich Homosexueller und HIV-Infizierter galten, um so „konterrevolutionäre“ Einflüsse aus Teilen der Bevölkerung auszumerzen. Die Soziologie-Professorin Marifeli Pérez Stable, die 1960 als Kind aus Kuba kommend in die USA einwanderte und als junge Frau die Revolution unterstützte, reflektiert über die Kosten des Umsturzes: „[Es gab] tausende Exekutionen, vierzig-, fünfzigtausend politische Gefangene. Die Behandlung politischer Gefangener, mit dem was wir heute über Menschenrechte und Menschenrechte betreffende internationale Normen wissen … ist es legitim, die Frage nach möglichen Menschenrechtsverletzungen in Kuba zu stellen.“ Castro gestand zwar ein, dass es auf Kuba politische Gefangene gibt, hält dies aber für gerechtfertigt, da sie nicht wegen ihrer Ansichten, sondern aufgrund „konterrevolutionärer Verbrechen“ einschließlich Bombenlegung inhaftiert seien.

Fidel Castro beschrieb die kubanische Opposition als illegitimes Ergebnis einer fortschreitenden Konspiration, aufgezogen von Exilkubanern mit Verbindungen zu den USA oder der CIA, was faktisch teilweise auch belegt ist (siehe Attentate/Sturzpläne). Castros Unterstützer behaupteten, seine Maßnahmen seien legitim, um den Sturz der kubanischen Regierung zu verhindern, während seine Gegner, die kubanische Opposition in den USA und die USA selbst, hinter dieser Darstellung Schuldzuweisungen sehen, um die politischen Verhältnisse zu rechtfertigen.

Amnesty International zählte im Jahresbericht 2006 insgesamt 71 gewaltlose politische Gefangene (prisoners of conscience). Außerdem waren 30 Gefangene zum Tode verurteilt, wobei seit 2003 keine Exekution mehr vollstreckt wurde. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte berichtet sogar von 300 namentlich bekannten politischen Gefangenen. Sie hat ein Patenschaftsprogramm deutscher Abgeordneter für die Inhaftierten aufgelegt. Unter der Präsidentschaft von Fidel Castros Bruder Raúl wurden die von Amnesty International anerkannten sowie weitere politische Häftlinge bis März 2011 entlassen und sämtliche bestehenden Todesurteile bis Ende 2010 in Haftstrafen umgewandelt.

Personenkult
Von der Staatsführung wurde um Castro ein Personenkult errichtet, der sich neben einer ständigen Medienpräsenz vor allem durch die allgegenwärtige Darstellung auf Postern, Plakaten, Bildern und einigen Briefmarken auszeichnet, häufig in Kombination mit Nationalsymbolen und eingängigen Parolen. Häufig wurde Castro zusammen mit bekannten historischen Persönlichkeiten abgebildet (insbesondere mit Che Guevara und anderen kubanischen Revolutionären), deren politisches Erbe er für sich beanspruchte.

In den kubanischen und internationalen Medien wurde er häufig auch als Máximo Líder (Größter Führer) oder Comandante en Jefe (Oberkommandierender) bezeichnet. Nach seinem Rücktritt von seinen offiziellen Ämtern lautete der Titel Líder histórico de la Revolución Cubana (Historischer Führer der kubanischen Revolution).

Lebensstil
Juan Reynaldo Sanchez, ein ehemaliger Leibwächter Fidel Castros, berichtet in seinem Buch La Vie Cachée de Fidel Castro von einem aufwendigen Lebensstil des Revolutionsführers, der im Gegensatz zu seiner kommunistischen Ideologie stehe. So berichtete Sanchez, Castro sei in seiner Zeit als Staatsoberhaupt u. a. Besitzer einer Yacht samt Yachthafen, einer privaten Insel und eines Basketballplatzes gewesen

Mehr Informationen: hier

The Truth about Fidel Castro

 

Buchkritik: Thomas Sattelberger – Vielfalt statt Einfalt

Kürzlich bekam ich von Florian Mildenberger ein Büchlein zugeschickt. Er meinte: „Lies es mal.“ Ich ahnte nichts böses.
 
Es war von Thomas Sattelberger, ehemaligem Vorstand bei einem DAX Unternehmen und sehr sehr LSBTTIQ-Community bewegt. So bewegt wie er war ich nie. Grund also mal, dieses Büchlein zu rezensieren.
 

Für Offenheit und Pluralismus streiten – als geführte Community-Armee?

 
von Dr. Christoph v. Gamm
 
Thomas Sattelberger und das Buch
 
Ich habe Herrn Sattelbergers Büchlein, gequälte 46 Seiten, gelesen. „Vielfalt statt Einfalt“ im Wallstein-Verlag in den „Hirschfeld-Lectures“ – und ich war wirklich enttäuscht: Purer einfältiger Etatismus hat mich bei diesem Buch angegrient.
 
So schön die Idee ist, etwas für eine LSBTTIQ-Community zu tun, so schwach sind seine Ideen. Sie strotzen vor Etatismus und dem Gedanken, daß gefälligst der Staat in alle Unternehmen – vor allem im Mittelstand – einzugreifen habe. Ich sehe das anders: Jeder einzelne Unternehmer hat für sein Unternehmen die Verantwortung. Wenn es läuft, dann läuft es. Und wenn er beratungsresistent ist, gibt es andere, die es besser machen können. Doch das was Sattelberger draufsatteln will ist effektiv Tugendwächtertum vom Schlechtesten.
 
Davon abgesehen: Aufgrund meiner persönlichen, langjährigen Feldforschungen im LGBT Umfeld – inklusive der Gründung einer europaweiten Taskforce und Suche und Schaffung eines GLBT Business Development Executive-Postens – kann ich nur sagen: There is no such thing like LSBTTIQ-Community. Sattelberger möchte gerne, daß die „Community“ vereint stramm für das gemeinsame Ziel marschiert. Never ever. Seine Zeit bei der APO umschwärmt er: „Fünf Finger kann man brechen, eine Faust nicht!“ Wie niedlich.
 
Die Schwulenszene als Beispiel ist in vielen Städten gerade durch die „Gleichschaltungsstellen“ effektiv abgestumpft, gerade die jüngeren blieben aus. Die vielen anderen Buchstaben sind weitestgehend Erfindungen von sozialistischen Funktionären, um Umverteilung durchzuführen und um aus selbsttätig agierenden Menschen Objekte der Redistribution zu machen, dies alles unter dem Deckmäntelchen der sozialen Sorgsamkeit. Nein, darum geht es nicht, es geht um Geld, es geht um Pöstchen für wenig oder so gut wie keinen Aufwand, am besten fürs Nichtstun. Und dafür braucht es neue Gruppen, neue Opfer, neue Diversion, die man dann als Diversität verkauft. Ganz nach dem Hegelschen Prinzip: Problem, Reaktion, Lösung. Man generiert ein Problem, eine verfolgte Minderheit, die es eigentlich nicht (mehr) gibt, man würzt das ganze dann auch noch mit entsprechend Reaktion, gerne durch gefühlte Repression und schaut dann, daß man die Lösung: Noch mehr Staat, noch mehr Diversity-Beauftragte, noch mehr „soziale Gerechtigkeit“ schafft. Kommunistischer Doublespeak. 
 
Sattelberger hat durchaus ein paar gute Aspekte, Diversität fördert sich jedoch nicht durch Zwang wie er es scheint zu meinen, sondern aus einer Eigendynamik heraus. Siehe zum Beispiel: The Rise of The Creative Class von Richard Florida. Man kann Anreize setzen, und den Samen säen. Und der Samen gedeiht oft auf ganz seltsamen Böden, man kann es oft nicht voraussagen. Sonst wäre ja Diversität auch soo einfach zu generieren oder auch zu töten. Sattelberger hat das scheinbar nicht gelesen, geschweige denn daß er diesen Gedanken überhaupt kennt. Mit seinen Gedanken hingegen dreht er sich im Kreis von Programmen, APO und kommunistischer Dialektik und macht dabei „brumm brumm brumm“ bis ihm das Gas ausgeht. Zu erwarten, aber eben doch schade…