Geiselbefreiung

Es ist still geworden aus der Gutmenschen-Ecke.

Vor gut einem Jahr schrieb ich das erste Mal bei einem islamistischen Attentat „Nix hat wieder mal mit Nix“ zu tun und bekam gleich politisch korrekte Schelte, „das dürfe man doch nicht“ und „das sind rechte Parolen“ und „Hetzerei“ und so weiter. Diese Schreie sind auffällig still geworden – und ich habe stand gehalten.

Inzwischen ist das zweite Mal Ramadan seit der großen Flüchtlingswelle von September 2015 – wir erinnern uns – Wladimir Putin begann die syrischen ISIS/ISIL/Al-Khaeda-Rebellen zu bombardieren und plötzlich gab es Flüchtlingsfamilien, die wie durch ein Wunder über die berühmte Balkanroute gekommen waren – schon damals fragten sich die Bewohner Istanbuls – die Stadt am Bosporus zwischen Europa und Asien – über welche Brücke denn die Millionen Flüchtlinge gekommen wären, aber dazu ein anderes Mal. Wie gesagt: Das zweite Mal Ramadan – und damit einhergehend eine Terrorwelle ganz nach der Sure des Korans 2:191:

„Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.“

Die Liste der Ramadan – und nicht nur Ramadan – Tötungen und Gewalttaten ist hier zu lang um sie einzeln aufzuzählen, es reichen Städte wie London, Brüssel, Berlin, Paris, Manchester und so weiter um das Bild zu malen. Und fast immer waren es „Flüchtlinge“, und noch besser: es waren fast immer „Flüchtlinge“, die bereits vorher den jeweiligen Behörden als Gefährder bekannt gewesen sind.

Währenddessen haben sich die mitläuferischen, oft wohlmeinenden und durch Propaganda verblendeten Gutmenschen, Bessermenschen, Bestmenschen sich in Deutschland hinter ihre Bionadekästen verkrochen und essen ihr veganes Tofu. Sie sind auch nicht mehr an den Bahnhöfen mit Teddybären und Willkommensrufen anzutreffen und Bekannte die in der „Flüchtlingshilfe“ tätig sind hören sehr wenig von „Ehrenamtlichen“, die sind irgendwie verschwunden. Die Arbeit bleibt bei denjenigen, die sie machen wollten, um damit Geld zu verdienen, die „Bundesregierung hat gut gewirtschaftet“ und Haushaltsüberschüsse werden „in die Flüchtlingshilfe investiert„. Das Thema ist nicht mehr „schick“, hat es sich denn herausgestellt, daß es sich kaum um „Flüchtlingsfamilien“ gehandelt hat, sondern eher um wehrfähige Männer, die vor ihrer Zeit als „Flüchtlinge“ unter anderem von Obama als ISIS/ISIL/Al-Khaeda/Daesh-Terroristen/Losern ausgehoben worden sind – und zwischenzeitlich bevor sie konzertiert die berühmte mit Fotostrecken dokumentierte Route über Ungarn beschritten haben zwischen Kroatien und Bosnien in der „No Mans Land Zone“ auch auf Geheiß von Obama dort trainiert haben. Doch das will keiner mehr so genau wissen, sie alle waren Opfer und haben einen langen Weg auf sich genommen und alles das. Schlimm, schlimm, schlimm. So schlimm.

Inzwischen will kaum einer der Bessermenschen mehr daran erinnert werden was er so geschrieben hat, nur noch ein paar ewiggetrige Linkspolitiker sowie Auftragshuren in Politik, Medien und Wirtschaft treiben die „Islam-Ist-Friede“-Sau oder das Gerede vom „wir können Toleranz vom Islam lernen“ durchs Dorf. Der Rest schweigt lieber weil er merkt daß er – wie die Großväter schon – verführt worden ist von einer Politik die nur das Beste von ihnen wollte – ihr Geld.

Aber bei allem Gutmenschentum: Kaum einer hat damals nach dem „cui bono“ gefragt, nach demjenigen, dem das am meisten bringt. Kaum einer hat verstanden, daß die größten Propagandisten des Syrieneinsatzes in den Großunternehmen abhängig waren von Interessensgebern aus dem Mittleren Osten, insbesondere vom Sultanat Katar, das zum Beispiel 17% der Volkswagen-Stammaktien – den größten Posten nach der Familie Porsche/Piech – besitzt, 5,01% von Credit Suisse oder 6,06% von der Barclays Bank. Andere Länder im Nahen Osten sind auch engagiert aber nicht politisch: Kuwait besitzt seit Jahrzehnten 6,08% von Daimler und weitere Beteiligungen aufgrund der Erlöse aus dem Erdöl sind nicht verwunderlich. Daß man zwischendurch über diese Beteiligungen zusieht auch einen politischen Einfluß auszuüben, versteht sich von selbst – insbesondere bei einem politisch so verquickten Unternehmen wie Volkswagen – denn auch das Land Niedersachsen hält bei Volkswagen seine 11%, ja genau Niedersachsen, das Land des Sumpfes um Gerhard Schröder, Margot Käßmann, Christian Wulff und weiterer berühmter Gestalten. Doch zurück zu Katar: Man sollte in die Waagschale des Verständnisses werfen, daß Katar ein politisches Interesse in Syrien hat, denn Syrien wollte sich lieber mit einem iranischen Pipelineprojekt für Gas engagieren als mit einem Projekt mit Qatar. Und wir reden hier über das gleiche Gasfeld, das heißt: Wer die Pipeline hat pumpt das Gasfeld zuerst leer, siehe auch Daniele Gansers Werke zu diesem Thema – er beschreibt deutlich wie Wirtschaftsinteressen Einzelner die Flüchtlingskrise erst verursacht haben. Inzwischen haben auch die anderen Golfanrainerstaaten Katar wegen ihres islamischen Radikalismus angeprangert, darunter sogar Saudi-Arabien, die sich selbst aufgrund des Katar-Wahabismus bedroht sehen. Und nicht zuletzt Donald Trump hat während seinem Besuch in Saudi-Arabien Mitte Mai und seiner Rede vor 50 islamischen Staaten dazu aufgefordert, den radikalen Islamismus zu stoppen.

Wer so einen Schaden verursacht, der hat ihn auch zu bezahlen, in dem Fall Katar und seine Helfer. Doch: Wir haben es also in Deutschland mit einer Gutmenschenklasse zu tun, die sich erpressen läßt: emotional und über ihre kleinen Jöbchen und Pöstchen die sie in Verwaltung, öffentlichem Dienst und Großkonzernen haben – erpressen von einem Land wie Katar das seine Hebelwirkung gut ausreizen kann und gleichzeitig internationalen Terror global finanziert. Die Finanzierung erstreckt sich über den Bau und den Unterhalt von Moscheen und Koranschulen – zusammen mit der Türkei und Saudi-Arabien, über direkte Beteiligung an der Ausrüstung von ISIS/ISIL/Al-Khaeda/Daesh sowie durch PR-Beiträge, Parteispenden und so weiter. Ein fein verflochtenes Netz von Aufsichtsräten und Interessensvertretern sorgt dafür daß diese Maschinerie am Laufen gehalten wird und das Geschäft durchgewunken wird. Doch ist das wirklich ein Geschäft, sowohl für die Unternehmen an denen sich zum Beispiel der Katar beteiligt hat als auch für deren Mitarbeiter? Bis jetzt mitnichten. Nicht nur aufgrund der politischen Verquickung hat das Management von VW wahrscheinlich seine Augen vom Kerngeschäft weggelassen, hat lieber eine Schummelsoftware bei den Diesel-Autos installiert anstatt sauber zu spielen und hat gleichzeitig als Vorstandsmitglied für „Integrität und Recht“ eine SPD Politikerin angestellt die damit auch mit dafür sorgen mußte daß Recht „relativ“ ist. „VW ist Deutschland“, heißt es so schön und was gut für VW sei sei gut für Deutschland. Doch dummerweise ist dieser Schluß nicht mehr gültig wenn einer der größten Anteilseigner – Katar – inzwischen eine politische Agenda fährt, die nichts aber auch gar nichts mit dem Interesse Deutschlands zu tun hat sondern vor allem der Propagierung des radikalen Islams dient und Deutschland sowohl ideologisch als auch terroristisch über ihre Gesandten – Koranlehrer, Imame und vor allem „Flüchtlinge“ – unterwandert, destabilisiert und terrorisiert.

Zeit, daß damit Schluß gemacht wird und den Finanziers des Terrors das Vermögen eingezogen wird. Denn wer die Mittel für den Terror nicht mehr hat kann nicht mehr terrorisieren.  Und dies gilt sowohl dem Staat Katar insgesamt als auch denjenigen, die diesen Terror mit propagiert haben und dafür ihre 30 Silberlinge erhalten haben. Klar, trifft es im Land Katar einige Unschuldige, das ist schlimm aber nunmal Pech – mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Denn diese Propagandisten haben das ihre mit beigetragen Deutschland und Teile Westeuropas in Geiselhaft zu nehmen. Ansonsten hat wieder einmal „Nix mit Nix zu tun“.