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Was ist Berlin?

 

Ach Berlin. Was ist Berlin? Berlin ist die Stadt für die man sich als Deutscher auf internationaler Bühne schämen muss. Wenn man Berlin mit anderen europäischen Hauptstädten wie London, Paris, Madrid und Amsterdam vergleicht, treibt es jedem anständigen Menschen die Schamesröte ins Gesicht. Selbst kleine Länder wie Österreich, Belgien oder die Schweiz haben mit Wien, Brüssel und Zürich international vorzeigbare Städte mit hoher Lebensqualität. Deutschland ist gestraft mit Berlin, der Hauptstadt der Versager. Berlin beheimatet mit Abstand die meisten Arschlöcher in der gesamten Republik.

 

Berlin Siegestor

Deutsche Bahn, Bundestag, Air Berlin und der Axel Springer Verlag sind nur einige Beispiele für den unfähigen Abschaum der hier beherbergt wird. Glorreiche Zeiten sind schon längst vorbei, diese Stadt liegt am Boden. Der Berliner an sich ist durch und durch ein fauler Lump. Charaktereigenschaften die in jedem zivilisierten Kulturkreis als pure Faulheit, Unfreundlichkeit, Unfähigkeit, dissoziale Persönlichkeitsstörung und Dummheit gelten, erklärt der Berliner kurzerhand zur Berliner Wesensart. Ein weiteres zentrales Merkmal ist der alles beherrschende Minderwertigkeitskomplex. Deswegen projiziert der Berliner auf jeden der in irgendeiner Weise besser ist als er, massive Hassgefühle. Besonders die ihm in allen Belangen haushoch überlegenen Süddeutschen sind ihm ein Dorn im Auge. Er neidet ihnen den Erfolg und München steht ganz oben auf seiner Hassliste. Diese Stadt ist alles und hat alles was der Berliner gerne wäre und hätte.

Das München dem Berliner sein Lotterleben finanziert, interessiert den Berliner nicht, er glaubt sogar insgeheim er hätte es verdient. Anstatt sich aus seiner aus Neid und Missgunst entstehenden Lethargie zu befreien und seine Stadt umzukrempeln, ergeht er sich in asozialen Schmarotzertum und hält noch große Stücke auf seine vermeintliche Weltstadt. Kulturell ist Berliner eher schwach veranlagt, große Werke liegen lang zurück. Auch gilt hier bereits das Aussprechen des Buchstaben “g” als “j” als große Kulturleistung.

Fortgeschrittene beherrschen sogar das Anhängen eines “wa?” an den Ende eines jeden Satzes. Das Leistungsniveau in der Küche bewegt sich auf überschaubarem Niveau. Eine Wurst aus gemahlenem Seperatorenfleisch mit Ketchup und Currygewürz wird hier als Currywurst und als kulinarischer Geniestreich verkauft. Jeder vernünftig denkende Mensch hält eine Wurst mit Ketchup wohl kaum für den heiligen Gral der Küchenkunst und wahrscheinlich noch nicht einmal für ein Rezept. Großzügig lässt der Rest der Republik den Berliner in diesem Glauben um seine Minderwertigkeitskomplexe nicht überhand nehmen zu lassen.

Wirtschaftlich ist Berlin ein einziges Desaster, selbst die späte DDR stand solider da. Ansonsten fußt die Berliner Wirtschaft auf alternativen Blogs, irgendwas mit Medien und Genderstudies wenn man den Universitäten glauben darf. Ungeachtet des wirtschaftlichen Bankrottes leistet sich der Berliner trotzdem Prestigeprojekte wie das Stadtschloss und einen Flughafen der mangels Funktionstüchtigkeit als Kunstprojekt gelten soll. Ebenso beherbergt diese Stadt sämtliche Zentralen der Volksparteien, die aus Marketinggründen auf das “Verräter” im Namen verzichten. Bürgermeister dieser Stadt war lange der lustige Wowibär der mit seiner Prestige&Prosecco Politik alles in den Abgrund riss, was noch halbwegs präsentabel war.

Kurzum: Berlin ist der Fliesentisch Deutschlands. Es ist das für Deutschland, was Griechenland für die Europäische Union ist und hätte Berlin eine offene Kloake, wäre es das Rumänien Deutschlands. Berlin ist ein Schandfleck, der Pickel am Arsche Deutschlands. Berlin ist der Typ der ohne Einladung auf deine Party kommt, noch nicht mal Alkohol mitbringt und auch nicht versteht dass er nicht erwünscht ist wenn man ihm ein paar Zähne aus dem Gesicht klopft und die Treppe runterwirft. Berlin ist das Detroit Deutschlands und gehört für 200 Zloty an Polen verkauft.“

 

– Unbekannt, wahrscheinliche Quelle https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/St-Oberholz-WLAN-Schnorrer-in-Berlin-Mitte/Ach-Berlin-Was-ist-Berlin/posting-30459951/show/  Wir bitten um Quellenhinweise wer diesen genialen Text zuerst verfaßt hat.

Google und die Cloud

Ob Google eine Cloudlösung sein kann für Unternehmen mit Wettbewerbsgeheimnissen, das muß einfach zwischendurch mit einem Fragezeichen versehen werden. Vertrauen ist gut. Vorsicht ist besser.
Heute war ich auf der Google Cloud Konferenz in München, Messegelände. Geschätzte 2000 Informatiker, gerne männlich, kleiner, etwas bleich lauschten den Google Oberen und einigen Kunden zu ihren Erkenntnissen. Themen waren künstliche Intelligenz, Maschinenlernen und natürlich Cloud, Cloud, Cloud. Eingerahmt in eine Art von Auto-Scooter-Jahrgangs-Jinglemusik waren dann die Google-Technologen auf der Bühne und haben erklärt.
 
Bei allem was Google so macht: es gibt wirklich viele Nutzeffekte, gar keine Frage. Dennoch: Man darf die Diabolik dahinter nicht unterschätzen. ALLES, wirklich ALLES, was man mit Google macht, wird im Hintergrund analysiert, jeder Klick in einer Google Tabelle, jeder Schrieb in einer Textverarbeitung, jede Präsentation, jeder Bookmark in Google Chrome, jede E-Mail und die Maschine dahinter verknüpft, analysiert, tut und macht. Und versucht dem Nutzer Verbesserungsvorschläge zu geben, was durchaus hilfreich sein kann. Aber effektiv auch alle Daten die in einem Container gelagert werden, alles.
 
Google hat, so wurde erklärt, eine “Zero-Trust-Policy”. Sie trauen niemandem. Denn deswegen sollte man Google vertrauen. Und entsprechend macht Google am liebsten alles selbst: Eigene Datacenter, eigene Server die selbst designed sind, eigene proprietäre Prozessorchipsätze, eigene Schiffe die ihre eigenen Unterseekabel durch die Weltmeere verlegen. VPNs? Mitnichten. Es ist alles im Browser, denn ab dem kann man ja Google trauen. Was dahinter in den Maschinen passiert, da MUSS man Google vertrauen.
 
Ich verwende Google Apps for Business – inzwischen G Suite genannt –  als zahlender Kunde wohlgemerkt seit knapp sechs Jahren. Es ist praktisch, es ist hilfreich, es ist hervorragend für die Zusammenarbeit mit Teams, mit Kunden, mit Lieferanten, wir haben unsere Kalenderplanung bei Rotary darauf aufgesetzt, drei von vier meiner Websites läuft damit ohne daß ich dafür extra zahlen muß… aber gleichzeitig… wenn jedes Meme-GIF das ich auf Google Drive gespeichert habe inzwischen per automatisiertem OCR (Optical Character Recognition) indexiert wird, dann muß man einfach sagen: es ist etwas gruselig. Und ja, als Kunde schützt mich das Datenschutzabkommen das Google mit mir vertraglich geschlossen hat deutlich besser als wenn man einfach “User” ist, denn da ist der einzige Kunde die Werbeindustrie. Zahlste was, biste was. Zahlste nix, biste nix. Gilt auch bei Google. Gleichwohl: Irgendwann wird wohl einer auf die Idee kommen “ja nur die Metadaten” zusammen zu verknüpfen und dann prognostizieren wann ich was wo wie vorhabe.
 
Wir müssen davon ausgehen daß ALLES, aber auch ALLES was über eine Tastatur geht, in die Nähe eines Mikrofons kommt oder an einer Kamera ist oder auf einem Smartphone ist bei Installation von Google Software (Android, Chrome Browser) im Hintergrund mit analysiert wird. Und davon müssen Großkunden genauso ausgehen.
 
Gut, PWC nutzt Google Apps for Business – inzwischen genannt G Suite, Valeo, Viessmann, Conrad Electronic, genügend nützen es und viele nutzen die Cloud-Container so wie auch bei Amazon S3 es genügend versteckte Nutzer gibt, so zum Beispiel der einer oder andere Provider Buchhaltungssoftware. Schön, der deutsche Steuerberater nutzt die Datev aus Nürnberg – und dort laufen auch alle Daten zusammen…
 
Google Cloud Conference, Screenshot (c) Google Inc.
Google Cloud Conference
Ob daher Google eine Cloudlösung sein kann für Unternehmen, die mit Wettbewerbsgeheimnissen arbeiten, das muß einfach zwischendurch mit einem Fragezeichen versehen werden.  Noch geht es und es gibt Datenschutzabkommen. Aber trotzdem. Jeder hat etwas zu verbergen. Und bestimmte Dinge erzähle ich einfach niemandem. Nicht einmal Google. Vertrauen ist gut. Vorsicht ist besser.

Get a job as the bosses do!

When looking out for a new candidate, firms do have a whole armada of people working “with you”: An executive search guru who finds alternatives besides you on the short list. Their HR director to assess you and squeeze your salary – his primary job! The Lawyer who is preparing a contract on the firm’s terms, not yours. A sales plan master who will put the carrot just right in front of you, but will you be able to each it? A “compliance master” who will generate you break points to get you out fast if you are not needed any longer..

A corporation that wants to hire has its processes. Everything they need. And you? Can you actually trust them? Is that really in your interest? Or are you rather completely left to your own devices? Do you think you can all solve this by yourself? Do you really have the perfect up-to-date CV and cover letter ready? Do you think your story is perfectly rounded? Do you know how you can negotiate? Do you already have this CEO-like shine? And you know how to negotiate the best package? You know the dynamics of your next company?

Really? So why then don’t you have the senior executive position you want – yet? Okay, let’s get serious, you are at the losing end of a game that is predetermined who is supposed to win.

So, let me share with you a couple of points on how to change the rules of the game and let you win.

1. Finding the right employer first is the first key aspect. You do not need to send your old crappy CV to 200 people. One or two good addresses will do.   However, byust applying “blindly” to job portals, your CV will be considered “dead meat”, especially in the higher ranks. It feels like at 3am in a suburban discotheque. Too much choice, so you better stay away. Therefore it makes better sense to directly target the right employers – maximum three – and ask yourself: “Why should I spend my time with that shop?” “What do they have to offer to me, besides money?” Always be aware that money is being printed continuously, so it is just a matter of technique to roll it into your pockets, but your time runs out faster than you think. Therefore, be picky and – also think it through: “What is special that can I offer them, given their current circumstances?”. They might be in a situation where they need drastic change, because their numbers suck, and maybe you are the silver bullet. Or – as it is the majority of the jobs in the “old economy”: many companies had too many eager strategists on the top. As a consequence they had too much change and want to have some continuity – means: you get paid for a couple of years by just DOING NOTHING! PS: A good colleague of mine became the CEO of such a company just because her track record was exactly that. So why not use your track record of either being a game changer or a ehm… “person of continuity..”, as long as you are clear about this, you can target the next step. 

2. TALK VALUE AND PRICE and not salary cost. What might the job be worth? Put yourself into the shoes of an employer. What does an employer want? Typically, he wants a person who performs a job – a function for his business in a more or less risk-free way. The lower the perceived risk a person does provide to fulfil a job, the better it is. Sometimes there are risky jobs. So there is a risk premium for the risk somebody takes. Either the employer or the employee. And if the employee is ready to take on risk – business risk, reputation risk or whatever, the rewards can be big! 

Usually, there are two ways of looking at a job: One is cost, and the other is value. Most of the candidates work on the cost side. This of course is good for employers, because there might always be one who works his ass off for less. But for the better? And this is where you come into play. So how much extra profit will you deliver, risk free? How sure can you make a big project run smoothly? How well can you cover your bosses ass? And by the way, that’s the only thing that counts, at the end. Let me give you an example. Normally, the order entry guys are extremely underpaid people. But a friend of mine was the head of the order entry department of a larger IT firm,. He got paid almost the same as the head of sales, because he knew how work the system. And there are thousands if not millions of examples where people have exactly shown their specific VALUE. 

3. Make an assessment of your credentials. So: business continuity (italian: dolce far niente) or game changer (italian: revoluzione!). Does your CV tell this? What is your track record? And does it show? Does your CV smell like Che Guevara or rather like an accounting professional?  Whatever it is, take a position! Is your CV really up-to-date? The last time – when you got hired you polished your CV, it might have been at the height of an employment cycle. Maybe you just got hired by recommendation – and this means: nobody really cared about your CV, they took you just because you were not fast enough to say no. So maybe it is a good timeto revisit your CV from ground up. Same as with PR people, there areprofessional companies capable to write you a good CV (I know some), and better spend a couple of hundred bucks on a good CV and a well-written cover letter than wondering for months how your CV scored. By the way: “scored” is the right word – most HR screening systems – especially in Tech and IT do automated pre-screening and filtering, so only CVs that match the pattern of those systems will get passed. So better by-pass that step and circumvent HR.

4. Never trust HR! Let me share an experience: Apart from a few golden hand-picked exceptions of HR colleagues I admire and appreciate, there are few really good HR people. And in order to excel and justify their existence, they try to make your life miserable. How does it work: HR will pretend to be your friend, but same as procurement departments for suppliers: They inflate the number of applicants through artificial choice and through that, they try to reduce the overall costs of personnel. Their job is to squeeze your price! That cost reduction then goes in parts into their pockets as a pay check, and maybe some goes back to the shareholders. In fact, that is the business case for HR. So don’t expect anything from them. Most bosses also don’t understand that simple formula, maybe except a good old big-wig CEO. He knows that game, maybe he even has invented it. So it is best to by-pass HR from the start and work out a deal with your future boss and ask him to get your job through then. Here, you already will see whether he or she is a real boss or whether this is just a douche you cannot trust for the rest of your employment life. By the way, I speak out of experience. The best bosses taught me how to treat HR as tools. This is what they are, tools. And good MBA books teach exactly that. Leave away that folklore, they are tools. So golden rule again: Never trust HR

5. So, you got your letter ready, your CV and want to target that right company, maybe you even found the right boss? So why hasn’t he/she contacted you yet? Well, here is where it starts: As soon as you contact your future boss for a job first, your price goes down! “Ah, a cheap person, who wants to work here. Why on earth… well because we are great… maybe he needs to learn..” As soon as your future boss contacts you for a job your price will go up, so sometimes they actually refrain from doing so. A catch-22 situation. So better finding a trusted advisor who can “broker” you, means sell you and also do the political navigation first, before you burn yourself… i.e. following up with that bosses assistant when the next interview round is, give hints on how to work HR, how many interview steps are there and so on… take a person you can trust, and who has a track record in your industry. This person will cut a deal by selling you, so his interest – besides a good track record with the employer is work you up the ladder as high as possible. Let that person send out your CV to two companies and let them start compete for you!

6. The final negotiation.  You had your three interviews, and hopefully everything went well. You get an offer. It might be an e-mail with the terms and conditions and you might be pleased. Your first intention might be to sign immediately, because you think that will please your future employer. Nope. Don’t sign, it’s a trap! If you sign without negotiation, you will be considered a wimp without a backbone, especially by HR (what did I write just three paragraphs above). Now you can use them in your favour. Because usually here, an offer gets passed via HR (that’s company policy in 99,9% of the corporates) and they always keep something in the back-pocket for negotiations – and like this again, they want to prove their value! Take that value, it is yours! Typical room for negotiation is: 5-15% on the base salary, depending how desperately they want you, 20% on the bonus and a whole lot of extra fringe benefits, you can usually trade up from coach to business class flights and let this be written in your contract, have a better company car, you can pre-agree on a salary increase within 12 months or at least you can have something like extra health insurance for your partner, spouse or your dog. Definitely, you also want to have that privilege to take your pet to the office or other things, such as a commitment for a personal assistant etc… Also, you should have a minimum fixed term of employment, i.e. three years. This guarantees you at least some comfort when they want to fire you later. Also, you might consider a tax-exemption program when you travel a lot abroad, usually a global employer can work miracles. Key is to take a long list into the negotiation round and then: Ask a good employment lawyer to work that crap out with HR. Might cost you another 1000 euros or even more, but this is worth the money. Don’t do this by yourself, there is a golden rule: You talk to your boss, your lawyer works out HR. You can stay in your comfort zone and do not need to wrestle in the mud. Do as the bosses do.

7. I said, you send out two CVs, remember? There must be one loser out now. Therefore you are now at the point where you need to write a phony and sad letter saying “thank you very much for all your efforts, however there was a company that was just better than you. I therefore wish you all the best for your future.” Maybe you even can recommend your best friend Jeff for that job. They should be thankful. 

Then you can start. Get your job as the bosses do!

 
 

(First Picture: 
Dog at the window Licensed via Shutterstock, Bildnummer: 193579130 Urheberrecht: sivivolk/Shutterstock)

Deutscher Adel – führungstreu bis in den Tod?

Ohne jetzt zu viel Bashing zu betreiben: Der Adel in Deutschland war schon immer sehr sehr führungstreu bis in den Tod. Dazu kommt ein gewisser Stolz darauf, sich in Naturwissenschaften und Wirtschaftsthemen nicht weitergebildet zu haben, denn das ist ja nur was für Leute von niederem Stand, für “Handwerker” und “Kofmichs”. Lieber Jura studieren und brav auswendig lernen was der Landesherr diktiert, selbst eine Gesetzgebung zu initiieren – Fehlanzeige.

Das letzte Mal, daß der Adel wirklich eine eigene Meinung hatte muß vor dem dreißigjährigen Krieg gewesen sein, danach wurde dies ihm ausgetrieben, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Geiselbefreiung

Es ist still geworden aus der Gutmenschen-Ecke.

Vor gut einem Jahr schrieb ich das erste Mal bei einem islamistischen Attentat “Nix hat wieder mal mit Nix” zu tun und bekam gleich politisch korrekte Schelte, “das dürfe man doch nicht” und “das sind rechte Parolen” und “Hetzerei” und so weiter. Diese Schreie sind auffällig still geworden – und ich habe stand gehalten.

Inzwischen ist das zweite Mal Ramadan seit der großen Flüchtlingswelle von September 2015 – wir erinnern uns – Wladimir Putin begann die syrischen ISIS/ISIL/Al-Khaeda-Rebellen zu bombardieren und plötzlich gab es Flüchtlingsfamilien, die wie durch ein Wunder über die berühmte Balkanroute gekommen waren – schon damals fragten sich die Bewohner Istanbuls – die Stadt am Bosporus zwischen Europa und Asien – über welche Brücke denn die Millionen Flüchtlinge gekommen wären, aber dazu ein anderes Mal. Wie gesagt: Das zweite Mal Ramadan – und damit einhergehend eine Terrorwelle ganz nach der Sure des Korans 2:191:

“Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.”

Die Liste der Ramadan – und nicht nur Ramadan – Tötungen und Gewalttaten ist hier zu lang um sie einzeln aufzuzählen, es reichen Städte wie London, Brüssel, Berlin, Paris, Manchester und so weiter um das Bild zu malen. Und fast immer waren es “Flüchtlinge”, und noch besser: es waren fast immer “Flüchtlinge”, die bereits vorher den jeweiligen Behörden als Gefährder bekannt gewesen sind.

Währenddessen haben sich die mitläuferischen, oft wohlmeinenden und durch Propaganda verblendeten Gutmenschen, Bessermenschen, Bestmenschen sich in Deutschland hinter ihre Bionadekästen verkrochen und essen ihr veganes Tofu. Sie sind auch nicht mehr an den Bahnhöfen mit Teddybären und Willkommensrufen anzutreffen und Bekannte die in der “Flüchtlingshilfe” tätig sind hören sehr wenig von “Ehrenamtlichen”, die sind irgendwie verschwunden. Die Arbeit bleibt bei denjenigen, die sie machen wollten, um damit Geld zu verdienen, die “Bundesregierung hat gut gewirtschaftet” und Haushaltsüberschüsse werden “in die Flüchtlingshilfe investiert“. Das Thema ist nicht mehr “schick”, hat es sich denn herausgestellt, daß es sich kaum um “Flüchtlingsfamilien” gehandelt hat, sondern eher um wehrfähige Männer, die vor ihrer Zeit als “Flüchtlinge” unter anderem von Obama als ISIS/ISIL/Al-Khaeda/Daesh-Terroristen/Losern ausgehoben worden sind – und zwischenzeitlich bevor sie konzertiert die berühmte mit Fotostrecken dokumentierte Route über Ungarn beschritten haben zwischen Kroatien und Bosnien in der “No Mans Land Zone“ auch auf Geheiß von Obama dort trainiert haben. Doch das will keiner mehr so genau wissen, sie alle waren Opfer und haben einen langen Weg auf sich genommen und alles das. Schlimm, schlimm, schlimm. So schlimm.

Inzwischen will kaum einer der Bessermenschen mehr daran erinnert werden was er so geschrieben hat, nur noch ein paar ewiggetrige Linkspolitiker sowie Auftragshuren in Politik, Medien und Wirtschaft treiben die “Islam-Ist-Friede”-Sau oder das Gerede vom “wir können Toleranz vom Islam lernen” durchs Dorf. Der Rest schweigt lieber weil er merkt daß er – wie die Großväter schon – verführt worden ist von einer Politik die nur das Beste von ihnen wollte – ihr Geld.

Aber bei allem Gutmenschentum: Kaum einer hat damals nach dem „cui bono“ gefragt, nach demjenigen, dem das am meisten bringt. Kaum einer hat verstanden, daß die größten Propagandisten des Syrieneinsatzes in den Großunternehmen abhängig waren von Interessensgebern aus dem Mittleren Osten, insbesondere vom Sultanat Katar, das zum Beispiel 17% der Volkswagen-Stammaktien – den größten Posten nach der Familie Porsche/Piech – besitzt, 5,01% von Credit Suisse oder 6,06% von der Barclays Bank. Andere Länder im Nahen Osten sind auch engagiert aber nicht politisch: Kuwait besitzt seit Jahrzehnten 6,08% von Daimler und weitere Beteiligungen aufgrund der Erlöse aus dem Erdöl sind nicht verwunderlich. Daß man zwischendurch über diese Beteiligungen zusieht auch einen politischen Einfluß auszuüben, versteht sich von selbst – insbesondere bei einem politisch so verquickten Unternehmen wie Volkswagen – denn auch das Land Niedersachsen hält bei Volkswagen seine 11%, ja genau Niedersachsen, das Land des Sumpfes um Gerhard Schröder, Margot Käßmann, Christian Wulff und weiterer berühmter Gestalten. Doch zurück zu Katar: Man sollte in die Waagschale des Verständnisses werfen, daß Katar ein politisches Interesse in Syrien hat, denn Syrien wollte sich lieber mit einem iranischen Pipelineprojekt für Gas engagieren als mit einem Projekt mit Qatar. Und wir reden hier über das gleiche Gasfeld, das heißt: Wer die Pipeline hat pumpt das Gasfeld zuerst leer, siehe auch Daniele Gansers Werke zu diesem Thema – er beschreibt deutlich wie Wirtschaftsinteressen Einzelner die Flüchtlingskrise erst verursacht haben. Inzwischen haben auch die anderen Golfanrainerstaaten Katar wegen ihres islamischen Radikalismus angeprangert, darunter sogar Saudi-Arabien, die sich selbst aufgrund des Katar-Wahabismus bedroht sehen. Und nicht zuletzt Donald Trump hat während seinem Besuch in Saudi-Arabien Mitte Mai und seiner Rede vor 50 islamischen Staaten dazu aufgefordert, den radikalen Islamismus zu stoppen.

Wer so einen Schaden verursacht, der hat ihn auch zu bezahlen, in dem Fall Katar und seine Helfer. Doch: Wir haben es also in Deutschland mit einer Gutmenschenklasse zu tun, die sich erpressen läßt: emotional und über ihre kleinen Jöbchen und Pöstchen die sie in Verwaltung, öffentlichem Dienst und Großkonzernen haben – erpressen von einem Land wie Katar das seine Hebelwirkung gut ausreizen kann und gleichzeitig internationalen Terror global finanziert. Die Finanzierung erstreckt sich über den Bau und den Unterhalt von Moscheen und Koranschulen – zusammen mit der Türkei und Saudi-Arabien, über direkte Beteiligung an der Ausrüstung von ISIS/ISIL/Al-Khaeda/Daesh sowie durch PR-Beiträge, Parteispenden und so weiter. Ein fein verflochtenes Netz von Aufsichtsräten und Interessensvertretern sorgt dafür daß diese Maschinerie am Laufen gehalten wird und das Geschäft durchgewunken wird. Doch ist das wirklich ein Geschäft, sowohl für die Unternehmen an denen sich zum Beispiel der Katar beteiligt hat als auch für deren Mitarbeiter? Bis jetzt mitnichten. Nicht nur aufgrund der politischen Verquickung hat das Management von VW wahrscheinlich seine Augen vom Kerngeschäft weggelassen, hat lieber eine Schummelsoftware bei den Diesel-Autos installiert anstatt sauber zu spielen und hat gleichzeitig als Vorstandsmitglied für “Integrität und Recht” eine SPD Politikerin angestellt die damit auch mit dafür sorgen mußte daß Recht “relativ” ist. “VW ist Deutschland”, heißt es so schön und was gut für VW sei sei gut für Deutschland. Doch dummerweise ist dieser Schluß nicht mehr gültig wenn einer der größten Anteilseigner – Katar – inzwischen eine politische Agenda fährt, die nichts aber auch gar nichts mit dem Interesse Deutschlands zu tun hat sondern vor allem der Propagierung des radikalen Islams dient und Deutschland sowohl ideologisch als auch terroristisch über ihre Gesandten – Koranlehrer, Imame und vor allem “Flüchtlinge” – unterwandert, destabilisiert und terrorisiert.

Zeit, daß damit Schluß gemacht wird und den Finanziers des Terrors das Vermögen eingezogen wird. Denn wer die Mittel für den Terror nicht mehr hat kann nicht mehr terrorisieren.  Und dies gilt sowohl dem Staat Katar insgesamt als auch denjenigen, die diesen Terror mit propagiert haben und dafür ihre 30 Silberlinge erhalten haben. Klar, trifft es im Land Katar einige Unschuldige, das ist schlimm aber nunmal Pech – mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Denn diese Propagandisten haben das ihre mit beigetragen Deutschland und Teile Westeuropas in Geiselhaft zu nehmen. Ansonsten hat wieder einmal „Nix mit Nix zu tun“.

vonGammCom Global Revue – Issue #7 – Vault 7, Reichtum, LiMux, Big Data, Verhandeln

vonGammCom Global Revue

vonGammCom Global Revue

March 9 · Issue #7 · View online

Executive Services, Outsourcing, Strategy, People, Politics, Business – vonGammCom Global Institute for Change, http://von-gamm.com

Wikileaks hat sein Vault-7 genanntes Archiv herausgebracht und die Inhalte sind Dynamit: So hat die CIA so ziemlich alles verwanzt was verwanzbar ist und hat auch nicht vor Autos halt gemacht – um diese allfällig fernsteuern zu können. Als Operationsbasis dient dafür unter anderem Frankfurt. Aus Cybersecurity Sicht ist das mehr als bedenklich. Cybertrue Capital Partners, die Cybersecurity-Unternehmung der vonGammCom Global Gruppe wird hier ein Augenmerk drauf werfen.
Doch nun zum eigentlichen Thema: Die digitale Transformation wird oft sehr stiefmütterlich behandelt. Kürzlich fragte mich ein größeres Unternehmen nach einem “Digital Director”, aber bitte nicht sechsstellig und ja schön subaltern soll es auch sein. Ich schlug vor, daß sie sich lieber einen erfahrenen PC Supporter anstellen sollten, denn auf so einen Job will keiner, der das Thema “Digitale Transformation” wirklich beherrscht. Hier sind gute Leute rar – und die wenigen guten kennen wir. Der Harvard Business Manager hat dennoch einige gute Ideen zusammengestellt, die ich voll und ganz unterstütze.
Der Altmeister des “Grow” Napoleon Hill zeigt, daß es 17 Faktoren gibt um persönlich etwas außergewöhnliches zu erreichen. Und das Tolle ist: Es ist überhaupt gar nicht so schwierig, man muß es lediglich wirklich wollen.
Aus Standortaspekten wird Schweden brenzlig. Ich würde dort kein Unternehmen mehr neu hinplatzieren, es könnte in Flammen aufgehen oder zumindest sehr hohe Zusatzaufwände für Sicherheitsbemühungen kalkulieren. Daß manche gut laufende Projekte im öffentlichen Bereich aufgrund politischen Willens abgeschossen werden, ist bekannt. Schade ist es wenn es ein Vorzeigeprojekt wie das Münchner LiMux ist. Ausgeschlossen wird selbstverständlich, daß es sich um einen “Deal” aufgrund einer Neuansiedlung eines größeren Software-Unternehmens gehandelt hat, dem schließe ich mich hier einfachweise mal an.
Und damit kommen wir zu Bill Gates: Er meint, daß Roboter Steuern zahlen sollten, beziehungsweise deren Besitzer. Nun sind Roboter auch nur Computer mit etwas Mechanik dazu. Sollte man dann nicht genauso die produktiven Office-Pakete saftig besteuern, oder sind Steuern nicht letztendlich das offenkundigste – nämlich RAUB?
Der französische Sonnenkönig Ludwig der XIV konnte seinen Louvre nicht erweitern, weil die angrenzenden Grundstückseigentümer nicht verkaufen wollten. Und als “absolutistischer Herrscher” konnte er dagegen nichts machen. Daß es früher nicht unbedingt schlechter war – nein sogar teilweise besser – sieht man zum Thema “How Dark Were The Dark Ages?” von Dennis Prager. Doch das Gefühl perpetuellen Fortschritts ist sehr wichtig, um sich an eine Zukunftsvision zu klammern, also wird die Vergangenheit schlecht geschrieben.
Kürzlich lernte ich Heinrich Lange kennen – Vizeadmiral a.D.. Herr Lange beschäftigt sich mit dem Thema “Toxic Leadership” – der Artikel ist verlinkt, am 20. April hält Herr Lange in Zürich dazu ein Forum ab.
Armut ist ein Geisteszustand, Reichtum ebenso. “Pleite sein” ist jedoch etwas temporäres, und man kann es durch Nachdenken und Taten ändern. So zeigt sich, daß der Geisteszustand zwischen Armut und Reichtum unterscheidet. T. Harv Eker – ein Guru, der vielen Menschen geholfen hat auf gesunde Weise reich zu werden, gibt Beispiele. Übrigens: 4000 Millionäre haben Deutschland letztes Jahr den Rücken gekehrt. Und wenn man weiß, daß 10% des Einkommensteuersubstrats von circa 10’000 Topverdienern gezahlt wird und 10% der Einkommensteuerzahler 80% des Gesamtsubstrats finanzieren, dann sollte man sich überlegen, ob das so gesund ist oder ob man nicht lieber wieder etwas dafür tun sollte, daß Deutschland zum einen gerne Unternehmer – IT Unternehmer zum Beispiel – aufnimmt und dort auch reich werden läßt. Denn ansonsten müssen die 80% des Steuersubstrats bald doch von den anderen 90% die bis jetzt sehr wenig zahlen aufgebracht werden.
Reichtum hat etwas mit Whisky zu tun, und danach kommt auch der Artikel zu dem Sie sich wirklich einen Drink genehmigen sollten. Denn ansonsten sind die Bilder der 27 Opfer des Feminismus-Kults extrem schwer verdaulich. Wir haben Sie gewarnt. Daß es auch anders geht, zeigt die Sopranistin Barbara Bonney, begleitet am Piano durch Geoffrey Parsons, wenn sie die “Forelle” von Franz Schubert singt. Schön waren die Zeiten der Drehwählscheiben, und ganz klassische Bilder davon hat Sophia Sinclair mit dem neuen Sternchen Ashley Avan geschossen. Da denkt man sich doch einfach: “Ruf doch mal an!”
PS: Unsere Telefonnummer für Business ist übrigens 089-76702210.

Business, IT und Politik
vonGammCom Global – Richtig erfolgreich verhandeln! – YouTube

Wer mit der digitalen Transformation Schritt halten will, muss umdenken! – Harvard Business Manager

Münchner IT-Leiter zu LiMux: “Es gibt keine größeren technischen Probleme” | heise online

Wegen Tippfehler: Amazon-Mitabeiter schaltet Internet teilweise ab

Energiepolitik nach der Bundestagswahl – eine Momentaufnahme

Sweden: From ABBA to Allah – Eine Chronologie des Niedergangs | Jouwatch

Cybertrue Security
CIA malware targets iPhone, Android, smart TVs, Cars.

Geheimakte BND & NSA: Das Merkel-Handy als Katalysator | heise online

Top Talent finden
Laut Harvard-Studien brauchen wir genau eine Sache für ein erfülltes Leben › ze.tt

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Toxisches Führungsverhalten – Vizeadmiral a.D. Heinrich Lange

Start-up and Incumbents, the best of both worlds

Napoleon Hill’s 17 Principles of Personal Achievement | SUCCESS

Steuern sind Raub
Robots that take people’s jobs should pay taxes, says Bill Gates

New World Wealth: Tausende Millionäre verlassen Deutschland – manager magazin

James M. Buchanan Laureate Interviews | UBS Nobel Perspectives

The Dark Art of Political Intimidation | PragerU

50 Shades of Red | frankjordanblog

Kultur
The 13 Biggest Differences Between Rich People & Poor People – T. Harv Eker

How Dark Were the Dark Ages? | PragerU

Most scientists ‘can’t replicate studies by their peers’ – BBC News

How to Make Friends as an Adult

Darum trinken intelligente und mächtige Männer Whisky – Business Insider Deutschland

Grandes Dames
27 Attractive Girls Who Became Ugly Freaks Because Of Feminism

Barbara Bonney; “Die Forelle”; Franz Schubert – YouTube

Ashley Avan Dials It Up | Playboy

Sozialparasiten

Der Kampf der Konservativen gegen die Umverteiler und Parasiten des Systems ist ein harter und ein ungleicher. Und es ist harte Arbeit. Jeden Tag. Das wird einem nicht geschenkt. Denn die Sozilanten tun ja nicht viel mehr außer sich selbst bereichern zu wollen. Nahezu alle Konservative – zumindest diejenigen, die ich kenne – haben noch nebenbei was anderes zu tun, müssen arbeiten und dabei über Steuern diese Brut mit ernähren.

Dagegen der typische Sozilant tut … sehr wenig bis nichts: Er lebt aus den Taschen der anderen und das ist seine Hauptbeschäftigung, dabei hat er dann “Arbeitsplätze” mit so gut wie wenig oder keinem Inhalt oder lebt gleich direkt von den anderen. Damit bleibt ihm viel Zeit, der anderen Hauptbeschäftigung nachzugehen: Die ist es dann dumm daherzureden und von Solidarität zu labern. Daher ist wohl die erste Pflicht des Konservativen, sich von Umverteilungszwängen zu autonomisieren, das heißt zu überlegen für was und für wen man arbeitet und seine Energie verschwendet, wem man dabei das Geld in den Rachen wirft und dieses so weit wie möglich unterbindet. So bleibt dann mehr Zeit übrig, die inneren Werte zu stabilisieren, zu festigen und zu kommunizieren.

 

Bild: Quelle Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ixodes_hexagonus_(aka).jpg

 

Afghanistan : Blut für Öl am Hindukusch

Afghanistan : Blut für Öl am Hindukusch

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Am Hindukusch entscheidet sich das wirtschaftliche Wohlergehen der westlichen Welt.

Ein politischer Kurzessay von Dr. Christoph v. Gamm und Prof. Dr. Florian G. Mildenberger

Solange Afghanistan instabil ist, bleibt Europa stabil.

Es sind diese Vorgänge, die zumeist erst eine Generation nach den stattgefundenen Ereignissen den Historikern und Kommentatoren ins Auge stechen und die immer gleiche Frage provozieren: „Wie konnte man solche Offensichtlichkeiten nur übersehen?“ Insgeheim wissen die Fragenden die Antwort schon, ebenso wie sie selbst sich gewiss sind, niemals diese Fragen aufgerollt zu haben, aus Rücksicht auf übergeordnete Interessen die doch sehr die eigenen sein können.

 

Im Fall des Krieges in Afghanistan, der nun mit Unterbrechungen seit 1980 dauert, wäre das die im Geographieunterricht stets gepredigte Frage: „Wo liegt das Land und welches sind seine Nachbarn?“ Afghanistan liegt zwischen dem Iran und der VR China. Beides sind Staaten, die seitens der USA und ihrer westlichen Verbündeten nicht nur wegen Menschenrechtsfragen kritisiert werden sondern vor allem aufgrund ihrer Machtentfaltungsstrategien. Beide Staaten eint zudem wechselseitiges Interesse: Die VR China benötigt Öl, mehr als mittlerweile die USA, und Iran muss möglichst viel davon verkaufen.

Die Verteidigung der westlichen Demokratie am Hindukusch ist – leider keine leere Floskel. Denn „fällt“ Afghanistan, dann wird über kurz oder lang auch der Dollar zusammenfallen, der über das Öl hochgehalten wird. Und fällt der Dollar, fällt der Euro zusammen.

Die deutsche Bundeswehr ist mit ihren Truppen in Massar-el-Sharif stationiert, an einem wichtigen strategischen Ort, nahe Taschikistan und auch nicht unweit des Wakhan Corridor, eine alte Handelsroute, die wahrscheinlich bereits von Marco Polo verwendet wurde.

40% des weltweiten Ölhandels gehen durch die Straße von Hormoz, eine lediglich 39 km breite Meerenge, die entsprechend von den USA sehr stark gesichert sind. Die Überwachung dieser Strasse durch die USA sorgt auch dafür, dass der US-Dollar für das Öl akzeptiert wird bzw. werden muss.

1973 nach dem Fall des Goldstandards und dem Quasi-Default gegenüber Gold wurde der Ölstandard vom damaligen US-Präsidenten Richard Nixon ausgerufen. Faktisch konnte Erdöl nur noch in US-Dollar bezahlt werden, und jeder etwas anderes probiert hat, wurde sanktioniert – so unter anderem auch Saddam Hussein, der sein Öl in Euro bezahlt wissen wollte. Dies kann als das letzte Glied einer langen Kette von Provokationen interpretiert werden, die ihm letztlich zum Verhängnis wurde.

Selbstverständlich muss auch China sein Öl in Dollar abrechnen, dafür braucht es ein großen Teil der Dollars, die aus Exporterlösen stammen. Ohne Exporterlöse keine Dollars, ohne Dollars kein Öl, ohne Öl kein chinesischer Aufschwung, denn trotz Eigenproduktion muss China importieren, eineinhalb Milliarden Chinesen wollen Auto fahren, im Winter nicht mehr frieren wie in den Jahrzehnten vor Deng Xiaoping und weitere ölbasierte Annehmlichkeiten des Kapitalismus genießen – und sei es nur Plastikspielzeug.

Und auch China muss sein Öl von Arabien über die Strasse von Hormoz transportieren. Der Weg des Öls nach China geht einen recht lästig-verschlungenen Weg: Mit Tankschiffen über die Strasse von Hormoz, vorbei an den Malediven, durch die piratenverseuchte Malaccastrasse durch, vorbei an Singapur und dann an Vietnam entlang zu einem der chinesischen Ölhäfen. China hängt also an mehr als zweier „Choke Points“, um an sein Öl zu kommen. China hat schon länger versucht, Auswege zu schaffen und die Route zu verkürzen. So bot China dem nicht allzu reichen Thailand an, einen Kanal durch den Isthmus von Kra zu bauen um damit wenigstens die Malaccastrasse zu umschiffen. Aber was bleibt ist die Strasse von Hormoz, sie zu umgehen ist quasi aussichtslos.

Eine gute Alternative wäre der Landweg, z.B. über eine Pipeline. Voraussetzung für eine Pipeline sind vor allem: Gute erschlossene Landwege – wer will sich schon mühevoll durchs durch das Gebirge sprengen und natürlich politische Stabilität, denn eine Pipeline ist ansonsten Angriffen sehr schonungslos ausgesetzt. Eine passende Route vom Iran – einem der ölreichsten Staaten – und mit möglichem Anschluss an Pipelines in Kuwait, Saudi-Arabien & Co könnte direkt durch Afghanistan führen. Alternativen für eine Pipeline wären Pakistan und durch den Nordhimalaya, sowie die Nordroute über Turkmenistan, Usbekistan und Kirgistan. Die Pakistan-Route für eine Ölpipeline ist aufgrund des Himalayas nicht praktikabel, zudem ist Pakistan politisch gesehen fast eine US-Marionette wie in den 1960er Jahren es mittelamerikanische Bananendiktaturen waren. Die Nordroute, auch bekannt als die nördliche Seidenstrasse führt durch zu viele Staaten der ehemaligen UdSSR, die sich zum Teil inzwischen spinnefeind sind, damit ist auch dieser Weg faktisch verschlossen. Am interessantesten ist also die südliche Seidenstrasse.

Die Route von Teheran/Iran nach Shache/China, dem ersten Ort östlich des Himalaya und kurz vor der Wüste Gobi – ab da wird es dann geographisch und politisch für Pipelinebauer sehr einfach – führt durch Afghanistan, ein früher erprobter Trucker-Weg führte z.B. über Kabul mit einer Distanz von 3187 km. Gute vier Tage Trucker-Fahrzeit sollte man dafür in Kauf nehmen. Öl kommt je nach Druck in sieben Tagen an, in jedem Fall deutlich schneller und auch – wenn mal gebaut – günstiger als über den Seeweg. Zudem ergeben sich Möglichkeiten strategischer Partnerschaften.

Der Iran hatte mit China schon immer recht gute Handelsbeziehungen gehabt, die sich durch die Krise seit 1979 mit dem Westen (iranische Revolution) verdichtet haben. Dazu trug auch die Isolationspolitik des Westens gegenüber dem islamistischen Regime bei. Die Pipeline-Pläne sind nicht eine Erfindung der jüngsten Jahre. Gelegentlich aber ereignen sich Revolutionen und Einmärsche in erstaunlicher Reihenfolge. So geschah das Ende 1979 durch die Sowjetunion, die sich anfänglich geweigert hatte, im Afghanistan einzumarschieren. Aber nach der iranischen Revolution wurde es auch für die Sowjets wichtig, hier einen Block gegen China zu errichten. Aus diesem Grund wurde hier auch zunächst recht wenig in den USA protestiert oder gar wirklich unternommen, wenn man mal von etwas politischem Geplänkel wie dem Sanktionieren der olympischen Spiele in Moskau 1980 absieht. Ganz im Gegenteil, die Iran-Afghanistan-Krise machte das Öl nochmals deutlich teurer und damit den US-Dollar wertvoller.

Schöne 10 Jahre hat dann auch die Sowjetunion es ausgehalten, in Afghanistan aktiv zu sein, der Ölstandard konnte sich dadurch weiter etablieren, Gold wurde gleichzeitig wieder weniger wichtig. Der kundige Leser mag einwenden, dass es die USA waren, die in Afghanistan die islamischen Glaubenskämpfer mit Waffen und Geld unterstützten – werbewirksam untermauert durch Hollywoodstreifen wie „Rambo III“ oder 2009 „Der Krieg des Charlie Wilson“. Wichtig war jedoch auch hier, Instabilität zu säen, denn es ging den USA auch hier nicht darum, gegen die Sowjetunion zu sein, sondern die Region massiv instabil zu halten. Denn ein – auch dank der Sowjets – funktionierendes Afghanistan hätten die USA genauso wenig gebraucht.

Nach zehn Jahren sozialistischer Bruderhilfe und dem Partisanenkrieg der Mujahidin war Afghanistan in die Steinzeit zurückgebombt, insofern für eine Pipeline kein sicherer Ort. Der Bürgerkrieg schleppte sich noch bis 1999 dahin, ehe die Taliban die zerstrittene Nordallianz so weit zurückdrängten, dass wieder von einem existierenden Staatswesen Afghanistan und nicht einem failed state im Sinne des heutigen Somalias gesprochen werden konnte. 2001 wäre die Nordallianz beinahe sogar aus ihrem letzten Restgebiet, dem geostrategisch wichtigen Nordostzipfel verdrängt worden, dort ist das für die Dollar-Hegemonie wohl wichtigste Areal der neuzeitlichen Geschichte, das Tal von Goritik in der Provinz Badakhshan. Hätte die Nordallianz dort auch noch einen Fehlschlag erlitten, wäre das „Islamische Emirat Afghanistan“ dann wohl von China und dem Iran deutlich umworbener gewesen, denn auch die Taliban brauchen Geld.

Dass es soweit nicht kam, hing direkt mit den Ereignissen nach 9/11 zusammen. Es muss an dieser Stelle betont werden, dass es außerhalb des Interesses des Autoren liegt, die obligaten wilden Verschwörungstheorien rund um einstürzende Hochhäuser und fanatisierte islamische Terroristen zu bedienen – auch wenn sie sich rein kriminologisch bisweilen sehr interessant lesen. Die Kooperation zwischen Taliban und Al Qaida erwies sich für erstere als nahezu tödlich. Im Bombenhagel der US Air Force zerstoben auch all jene Pläne Irans und Chinas, sich auf afghanischem Terrain geostrategisch und wirtschaftspolitisch zu begegnen. Dies wurde entscheidend durch eine Neuorientierung des amerikanischen Engagements in dieser Region der Welt verhindert. Während man bislang sich auf Subventionen oder Lieferung von Militärgütern beschränkt hatte, wurde nun direkt interveniert und so ein politischer und wirtschaftlicher Neuaufbau von Anfang an begleitet. Nur diejenigen Mächte, die sich an dieser Militäraktion beteiligen, dürfen zur Zeit auch von der geostrategischen Teilhabe profitieren.

Entsprechend konnte man nun die Demokratie am Hindukusch verteidigen, wenn folgende Schlussfolgerung erlaubt sein darf: Ist Afghanistan ein befriedetes Land, dann sind Infrastrukturprojekte möglich. Sind Infrastrukturprojekte möglich, dann auch eine Ölpipeline vom grössten ölproduzierenden Gebiet zum grössten ölverbrauchenden Gebiet. Wenn das möglich ist, ist die Frage, wer den US-Dollar dann noch braucht.

Es gibt also ein vitales Interesse, die Dinge so zu belassen wie sie jetzt sind. Es geht der westlichen Welt solange gut, solange Afghanistan ein Katastrophengebiet ist. Das bedeutet: In Afghanistan müssen die Taliban genauso unterstützt werden von den westlichen Staaten, um Unfrieden zu säen. Die Opiumproduktion macht in Afghanistan einen Großteil der Exporte aus, jedenfalls seit die Taliban nicht mehr regieren. Geliefert werden die Endprodukte wie Heroin, das inzwischen mehr als 30% des afghanischen Bruttoinlandsprodukts ausmacht vor allem nach Rußland, das aus zeitgeschichtlichen Gründen keinesfalls in Afghanistan intervenieren kann.

Parallel schadet eine Dämonisierung des Irans zumindest nicht. Dies geschieht über die Unterstellung des nuklearen Aufrüstens – wer wollte sich schon für den Mißbrauch der Atomkraft positionieren?

Auf jeden Fall aber erscheint eine Diskussion über einen baldigen Abzug aus Afghanistan sinnlos. Die Thematisierung der Beweggründe deutschen Engagements am Hindukusch kostete bereits einem deutschen Staatsoberhaupt sein Amt. Dies dürfte auch als Warnung an mögliche Kritiker gemeint gewesen sein, sich nicht weiter den Kopf zu zerbrechen.

Ein Abzug aus Afghanistan würde wohl China und den Iran dort auf den Plan bringen.

Beide Staaten haben ein deutliches Interesse an guten Handelsbeziehungen und würden wohl Kabul & Co zum Aufblühen bringen – natürlich mit einem Wertesystem, das mit westlichen Werten, Frauenbeteiligung, Gleichberechtigung und so weiter wenig zu tun hat. Irgendwann ist eine Pipeline gebaut, die südlichen GUS-Staaten werden an diese Pipeline gleich mit angeschlossen und das Pipelineprojekt des Westens über die Türkei wäre gleich mit erledigt.

Das Öl geht einfach und schnell über die Pipeline, der Westen wird „trockengelegt“, genauso wie wenn man zu zweit mit einem grossen Cola-Becher bei McDonald’s ist – aber nur einer hat den Strohhalm, der andere bekommt einen Löffel für das Getränk.

Und nun gilt es nachzudenken: Hat China die Pipeline, braucht es keine Tanker mehr und muss nicht mehr mühsam das Öl durch die Choke Points fahren. Dann kann China auch direkt in chinesischer Währung bezahlen, Dollars werden dadurch weniger gebraucht. Und die ölexportierenden Staaten kaufen Güter wie bisher auch aus China. Exporte von China in den Dollarraum für Dollars werden nicht weiter benötigt, da der Hauptexportgrund – Dollars für Öl – nicht mehr notwendig ist.

Sobald dies der Fall ist, ergibt sich für den Westen eine vorher nicht dagewesene Verschiebung der Wirtschaftskräfte. Der Chinesische Renmimbi wird dadurch wohl die neue Weltleitwährung – eine an sich überfällige Sache, denn schliesslich sind die meisten Einwohner der Welt Chinesen, sie exportieren am meisten und sind wirtschaftlich stark. Und mit einer Pipeline von China in den Iran und nach Arabien haben sie auch genug Öl.

Fragt sich dann nur noch, was die USA und Europa mit einem überteuerten Alterssicherungssystem, einem Paradies für Sozialhilfebezüger und wenig tangiblen Exporten – von Deutschland mal abgesehen – wohl dann auf dem Weltparkett zu suchen haben. Der Schweiz blüht durch eine dermassen starke tektonische Verschiebung der Währungssysteme auch Ungemach. Besser ist dann fast, den Freunden im grossen Kanton unter die Arme zu greifen, als darauf zu warten, dass sie aufgrund übergrossen Drucks das Handtuch werfen.

Entsprechend sind Truppen in Afghanistan ein kleiner Preis für ein hohes wirtschaftliches Gut, doch die Frage ist: Wie lange hält so etwas wirklich?

Dr. Christoph O.-Ph. Frhr. v. Gamm ist Geschäftsmann. Er lebt in München.

Prof. Dr. Florian G. Mildenberger ist Privatgelehrter. Er lebt in Berlin.

Bundeskanzler 2017

Ich werde oft gefragt: Was würden Sie besser machen wenn Sie Bundeskanzler wären? Nun gut, diese eigentlich als rhetorische Floskel gedachte Frage beantworte ich hier. 

Für den aus heutiger Sicht reichlich unwahrscheinlichen Fall daß ich zum Bundeskanzler gewählt werde – hier ist mein Programm. 

Mehr Informationen unter http://bundeskanzler-2017.de

Mehr Informationen unter http://bundeskanzler-2017.de

Dr. Christoph v. Gamm raucht eine Zigarre.
Es wird wieder an der Zeit für ein neues Wirtschaftswunder.

Exportweltmeister werden leicht gemacht! Doch gibt es dafür einen Preis?

Wie wird man Exportweltmeister?

Ganz einfach: Man liefert und gezahlt werden muß… nie!

Wie funktioniert das? Dank Target2. Target2 ist das Länderfinanzausgleichssystem zwischen den Zentralbanken. TARGET steht für Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer system und ist das Zahlungssystem der Zentralbanken des Eurosystems für die schnelle Abwicklung von Überweisungen in Echtzeit. Dieses sollte eigentlich ungefähr bei Null stehen und nur kurzfristige Schwankungen nach oben oder unten haben.

Mit Erschrecken musste ich jedoch heute morgen feststellen, daß das Guthaben unserer Deutschen Bundesbank bei der EZB im Target2 System im November bei sagenhaften 754 Milliarden Euro steht. Das ist die höchste Guthabenanhäufung von uns Deutschen, die jemals verzeichnet wurde. Im August 2012 standen wir schon einmal bei 751 Milliarden und konnten von dort wieder etwas Geld von den Schuldenstaaten eintreiben. Doch wie man heute erkennen kann, sind die Taschen der Schuldnerstaaten leer und das Target2-Guthaben klettert und klettert für diejenigen, die in Deutschland leben und arbeiten, das heißt insbesondere dem Deutschen Volk. Bekommt man etwas dafür? Ja, vielleicht. Wenn alles gut geht.

Wem nicht bewusst ist, was dies bedeutet: Wenn jedoch (und da stehen wir kurz davor) der Euro implodiert oder sich ein Staat wie Italien aus dem Euro verabschiedet, dann ist diese Geldsumme für immer verloren. Die Deutschen haben dann ein paar ganze Jährchen umsonst hauptsächlich für die Südstaaten geschuftet und stehen am Ende mit leeren Händen da. Prof. Dr. Hans-Werner Sinn hat darüber bereits vor einiger Zeit ein Buch geschrieben: Die Target-Falle.

Ein besonderes Dankeschön dafür schon einmal an unseren Unfinanzwächter Herrn Schäuble, unserer Gästekanzlerin Merkel und leider auch den bisher geschätzten Herrn Weidmann. Letzterer tut nichts was mir zu Ohren gekommen wäre, um dieses Ungewicht dem Deutschen Volk zu ersparen.

Wieviel bekommt Deutschland für die Target2 Salden von 754 Mrd. Euro überhaupt? Nur die “Held-der-Arbeit”-Medaille? Oder wird das dann irgendwann in Lire ausgezahlt?

Target2-Salden der einzelnen EZB Länder - September 2016, Quelle: Statista/EZB
Target2-Salden der einzelnen EZB Länder – September 2016, Quelle: Statista/EZB

Wäre die Bundesrepublik Deutschland bilanzierungspflichtig, müsste sie diese Forderungen wohl weitgehend als uneinbringlich ausbuchen. Ein Geschäftsführer oder Vorstand, der dies unterlä´t, wäre sofort in der persönlichen Haftung und dann sehr schnell wegen Veruntreuung im Gefängnis. Dem “öffentlichen Recht” sind solche Gedanken jedoch fremd.