vonGammCom Global Revue – Issue #9 – Katzen als Spione – Macron – Funktionsjackenträger

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April 27 · Issue #9 · View online

Executive Services, Outsourcing, Strategy, People, Politics, Business – vonGammCom Global Institute for Change, http://von-gamm.com

Annette Heinisch, die selbst lange Jahre in Frankreich gelebt hat, nimmt in dem gerade veröffentlichten Beitrag „Dialog unter Gehörlosen“ eine kurze Nachbetrachtung zur Wahl in Frankreich vor. Vor lauter Freude über die vermutliche Niederlage von Frau le Pen wird in Deutschland die dezidierte Analyse dessen unterlassen, was die Wahl Macrons für Frankreich, Deutschland und Europa bedeuten würde. Die Autorin betrachtet die Interessenlage etwas genauer: „Zum Einen verkennen wir, daß Macron zwar proeuropäisch ist, aber die EU konsequent zum Nutzen französischer Interessen umbauen will: Der deutsche Exportüberschuss ist ihm ein Dorn im Auge. Er will er Staatsschulden sozialisieren und Eurobonds einführen, ein echtes EU – Budget mit Hunderten Milliarden einführen und einen eigenen Finanzminister der Eurozone. Nach dem Ausscheiden Großbritanniens wird nun Frankreich die Führungsrolle in der EU übernehmen. Es hat zusammen mit den ebenso notleidenden Ländern der sogenannten “Club Med–Fraktion” die Mehrheit und kann sich schon rein rechnerisch nur auf Kosten Deutschlands sowie der weiteren Geberländer über Wasser halten. Er geht voran, wie sein Motto sagt, aber eben für Frankreich.“
“Bumm” – machte es am Dienstag – die Deutsche Bahn will also ihre IT Infrastruktur in die Amazon Cloud verlagern, sagt der Chef von DB Systel Gerald Hofer, der IT Tochter der Bahn. Jetzt stellt sich die Frage: Wie viele größere Unternehmen als die Deutsche Bahn gibt es in Deutschland noch mit IT Bedarf? Recht wenige. Ein großer Teil der Bahn-IT steht nachts recht träge herum wenn die Kunden keine Tickets wollen und kostet trotzdem Geld – vielleicht weiß Amazon besser etwas damit anzufangen – eventuell in einer anderen Zeitzone. Insofern vielleicht eine gute Idee, Geld zu sparen. Vielleicht. Ich möchte nicht vorschnell urteilen, aber das muß man Fall für Fall spezifisch rechnen.
Die digitale Transformation klappt jedoch ansonsten bei den wenigsten Unternehmen reibungslos. Denn die Beharrungskräfte sind sehr groß. So hatte ich kürzlich ein Gespräch mit dem Miteigentümer eines größeren Handelshauses für Bekleidung. Die Besucherfrequenz in den Läden – alles Citylagen – nimmt pro Jahr um 6% ab, das seit nun etwa 5 Jahren. Man kann sich ausrechnen, daß die wenigeren Besucher wohl nicht so einfach den Umsatz auffangen können, wenn man nicht neue Wege geht. Ich sah mir dann seine Internetseite an und fragte: “Kann man da auch shoppen und das dann im Laden abholen? Oder sich das bringen lassen, nicht jeder hat ja Lust seine Einkäufe mit der S-Bahn nach Hause zu schleppen?” Fehlanzeige. So ein Beispiel von vielen. Gerade im Frontoffice- und Retail-Bereich gibt es viel zu tun, aber auch in den Backoffices. Gleichzeitig gibt das Chancen für Neues – so die Firma Polishangel – ein Spezialist für Luxus-Autopflege – die von On-Line nun zusätzlich Offline gegangen ist und unter anderem in Oslo am Flughafen einen Premium-Store für ihre Autopflegemittel aufgemacht hat.
Während man nun in der digitalen Transformation die Hausaufgaben verpaßt wirft derweil der HR Künstler die altgedienten COBOL-Expertenraus. Wer braucht schon Mainframes? Nun, die Anwendungen sind alt, aber oft der Kern bestimmter Betriebe, und ich möchte nicht die Kundenliste der IBM mit ihren MIPS-Zahlen runterbeten… Nahezu jeder dort hat ein COBOL-Thema, und wenn es das nicht ist, ist es im Zweifelsfall PL/1. Die Folge: Stillstand und Gefahr. Eine große deutsche Bankengruppe zum Beispiel hat ihre Kernbankenanwendung in der Tiefe seit etwa 40 Jahren gleich gelassen – Online-Banking – zuerst mit BTX und dann mit Internet – wurde draufgestöpselt, der Euro drübergeknallt und SEPA drauf – und am Ende kam schnell noch eine App dazu kurz gesagt. Und alles schön noch in Klassik-COBOL. Im Kern ist alles noch gleich. Denn keiner weiß mehr wie das Ding funktioniert.
Das Heim wird immer smarter und viele nutzen diese praktischen Schaltsteckdosen. Die kann man wunderbar über eine App steuern und damit dann seine Lampen von der Ferne ein- und ausdrehen, sogar die Heizkörperventile kann man “smart” steuern. Dumm bloß daß die Biester Sicherheitslücken haben und das WLAN ausschorcheln (können), sagt die c’t. Apropos ausschorcheln: Die CIA hatte mal damit experimentiert, Katzen zu verwanzen, also elektronisch. Die Batterie wurde unter dem Pelz eingebaut, die Ohren hatten Richtmikrofone, der Schwanz wurde als Antenne verwendet. Ideal eigentlich, auch wenn man dafür die Katze aufschnippeln und wieder zunähen mußte. Dummerweise ist der Prototyp suizidal über die Straße gelaufen und wurde von einem Lieferwagen erfasst, nix mit neun Leben.
Die Börse jubelt. Jedoch sollte man auch auf bestimmte Faktoren achten – zum Beispiel wie lange man arbeiten muß um einen Aktienindex zu “kaufen”. Und da sind wir auf einem Niveau der schon crashverdächtig ist, in den USA. In Deutschland sind wir noch etwa 400 Punkte entfernt – das liegt daran, daß der DAX ein Performance-Index ist und kein Kursindex. Wenn Sie den Unterschied nicht kennen und trotzdem Aktien gekauft haben: Dann hätten Sie auch gleich zum Pferderennen gehen können – sorry. Selbst schuld.
Gut, spätestens jetzt werden Sie mich hassen – aber Klugheit soll einsam machen. Das ist eine gute Entschuldigung für diejenigen, die am Mittwochabend zuhause sitzen und eine Lebenskrise bekommen. Aus Erfahrung sage ich: Rotwein hilft! Thema Klugheit: Manchmal schreibt jemand etwas Bahnbrechendes und keiner merkt’s. So geschah es in der Welt der Mathematik. Der Statistikprofessor im Ruhestand Thomas Royen von der FH Bingen fand einen sehr schönen mathematischen Beweis über mehrdimensionale Normalverteilungen – intuitiv zum Beispiel die Normalverteilung zwischen Größe und Gewicht erkennbar – und kaum einer hat es in der mathematischen Fachwelt über Jahre bemerkt. Denn auch dort gibt es so Herdentriebe und Massenblätter, in die man als “Außenstehender”, in dem ebendieser FH-Professor, kaum reinkommt. Wer dann immer noch an die Theorie der effizienten Märkte glaubt, dem ist nicht zu helfen, wo wir schon wieder beim Absatz darüber wären. Aber nix zu wissen ist heute ja der ultimative Luxus.
Apropos Luxus: Ich war mal mit einem Freund in Thailand beim Shoppen – und so kam es dann, daß wir in einen durch eine Doppeltüre versteckten Hinterrraum geführt wurden, wo es viele wunderbare gefälschte Uhren gab – edler Fake soweit das Auge reichte. Die japanischen gefälschten, so erklärte uns der thailändische Luxusuhrenexperte, seien dabei die besten. Und so kaufte sich mein Freund eine ziemlich goldene Bulgari, ich nannte sie liebevoll “Bulgaire”. Dummerweise wurde sofort nach Kauf eine Schraube locker, das Armband fiel ab. Mit viel Charme und Überredungskunst brachte er – zurück in Europa – einen Uhrmacher eines Original-Bulgari-Dealers dazu, die Schraube zu ersetzen. Das kostete mehr als die ganze Uhr. Seine Uhr wurde dadurch ein Stück echter. Im beigefügten Artikel über falsche Uhren lesen wir, daß der Markt für gefälschte Uhren sich anheizt – sogar die werden teurer – und besser. Hoffentlich sind dann die Schrauben nicht locker.
Nicht nur in München-Schwabing läuft gerne der sogenannte “Funktionsjackenträger”, Modell “Spezialdemokrat”, herum: NorthFace Jacke, Wanderschuhe, schmutziger Dreitagebart, ewig pseudojung und das mit 50plus. Meiden sollte man als Gentleman solche Orte, denn die Schlappschwanzigkeit kann man diesen Menschen ansehen, meint der Aurtor des Beitrags in “The European”. Kann man auf die Jugend hoffen? Nur bedingt, denn dummerweise gibt es das Pendant als Millenial-Hipster-Kind, Modell: Memme. Manche behaupten, diese Zustände liegen an der Ideologie des Relativismus der französischen Intellektuellen, dem Trio infernale: Lyotard, Derrida und Foucault. Aber gut Frankreich: Warten wir noch eine gute Woche uns sehen wir dann wie das Volk dort entschieden hat.
Derweil empfehle ich einen guten Fisch nach beiliegendem Kochrezept. Hören Sie das Liedlein von Gigliola Cinquetti an. Wer die kennt ist entweder schon 60plus oder hat exquisiten Geschmack. Und danach schauen Sie sich die Luftmatratzenexpertin Sofia Vergara an, denn die erklärt Ihnen genau wie man sich badet ohne sich dabei naß zu machen – eine wichtige Fertigkeit nicht nur in der Politik.

Business, IT und Politik
“Dialog unter Gehörlosen” – Nachbetrachtung zur Wahl in Frankreich

Deutsche Bahn will ihre IT in die Amazon-Cloud verlagern | heise online

Digitalisierung: Probleme beim Changemanagement – manager magazin

Die programmierte Rückkehr der Cobol-Veteranen « DiePresse.com

Lean Government Services – LGS® – vonGammCom Global Institute for Change

“You Are Here” | Zero Hedge

China Stops Building Wind Turbines Since Energy Was Wasted | The Daily Caller

President Trump: Replace The Dollar With Gold As The Global Currency To Make America Great Again

The Myth of Shocks: Elliott Wave International

What the gold standard is and why government killed it

Bigger Data
The One Idea Apple Should Steal From Samsung | Co.Design

Big Deal Services – BDS® – vonGammCom Global Institute for Change

Smart Home: Versteckte Mikrofone und unsichere Web-Frontends entdeckt | heise online

Cybertrue Security
Geheimakte BND & NSA: Der BND spioniert am größten Internetknoten der Welt | heise online

Cybertrue Capital Partners

Noch vor der Bundestagswahl: Staatstrojaner soll auch gegen Alltagskriminalität eingesetzt werden – netzpolitik.org

Document Friday: Acoustic Kitty

Top Talent finden
Beautiful Quotes: 6 Management Lessons That Everyone Should Know. #2 Is Priceless.

Je klüger, desto einsamer?

Executive Assessment Services – EAS ® – vonGammCom Global Institute for Change

Gesprächsführung im Büro: So kontern Sie Killerphrasen – SPIEGEL ONLINE

Die Intellektuellen-Idioten – NZZ.at

Executive Coaching Services – ECS ® – vonGammCom Global Institute for Change

Steuern sind Raub
Liberales Institut – Staaten 2.0: Sind Sie ein Untertan?

Grundsätzliches: Eigentum und Freiheit – Klaus Peter Krause – eigentümlich frei

Turnaround Change Services – TCS® – vonGammCom Global Institute for Change

Kultur
After You’ve Seen These Maps, Your Image of the World Will Never Be the Same Again!

As prices climb, fake watches get broader and better

Mathematischer Beweis über mehrdimensionale Normalverteilungen gefunden – Spektrum der Wissenschaft

Intercultural Transformation Services – ITS® – vonGammCom Global Institute for Change

Der Funktionsjacken-Papi als Ideal – The European

Invasion der Memmen

We’ve Forgotten How to Dress Like Adults – Racked

How French “Intellectuals” Ruined the West: Postmodernism and Its Impact, Explained – Areo Magazine

Steamed Fish on Kale Recipe – NYT Cooking

Grandes Dames
Gigliola Cinquetti – Sei un Bravo Ragazzo (1964) – YouTube

Watch Pool Float Expert Sofia Vergara Mount an Inflatable Flamingo Without Getting Wet | Playboy

vonGammCom Global Revue – Issue #8 – Blut und Öl, Big Deals, Mehr IT aber in der Cloud

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April 2 · Issue #8 · View online

Executive Services, Outsourcing, Strategy, People, Politics, Business – vonGammCom Global Institute for Change, http://von-gamm.com

Blut und Öl, Big Deals, Mehr IT aber in der Cloud, Verschleierung, kreisförmige Startbahnen, Exportweltmeister, Twitter-Bots, MRI-Software kaputt, Fakenews und Genderpaygap, Zigeunerweisen, Alayna Licardi 

Wer kürzlich die Frankfurter Allgemeine Zeitung aufgeschlagen hat, konnte einen Artikel finden, den gepflegte Revue-Leser bereits eineinhalb Monate zuvor erhalten haben: IBM schafft das Home-Office ab. Aber nicht überall. Nur im Marketing. Freut uns, daß die FAZ doch irgendwann über ihre Kanäle so etwas herausgefunden hat. Es wird Ihnen in der Zukunft noch öfter so ergehen, daß Sie hier Dinge lesen, die in “normalen” Zeitungen erst in Monaten, manchmal erst in Jahren genannt werden. So zum Beispiel “Blut für Öl am Hindukusch”. Zusammen mit Prof. Dr. Florian Mildenberger habe ich mir überlegt warum es denn die Bundeswehr so dringend genau da braucht – und habe mir einfach mal den Globus angeschaut, Sie wissen schon: links, rechts, oben, unten und das Gebirge und das Meer; lesen Sie selbst.
Digitalisierung ist wichtig und man sieht hier daß Deutschland weiterhin im Neuland-Bereich unterwegs ist. Frank Thelen sieht hier noch düster. Ich bin etwas optimistischer, aber man muß halt was tun. “Nöd lafere, liefere”, sagt man in der Schweiz. Less talk, more action. Apropos IT Investitionen: Wir haben uns umgehört und es scheint so als ob die IT Investitionen wieder etwas zunehmen werden, jedoch gibt es immer mehr eine Verschiebung in Cloud-Investitionen, Big Data und Nutzwert. Das ist an sich gut, auch wenn meine Bekannten, die von der Erneuerung ihrer Altkundenbestände sehr gut gelebt haben, sich immer mehr anstrengen müssen. Meine Informanten in den größeren Hard- und Softwareherstellern, bestätigen mir dies einhellig: Und die meisten versuchen auf ein annuitätenbasiertes Geschäft umzusteigen, d.h. monatsweise. Hat alles seine Vor- und Nachteile, ich mahne hier ein wenig zu Vorsicht bei Kunden. Das sollten wir besser individuell besprechen.
Deutschland ist ExportweltmeisterHurra! Dummerweise läßt der Rest von Europa bei der deutschen Wirtschaft anschreiben und so sind die Target-2 Salden der Deutschen Bundesbank inzwischen über 800 Milliarden Euro. Warum das weniger gut ist, darüber schreibe ich in meinem Beitrag.
Manchmal rechnet ein Computersystem einfach so vor sich hin und bringt dann Muster die sinnstiftend erscheinen, zum Beispiel in der medizinischen bildgebenden Technik. Dummerweise passierte das bei den MRI Scans – viele der Muster waren so als wenn man ein Muster in einer Rauhfasertapete erkennen hätte wollen – doch der Computer hat gerechnet und gerechnet – und viele haben darauf ihre Diagnosen oder ihre wissenschaftlichen Arbeiten basiert.
Thema Cybertrue Security: Wir haben bereits in der letzten Ausgabe der Revue von Wikileaks Vault-7 berichtet, das war schon damals schlimm: Doch der Abgrund wird immer tiefer.. Inzwischen zeigt sich, daß nicht nur iPhones bereits ab Fabrik mit Spionagefirmware versehen werden – und die kann ganz einfach aktiviert werden. Darüber hinaus dient das Projekt Marble der Verschleierung des Ursprungs: Was also als russische oder chinesische Hacker erscheinen, können also durchaus die Freunde aus den USA sein.
Ein weiterer Whistleblower hat 600 Millionen Seiten Abhördokumente aus den Diensten herausgeschleust – insgesamt 47 Hard Disks voll. Die Records zeigen: Selbstverständlich wurde der 45. Präsident der USA, Donald J. Trump abgehört – schon lange. Anfangs von FBI & Co bestritten, hat sich inzwischen herausgestellt daß er mit seinem Tweet recht gehabt hat – und es kommt noch viel schlimmer: The Donald wurde bereits seit mindestens 2008 belauscht, dauerhaft, und mit ihm viele andere.
Mehr als 48 Millionen Twitter-Nutzer sind automatisierte Bots, die retweeten und Meinungen per Algorithmus generieren – und das teilweise sehr effektiv. Thema “Fake News” – das hat eine längere Geschichte – die Angelegenheit ist mindestens 60 Jahre alt. Eine Fakenews-Geschichte ist übrigens der sogenannte “Gender Pay Gap”, also daß Frauen schlechter bezahlt werden würden als Männer. In Deutschland zumindest kann man das nicht so nachvollziehen – und in der IT Industrie kenne ich eher das genaue Gegenteil. Frauen werden bei Gehaltserhöhungsrunden aus Angst vor Diskriminierung häufig bevorzugt weil man nichts falsch machen möchte. Bevor eine halbwegs kompetente Dame woanders hin wechselt, behandelt man sie lieber besser, es sind ja eh so wenige. Mehrmals mußte ich mich in quälenden Management-Sitzungen damit beschäftigen, beförderungswürdige Frauen zu identifizieren, koste es was es wolle! Da wurden dann alle Augen zugedrückt, Hauptsache die Vorgaben aus der Zentrale wurden erfüllt, denn sonst hätte es einen auf den Deckel gegeben. Aber liebe Social Justice Warriors, Sie können aufatmen: Es gibt Industrien, wo der Gender Pay Gap nachgewiesen ist, jedoch anders herum. Vielleicht kommen Sie am Ende des Lesens der Revue darauf welche Industrie ich meine…
PS: Sie merken es gibt keine Patentrezepte – gleichwohl wenigstens gute Kochrezepte: zum Beispiel das zu den “Chicken Tenders”. Ist nicht nur für Kinder sehr lecker – probieren Sie das mal nachzumachen!

Business, IT und Politik
Blut für Öl am Hindukusch – vonGammCom Global Institute for Change

Big Deal Services – BDS ® – vonGammCom Global Institute for Change

Worldwide Chokepoints

Think again: Will circular runways ever take off? – BBC News

Wie wird man Exportweltmeister?

„Trump olé. Jetzt sollte auch die Schweiz ihre Monster-Regulierung kippen” – Videos – Inside Paradeplatz

Bigger Data
Deutschland und Schweiz: IT Einkäufe nehmen leicht zu, Fokus auf Effizienz sowie Initiativen wie Industrie 4.0, Big Data und Fintech – vonGammCom Global Institute for Change

Digitalisierung: Darum sieht Investor Frank Thelen schwarz für Deutschland – Business Insider Deutschland

Preisschild: Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte – Golem.de

Scandal: MRI Brain-imaging Completely Unreliable

Cybertrue Security
NSA Documents Prove Surveillance of Donald Trump & His Family »

WikiLeaks – Vault 7: Projects

WikiLeaks Vault 7 Leak Claims CIA Bugs ‘Factory Fresh’ iPhones | Heavy.com

Wikileaks – Vault 7

Mehr als 48 Millionen Twitter-Nutzer sind Bots — RT Deutsch

Top Talent finden
The 3 Simple Rules of Managing Top Talent

Swissness for Germany – vonGammCom Global Institute for Change

CEO Creates “Snowflake Test” To Weed Out Trigglypuff Job Applicants – MILO NEWS

Ten Years Gender Pay Gap-Mistake – Ein Irrtum wird zehn Jahre alt | Telepolis

5 Ways to Keep Employees Inspired and in Love With Their Jobs

CS-Thiam könnte Salär-Rekord brechen – Inside Paradeplatz

Steuern sind Raub
Lean Government Services – LGS ® – vonGammCom Global Institute for Change

UBS schröpft Kunden bis zum bitteren Ende – Inside Paradeplatz

Die Deutsche Bank bezieht klar Stellung gegen Martin Schulz und sein “Arbeitslosengeld Q” – hat sie recht? – finanzmarktwelt.de

Kultur
Nine Things You’re Doing Wrong in a Cocktail Bar – Bloomberg

Die Rückkehr der Bürgerlichkeit

Sarasate Zigeunerweisen with Roy Gablinger & the Symphony Orchestra of Palm Beach

How Franz Liszt Has Revolutionized Piano and Classical Music – My Favorite Classical Music by Vitaliy Katsenelson

Immer nur dagegen: Vorschreiben und Verbieten

»Die meisten Politiker lesen den Koran nicht« – Metropolico

The CIA’s 60-Year History of Fake News: How the Deep State Corrupted Many American Writers – Scheer Intelligence -Truthdig

Baked Chicken Tenders Recipe

Grandes Dames
Ivanka Trump is Getting Her Own Office in the White House and People are Pissed | Playboy

Donna Summer – On The Radio 1983 (Live) – YouTube

Lale Andersen “Unter der roten Laterne von St. Pauli” 1942 – YouTube

Get It On With Alayna Licardi | Playboy

vonGammCom Global Revue – Issue #7 – Vault 7, Reichtum, LiMux, Big Data, Verhandeln

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March 9 · Issue #7 · View online

Executive Services, Outsourcing, Strategy, People, Politics, Business – vonGammCom Global Institute for Change, http://von-gamm.com

Wikileaks hat sein Vault-7 genanntes Archiv herausgebracht und die Inhalte sind Dynamit: So hat die CIA so ziemlich alles verwanzt was verwanzbar ist und hat auch nicht vor Autos halt gemacht – um diese allfällig fernsteuern zu können. Als Operationsbasis dient dafür unter anderem Frankfurt. Aus Cybersecurity Sicht ist das mehr als bedenklich. Cybertrue Capital Partners, die Cybersecurity-Unternehmung der vonGammCom Global Gruppe wird hier ein Augenmerk drauf werfen.
Doch nun zum eigentlichen Thema: Die digitale Transformation wird oft sehr stiefmütterlich behandelt. Kürzlich fragte mich ein größeres Unternehmen nach einem “Digital Director”, aber bitte nicht sechsstellig und ja schön subaltern soll es auch sein. Ich schlug vor, daß sie sich lieber einen erfahrenen PC Supporter anstellen sollten, denn auf so einen Job will keiner, der das Thema “Digitale Transformation” wirklich beherrscht. Hier sind gute Leute rar – und die wenigen guten kennen wir. Der Harvard Business Manager hat dennoch einige gute Ideen zusammengestellt, die ich voll und ganz unterstütze.
Der Altmeister des “Grow” Napoleon Hill zeigt, daß es 17 Faktoren gibt um persönlich etwas außergewöhnliches zu erreichen. Und das Tolle ist: Es ist überhaupt gar nicht so schwierig, man muß es lediglich wirklich wollen.
Aus Standortaspekten wird Schweden brenzlig. Ich würde dort kein Unternehmen mehr neu hinplatzieren, es könnte in Flammen aufgehen oder zumindest sehr hohe Zusatzaufwände für Sicherheitsbemühungen kalkulieren. Daß manche gut laufende Projekte im öffentlichen Bereich aufgrund politischen Willens abgeschossen werden, ist bekannt. Schade ist es wenn es ein Vorzeigeprojekt wie das Münchner LiMux ist. Ausgeschlossen wird selbstverständlich, daß es sich um einen “Deal” aufgrund einer Neuansiedlung eines größeren Software-Unternehmens gehandelt hat, dem schließe ich mich hier einfachweise mal an.
Und damit kommen wir zu Bill Gates: Er meint, daß Roboter Steuern zahlen sollten, beziehungsweise deren Besitzer. Nun sind Roboter auch nur Computer mit etwas Mechanik dazu. Sollte man dann nicht genauso die produktiven Office-Pakete saftig besteuern, oder sind Steuern nicht letztendlich das offenkundigste – nämlich RAUB?
Der französische Sonnenkönig Ludwig der XIV konnte seinen Louvre nicht erweitern, weil die angrenzenden Grundstückseigentümer nicht verkaufen wollten. Und als “absolutistischer Herrscher” konnte er dagegen nichts machen. Daß es früher nicht unbedingt schlechter war – nein sogar teilweise besser – sieht man zum Thema “How Dark Were The Dark Ages?” von Dennis Prager. Doch das Gefühl perpetuellen Fortschritts ist sehr wichtig, um sich an eine Zukunftsvision zu klammern, also wird die Vergangenheit schlecht geschrieben.
Kürzlich lernte ich Heinrich Lange kennen – Vizeadmiral a.D.. Herr Lange beschäftigt sich mit dem Thema “Toxic Leadership” – der Artikel ist verlinkt, am 20. April hält Herr Lange in Zürich dazu ein Forum ab.
Armut ist ein Geisteszustand, Reichtum ebenso. “Pleite sein” ist jedoch etwas temporäres, und man kann es durch Nachdenken und Taten ändern. So zeigt sich, daß der Geisteszustand zwischen Armut und Reichtum unterscheidet. T. Harv Eker – ein Guru, der vielen Menschen geholfen hat auf gesunde Weise reich zu werden, gibt Beispiele. Übrigens: 4000 Millionäre haben Deutschland letztes Jahr den Rücken gekehrt. Und wenn man weiß, daß 10% des Einkommensteuersubstrats von circa 10’000 Topverdienern gezahlt wird und 10% der Einkommensteuerzahler 80% des Gesamtsubstrats finanzieren, dann sollte man sich überlegen, ob das so gesund ist oder ob man nicht lieber wieder etwas dafür tun sollte, daß Deutschland zum einen gerne Unternehmer – IT Unternehmer zum Beispiel – aufnimmt und dort auch reich werden läßt. Denn ansonsten müssen die 80% des Steuersubstrats bald doch von den anderen 90% die bis jetzt sehr wenig zahlen aufgebracht werden.
Reichtum hat etwas mit Whisky zu tun, und danach kommt auch der Artikel zu dem Sie sich wirklich einen Drink genehmigen sollten. Denn ansonsten sind die Bilder der 27 Opfer des Feminismus-Kults extrem schwer verdaulich. Wir haben Sie gewarnt. Daß es auch anders geht, zeigt die Sopranistin Barbara Bonney, begleitet am Piano durch Geoffrey Parsons, wenn sie die “Forelle” von Franz Schubert singt. Schön waren die Zeiten der Drehwählscheiben, und ganz klassische Bilder davon hat Sophia Sinclair mit dem neuen Sternchen Ashley Avan geschossen. Da denkt man sich doch einfach: “Ruf doch mal an!”
PS: Unsere Telefonnummer für Business ist übrigens 089-76702210.

Business, IT und Politik
vonGammCom Global – Richtig erfolgreich verhandeln! – YouTube

Wer mit der digitalen Transformation Schritt halten will, muss umdenken! – Harvard Business Manager

Münchner IT-Leiter zu LiMux: “Es gibt keine größeren technischen Probleme” | heise online

Wegen Tippfehler: Amazon-Mitabeiter schaltet Internet teilweise ab

Energiepolitik nach der Bundestagswahl – eine Momentaufnahme

Sweden: From ABBA to Allah – Eine Chronologie des Niedergangs | Jouwatch

Cybertrue Security
CIA malware targets iPhone, Android, smart TVs, Cars.

Geheimakte BND & NSA: Das Merkel-Handy als Katalysator | heise online

Top Talent finden
Laut Harvard-Studien brauchen wir genau eine Sache für ein erfülltes Leben › ze.tt

ZE.TT – Share
Toxisches Führungsverhalten – Vizeadmiral a.D. Heinrich Lange

Start-up and Incumbents, the best of both worlds

Napoleon Hill’s 17 Principles of Personal Achievement | SUCCESS

Steuern sind Raub
Robots that take people’s jobs should pay taxes, says Bill Gates

New World Wealth: Tausende Millionäre verlassen Deutschland – manager magazin

James M. Buchanan Laureate Interviews | UBS Nobel Perspectives

The Dark Art of Political Intimidation | PragerU

50 Shades of Red | frankjordanblog

Kultur
The 13 Biggest Differences Between Rich People & Poor People – T. Harv Eker

How Dark Were the Dark Ages? | PragerU

Most scientists ‘can’t replicate studies by their peers’ – BBC News

How to Make Friends as an Adult

Darum trinken intelligente und mächtige Männer Whisky – Business Insider Deutschland

Grandes Dames
27 Attractive Girls Who Became Ugly Freaks Because Of Feminism

Barbara Bonney; “Die Forelle”; Franz Schubert – YouTube

Ashley Avan Dials It Up | Playboy

Sozialparasiten

Der Kampf der Konservativen gegen die Umverteiler und Parasiten des Systems ist ein harter und ein ungleicher. Und es ist harte Arbeit. Jeden Tag. Das wird einem nicht geschenkt. Denn die Sozilanten tun ja nicht viel mehr außer sich selbst bereichern zu wollen. Nahezu alle Konservative – zumindest diejenigen, die ich kenne – haben noch nebenbei was anderes zu tun, müssen arbeiten und dabei über Steuern diese Brut mit ernähren.

Dagegen der typische Sozilant tut … sehr wenig bis nichts: Er lebt aus den Taschen der anderen und das ist seine Hauptbeschäftigung, dabei hat er dann “Arbeitsplätze” mit so gut wie wenig oder keinem Inhalt oder lebt gleich direkt von den anderen. Damit bleibt ihm viel Zeit, der anderen Hauptbeschäftigung nachzugehen: Die ist es dann dumm daherzureden und von Solidarität zu labern. Daher ist wohl die erste Pflicht des Konservativen, sich von Umverteilungszwängen zu autonomisieren, das heißt zu überlegen für was und für wen man arbeitet und seine Energie verschwendet, wem man dabei das Geld in den Rachen wirft und dieses so weit wie möglich unterbindet. So bleibt dann mehr Zeit übrig, die inneren Werte zu stabilisieren, zu festigen und zu kommunizieren.

 

Bild: Quelle Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ixodes_hexagonus_(aka).jpg

 

Afghanistan : Blut für Öl am Hindukusch

Afghanistan : Blut für Öl am Hindukusch

Download Artikel hier

Am Hindukusch entscheidet sich das wirtschaftliche Wohlergehen der westlichen Welt.

Ein politischer Kurzessay von Dr. Christoph v. Gamm und Prof. Dr. Florian G. Mildenberger

Solange Afghanistan instabil ist, bleibt Europa stabil.

Es sind diese Vorgänge, die zumeist erst eine Generation nach den stattgefundenen Ereignissen den Historikern und Kommentatoren ins Auge stechen und die immer gleiche Frage provozieren: „Wie konnte man solche Offensichtlichkeiten nur übersehen?“ Insgeheim wissen die Fragenden die Antwort schon, ebenso wie sie selbst sich gewiss sind, niemals diese Fragen aufgerollt zu haben, aus Rücksicht auf übergeordnete Interessen die doch sehr die eigenen sein können.

 

Im Fall des Krieges in Afghanistan, der nun mit Unterbrechungen seit 1980 dauert, wäre das die im Geographieunterricht stets gepredigte Frage: „Wo liegt das Land und welches sind seine Nachbarn?“ Afghanistan liegt zwischen dem Iran und der VR China. Beides sind Staaten, die seitens der USA und ihrer westlichen Verbündeten nicht nur wegen Menschenrechtsfragen kritisiert werden sondern vor allem aufgrund ihrer Machtentfaltungsstrategien. Beide Staaten eint zudem wechselseitiges Interesse: Die VR China benötigt Öl, mehr als mittlerweile die USA, und Iran muss möglichst viel davon verkaufen.

Die Verteidigung der westlichen Demokratie am Hindukusch ist – leider keine leere Floskel. Denn „fällt“ Afghanistan, dann wird über kurz oder lang auch der Dollar zusammenfallen, der über das Öl hochgehalten wird. Und fällt der Dollar, fällt der Euro zusammen.

Die deutsche Bundeswehr ist mit ihren Truppen in Massar-el-Sharif stationiert, an einem wichtigen strategischen Ort, nahe Taschikistan und auch nicht unweit des Wakhan Corridor, eine alte Handelsroute, die wahrscheinlich bereits von Marco Polo verwendet wurde.

40% des weltweiten Ölhandels gehen durch die Straße von Hormoz, eine lediglich 39 km breite Meerenge, die entsprechend von den USA sehr stark gesichert sind. Die Überwachung dieser Strasse durch die USA sorgt auch dafür, dass der US-Dollar für das Öl akzeptiert wird bzw. werden muss.

1973 nach dem Fall des Goldstandards und dem Quasi-Default gegenüber Gold wurde der Ölstandard vom damaligen US-Präsidenten Richard Nixon ausgerufen. Faktisch konnte Erdöl nur noch in US-Dollar bezahlt werden, und jeder etwas anderes probiert hat, wurde sanktioniert – so unter anderem auch Saddam Hussein, der sein Öl in Euro bezahlt wissen wollte. Dies kann als das letzte Glied einer langen Kette von Provokationen interpretiert werden, die ihm letztlich zum Verhängnis wurde.

Selbstverständlich muss auch China sein Öl in Dollar abrechnen, dafür braucht es ein großen Teil der Dollars, die aus Exporterlösen stammen. Ohne Exporterlöse keine Dollars, ohne Dollars kein Öl, ohne Öl kein chinesischer Aufschwung, denn trotz Eigenproduktion muss China importieren, eineinhalb Milliarden Chinesen wollen Auto fahren, im Winter nicht mehr frieren wie in den Jahrzehnten vor Deng Xiaoping und weitere ölbasierte Annehmlichkeiten des Kapitalismus genießen – und sei es nur Plastikspielzeug.

Und auch China muss sein Öl von Arabien über die Strasse von Hormoz transportieren. Der Weg des Öls nach China geht einen recht lästig-verschlungenen Weg: Mit Tankschiffen über die Strasse von Hormoz, vorbei an den Malediven, durch die piratenverseuchte Malaccastrasse durch, vorbei an Singapur und dann an Vietnam entlang zu einem der chinesischen Ölhäfen. China hängt also an mehr als zweier „Choke Points“, um an sein Öl zu kommen. China hat schon länger versucht, Auswege zu schaffen und die Route zu verkürzen. So bot China dem nicht allzu reichen Thailand an, einen Kanal durch den Isthmus von Kra zu bauen um damit wenigstens die Malaccastrasse zu umschiffen. Aber was bleibt ist die Strasse von Hormoz, sie zu umgehen ist quasi aussichtslos.

Eine gute Alternative wäre der Landweg, z.B. über eine Pipeline. Voraussetzung für eine Pipeline sind vor allem: Gute erschlossene Landwege – wer will sich schon mühevoll durchs durch das Gebirge sprengen und natürlich politische Stabilität, denn eine Pipeline ist ansonsten Angriffen sehr schonungslos ausgesetzt. Eine passende Route vom Iran – einem der ölreichsten Staaten – und mit möglichem Anschluss an Pipelines in Kuwait, Saudi-Arabien & Co könnte direkt durch Afghanistan führen. Alternativen für eine Pipeline wären Pakistan und durch den Nordhimalaya, sowie die Nordroute über Turkmenistan, Usbekistan und Kirgistan. Die Pakistan-Route für eine Ölpipeline ist aufgrund des Himalayas nicht praktikabel, zudem ist Pakistan politisch gesehen fast eine US-Marionette wie in den 1960er Jahren es mittelamerikanische Bananendiktaturen waren. Die Nordroute, auch bekannt als die nördliche Seidenstrasse führt durch zu viele Staaten der ehemaligen UdSSR, die sich zum Teil inzwischen spinnefeind sind, damit ist auch dieser Weg faktisch verschlossen. Am interessantesten ist also die südliche Seidenstrasse.

Die Route von Teheran/Iran nach Shache/China, dem ersten Ort östlich des Himalaya und kurz vor der Wüste Gobi – ab da wird es dann geographisch und politisch für Pipelinebauer sehr einfach – führt durch Afghanistan, ein früher erprobter Trucker-Weg führte z.B. über Kabul mit einer Distanz von 3187 km. Gute vier Tage Trucker-Fahrzeit sollte man dafür in Kauf nehmen. Öl kommt je nach Druck in sieben Tagen an, in jedem Fall deutlich schneller und auch – wenn mal gebaut – günstiger als über den Seeweg. Zudem ergeben sich Möglichkeiten strategischer Partnerschaften.

Der Iran hatte mit China schon immer recht gute Handelsbeziehungen gehabt, die sich durch die Krise seit 1979 mit dem Westen (iranische Revolution) verdichtet haben. Dazu trug auch die Isolationspolitik des Westens gegenüber dem islamistischen Regime bei. Die Pipeline-Pläne sind nicht eine Erfindung der jüngsten Jahre. Gelegentlich aber ereignen sich Revolutionen und Einmärsche in erstaunlicher Reihenfolge. So geschah das Ende 1979 durch die Sowjetunion, die sich anfänglich geweigert hatte, im Afghanistan einzumarschieren. Aber nach der iranischen Revolution wurde es auch für die Sowjets wichtig, hier einen Block gegen China zu errichten. Aus diesem Grund wurde hier auch zunächst recht wenig in den USA protestiert oder gar wirklich unternommen, wenn man mal von etwas politischem Geplänkel wie dem Sanktionieren der olympischen Spiele in Moskau 1980 absieht. Ganz im Gegenteil, die Iran-Afghanistan-Krise machte das Öl nochmals deutlich teurer und damit den US-Dollar wertvoller.

Schöne 10 Jahre hat dann auch die Sowjetunion es ausgehalten, in Afghanistan aktiv zu sein, der Ölstandard konnte sich dadurch weiter etablieren, Gold wurde gleichzeitig wieder weniger wichtig. Der kundige Leser mag einwenden, dass es die USA waren, die in Afghanistan die islamischen Glaubenskämpfer mit Waffen und Geld unterstützten – werbewirksam untermauert durch Hollywoodstreifen wie „Rambo III“ oder 2009 „Der Krieg des Charlie Wilson“. Wichtig war jedoch auch hier, Instabilität zu säen, denn es ging den USA auch hier nicht darum, gegen die Sowjetunion zu sein, sondern die Region massiv instabil zu halten. Denn ein – auch dank der Sowjets – funktionierendes Afghanistan hätten die USA genauso wenig gebraucht.

Nach zehn Jahren sozialistischer Bruderhilfe und dem Partisanenkrieg der Mujahidin war Afghanistan in die Steinzeit zurückgebombt, insofern für eine Pipeline kein sicherer Ort. Der Bürgerkrieg schleppte sich noch bis 1999 dahin, ehe die Taliban die zerstrittene Nordallianz so weit zurückdrängten, dass wieder von einem existierenden Staatswesen Afghanistan und nicht einem failed state im Sinne des heutigen Somalias gesprochen werden konnte. 2001 wäre die Nordallianz beinahe sogar aus ihrem letzten Restgebiet, dem geostrategisch wichtigen Nordostzipfel verdrängt worden, dort ist das für die Dollar-Hegemonie wohl wichtigste Areal der neuzeitlichen Geschichte, das Tal von Goritik in der Provinz Badakhshan. Hätte die Nordallianz dort auch noch einen Fehlschlag erlitten, wäre das „Islamische Emirat Afghanistan“ dann wohl von China und dem Iran deutlich umworbener gewesen, denn auch die Taliban brauchen Geld.

Dass es soweit nicht kam, hing direkt mit den Ereignissen nach 9/11 zusammen. Es muss an dieser Stelle betont werden, dass es außerhalb des Interesses des Autoren liegt, die obligaten wilden Verschwörungstheorien rund um einstürzende Hochhäuser und fanatisierte islamische Terroristen zu bedienen – auch wenn sie sich rein kriminologisch bisweilen sehr interessant lesen. Die Kooperation zwischen Taliban und Al Qaida erwies sich für erstere als nahezu tödlich. Im Bombenhagel der US Air Force zerstoben auch all jene Pläne Irans und Chinas, sich auf afghanischem Terrain geostrategisch und wirtschaftspolitisch zu begegnen. Dies wurde entscheidend durch eine Neuorientierung des amerikanischen Engagements in dieser Region der Welt verhindert. Während man bislang sich auf Subventionen oder Lieferung von Militärgütern beschränkt hatte, wurde nun direkt interveniert und so ein politischer und wirtschaftlicher Neuaufbau von Anfang an begleitet. Nur diejenigen Mächte, die sich an dieser Militäraktion beteiligen, dürfen zur Zeit auch von der geostrategischen Teilhabe profitieren.

Entsprechend konnte man nun die Demokratie am Hindukusch verteidigen, wenn folgende Schlussfolgerung erlaubt sein darf: Ist Afghanistan ein befriedetes Land, dann sind Infrastrukturprojekte möglich. Sind Infrastrukturprojekte möglich, dann auch eine Ölpipeline vom grössten ölproduzierenden Gebiet zum grössten ölverbrauchenden Gebiet. Wenn das möglich ist, ist die Frage, wer den US-Dollar dann noch braucht.

Es gibt also ein vitales Interesse, die Dinge so zu belassen wie sie jetzt sind. Es geht der westlichen Welt solange gut, solange Afghanistan ein Katastrophengebiet ist. Das bedeutet: In Afghanistan müssen die Taliban genauso unterstützt werden von den westlichen Staaten, um Unfrieden zu säen. Die Opiumproduktion macht in Afghanistan einen Großteil der Exporte aus, jedenfalls seit die Taliban nicht mehr regieren. Geliefert werden die Endprodukte wie Heroin, das inzwischen mehr als 30% des afghanischen Bruttoinlandsprodukts ausmacht vor allem nach Rußland, das aus zeitgeschichtlichen Gründen keinesfalls in Afghanistan intervenieren kann.

Parallel schadet eine Dämonisierung des Irans zumindest nicht. Dies geschieht über die Unterstellung des nuklearen Aufrüstens – wer wollte sich schon für den Mißbrauch der Atomkraft positionieren?

Auf jeden Fall aber erscheint eine Diskussion über einen baldigen Abzug aus Afghanistan sinnlos. Die Thematisierung der Beweggründe deutschen Engagements am Hindukusch kostete bereits einem deutschen Staatsoberhaupt sein Amt. Dies dürfte auch als Warnung an mögliche Kritiker gemeint gewesen sein, sich nicht weiter den Kopf zu zerbrechen.

Ein Abzug aus Afghanistan würde wohl China und den Iran dort auf den Plan bringen.

Beide Staaten haben ein deutliches Interesse an guten Handelsbeziehungen und würden wohl Kabul & Co zum Aufblühen bringen – natürlich mit einem Wertesystem, das mit westlichen Werten, Frauenbeteiligung, Gleichberechtigung und so weiter wenig zu tun hat. Irgendwann ist eine Pipeline gebaut, die südlichen GUS-Staaten werden an diese Pipeline gleich mit angeschlossen und das Pipelineprojekt des Westens über die Türkei wäre gleich mit erledigt.

Das Öl geht einfach und schnell über die Pipeline, der Westen wird „trockengelegt“, genauso wie wenn man zu zweit mit einem grossen Cola-Becher bei McDonald’s ist – aber nur einer hat den Strohhalm, der andere bekommt einen Löffel für das Getränk.

Und nun gilt es nachzudenken: Hat China die Pipeline, braucht es keine Tanker mehr und muss nicht mehr mühsam das Öl durch die Choke Points fahren. Dann kann China auch direkt in chinesischer Währung bezahlen, Dollars werden dadurch weniger gebraucht. Und die ölexportierenden Staaten kaufen Güter wie bisher auch aus China. Exporte von China in den Dollarraum für Dollars werden nicht weiter benötigt, da der Hauptexportgrund – Dollars für Öl – nicht mehr notwendig ist.

Sobald dies der Fall ist, ergibt sich für den Westen eine vorher nicht dagewesene Verschiebung der Wirtschaftskräfte. Der Chinesische Renmimbi wird dadurch wohl die neue Weltleitwährung – eine an sich überfällige Sache, denn schliesslich sind die meisten Einwohner der Welt Chinesen, sie exportieren am meisten und sind wirtschaftlich stark. Und mit einer Pipeline von China in den Iran und nach Arabien haben sie auch genug Öl.

Fragt sich dann nur noch, was die USA und Europa mit einem überteuerten Alterssicherungssystem, einem Paradies für Sozialhilfebezüger und wenig tangiblen Exporten – von Deutschland mal abgesehen – wohl dann auf dem Weltparkett zu suchen haben. Der Schweiz blüht durch eine dermassen starke tektonische Verschiebung der Währungssysteme auch Ungemach. Besser ist dann fast, den Freunden im grossen Kanton unter die Arme zu greifen, als darauf zu warten, dass sie aufgrund übergrossen Drucks das Handtuch werfen.

Entsprechend sind Truppen in Afghanistan ein kleiner Preis für ein hohes wirtschaftliches Gut, doch die Frage ist: Wie lange hält so etwas wirklich?

Dr. Christoph O.-Ph. Frhr. v. Gamm ist Geschäftsmann. Er lebt in München.

Prof. Dr. Florian G. Mildenberger ist Privatgelehrter. Er lebt in Berlin.

Bundeskanzler 2017

Ich werde oft gefragt: Was würden Sie besser machen wenn Sie Bundeskanzler wären? Nun gut, diese eigentlich als rhetorische Floskel gedachte Frage beantworte ich hier. 

Für den aus heutiger Sicht reichlich unwahrscheinlichen Fall daß ich zum Bundeskanzler gewählt werde – hier ist mein Programm. 

Mehr Informationen unter http://bundeskanzler-2017.de

Mehr Informationen unter http://bundeskanzler-2017.de

Dr. Christoph v. Gamm raucht eine Zigarre.
Es wird wieder an der Zeit für ein neues Wirtschaftswunder.

vonGammCom Global Revue – Issue #6: Steuern, Scarlett Byrne, Carla Bley, Die Bundesagentur und Back2Office@IBM

Der F-Secure Cybersecurity Report sagt: die meisten Menschen verstehen nicht, daß wenn einmal im Internet die Enter-Taste gedrückt ist, sind die Daten für immer im Netz. Löschen zwecklos. Irgendwer hat die Daten doch, egal um was es sich handelt.

Der “Gentleman” Bernhard Roetzel hat einige gute Kleidungstipps in dem verlinkten FAZ-Artikel, doch so anziehen wie er, d.h. kariertes Hemd auf kariertes Sakko – je ne sais pas. Mädchen sollen für Technik begeistert werden, aber Homeoffice geht gar nicht mehr, zumindest in einigen IBM Zentralbereichen. Aha.

Steuern sind Raub. Sagt Prof. Dr. Hans-Herrmann Hoppe. Denken Sie übrigens daran, Ihre Steuererklärung vorzubereiten und einzureichen. Termin ist 31.3. in der Schweiz und in Deutschland lohnt sich langes Warten auch meistens nicht. Weitere Themen wie ein Essay zum Niedergang in der deutschen Bauwirtschaft, zum Mythos des gesunden Essens und der intelligenten Psychopathen erwarten Sie in dieser Revue. Selbstverständlich darf die Abteilung “Grandes Dames” nicht fehlen, diesmal mit Carla Bley und Scarlett Byrne <3.

PS: Das nächste Mal haben wir 27 Vorher-Nachher-Bilder zum Thema Femininismus. Aber erst nach Fasching.


IT, Business und Politik
Lessons From The Most Experienced CIO In The World

India’s Misguided War on Cash – Bloomberg View

Video: Die zehn größten Managementfehler auf einen Blick – vonGammCom Global Institute for Change

Offshore-Wahnsinn erfasst jetzt Schweizer Börse – Inside Paradeplatz

Warum wir noch mehr Mädchen für Technik begeistern müssen – Blog Microsoft Deutschland

Intercultural Transformation Services – ITS® – vonGammCom Global Institute for Change

Das Männermagazin – Europa hat die deutsche Bauwirtschaft ruiniert

Cybertrue Security
Mit dem Truck in die Cloud: Amazon transportiert Daten per LKW – n-tv.de

F-Secure Cybersecurity Report 2017

Top Talent finden
IBM’s Marissa Mayer moment: Staff ordered to work in one of 6 main offices – or face the axe • The Register

Gentleman Bernhard Roetzel über Stil und Manieren

Executive Coaching Services – ECS ® – vonGammCom Global Institute for Change

When You Set Out To Achieve Something Anything Is Possible With Determination And Perseverance – Viral Videos Gallery

Steuern sind Raub
Steuern sind Raub: Interview mit Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe

Kontonummer nicht änderbar: Bundesagentur für Arbeit begräbt 60-Millionen-Euro-Software | t3n

Global Greening – Die Erde ergrünt – von Versteppung keine Spur – YouTube

Kultur
Do You Pass the Israel Test? | PragerU

Warum fast alles, was euch über ungesundes Essen erzählt wurde, falsch ist – Business Insider Deutschland

Jeff Younker’s answer to What is it like to live in Zurich? – Quora

Was wurde aus den Hippies? – Blaue Narzisse

Studie: Eine weit verbreitete Vermutung über Psychopathen ist womöglich falsch – Business Insider Deutschland

Grandes Dames
Carla Bley and Steve Swallow – Lawns – YouTube

10 Stunning Outtakes From Scarlett Byrne’s Playboy Shoot – Slide 3 | Playboy

vonGammCom Global Revue – Issue #5 – Let’s Make 2017 Great Again!

vonGammCom Global Revue

vonGammCom Global Revue

January 31 · Issue #5 · View online

Executive Services, Outsourcing, Strategy, People, Politics, Business – vonGammCom Global Institute for Change, http://von-gamm.com

Das Jahr 2017 ist besser als 2016. Warum? Weil es ein Jahr mehr ist an Erfahrung. Und die Erfahrung werden wir nutzen um neue Ideen daraus zu schöpfen.
Viel Genuß beim Lesen!

Let’s make 2017 great again!


Wenn der Jahresabschluß grausam war:
Get Back on Track!

IT, Business und Politik
Management theory is becoming a compendium of dead ideas | The Economist

Collardi macht Bär-Berater zu Drückerkolonne – Inside Paradeplatz

Auffangnetz der Banken für Avaloq-Rettung? – Inside Paradeplatz

Global Strategy Services – GSS® – vonGammCom Global Institute for Change

Cybertrue Sicherheit
China makes VPNs illegal to tighten its Great Firewall

A Secret Service Agent’s Guide to Protecting the C-Suite from Hackers

Europäischer Gerichtshof bekräftigt: Anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist illegal | heise online

Andrew Breitbart Explains Cultural Marxism – YouTube

Top Talent finden
Swissness for Germany

ExecuNetWhy Most Leaders Fail at Selecting & Hiring the Right People

Verhalten im Beruf: Mit diesen sieben Tipps wirken Sie seriös! – GQ

Tools of Titans — Testing The “Impossible”: 17 Questions That Changed My Life | The Blog of Author Tim Ferriss

Bundeskanzler 2017 | Dr. Christoph v. Gamm

Steuern sind Raub
Grossverdiener: Der Mythos vom Steuerparadies Schweiz – NZZ Wirtschaft

Analyse: Die letzten echten Steuerzahler « DiePresse.com

Kultur
How This Gerhard Richter Work Reveals Germany’s Identity Crisis | artnet News

A Wall Street guide to watches – Business Insider

Playboy Interview: Donald Trump (1990) | Playboy

Wie die Frankfurter Schule Deutschland zerreißt – philosophia perennis

Trumps Sieg: Handgemacht in den USA – Stützen der Gesellschaft

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vonGammCom Global Revue – Issue #4: Weihnachten – und die schönste Nachricht des Jahres

vonGammCom Global Revue

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December 20 · Issue #4 · View online

Executive Services, Outsourcing, Strategy, People, Politics, Business – vonGammCom Global Institute for Change, http://von-gamm.com

Unsere letzte Ausgabe dieses Jahr. In diesem Sinne wünschen wir Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr! Jetzt machen wir Pause. Mitte Januar lesen wir uns dann wieder.

Weihnachten 2016
Unser Brief zum Jahresende

Beste Weihnachtsgrüße
Business, IT und Politik
Delete yourself from the internet by pressing this button

Exportweltmeister werden leicht gemacht! Doch gibt es dafür einen Preis? | Dr. Christoph v. Gamm

Exportweltmeister?
Türkei blockiert Tor und VPN-Nutzung – Probelauf für den Rest von Europa?

Die schönste Nachricht des Jahres
Wußten Sie, daß die ganze Klimatheorie auf einem mathematischen Modell aufgebaut ist, das falsche Formeln beinhaltet? Anstatt kubischer Expansion im Raum modelliert es mit linearer, d.h. 1-dimensionaler. Einfaches Beispiel: Ein Würfel mit einer Kantenlänge x hat Volumen x^3, wieviel Kantenlänge hat der Würfel mit dem doppelten Volumen? Eben nicht (2x)^3… und genau da liegt das Problem oder vielmehr die Rettung, denn dadurch stimmen alle apokalyptischen Voraussagen nicht! 
Climate Scare Is Over

Wheelers and Dealers
Big data means big money | Break into tech

Kapitalgeber zögern, Bewertungen sinken: Jetzt platzt die Start-up Blase – manager magazin

“Free” is the “F-Word” of the Internet – Java non-payers to be targeted by Oracle licensing machine

Top Talent finden
Videocast: Richtig erfolgreich verhandeln.

Harry G über Unternehmensberater

Schöne neue Arbeitswelt | Dr. Christoph v. Gamm

Schöne neue Arbeitswelt
Thorborg: Warum Deutschland die miesesten Chefs der Welt hat – manager magazin

Arbeiten bei Zurich: Lege-Batterie für Bürohengste – Inside Paradeplatz

Lifestyle
Atomic Tests Were a Tourist Draw in 1950s Las Vegas – CityLab

How Close Do You Live to a Nuclear Bomb?

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Geschenktipp: Das brennende Finanzamt als FALLER Bausatz
How Inflation Ruined a Chocolate Bar – Ron Paul Liberty Report

Italy faces chilling new organised crime group MORE RUTHLESS than mafia

Kultur
Europa: Beenden wir die Redefreiheit!

Ein Propagandacoup namens Jihad

A Tribe Called Quest – Electric Relaxation

The Russian App That Has Destroyed Privacy Forever

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Jackie Brown. Across 110th Street featuring Pam Grier

Victoria’s Secret-Show 2016 in Paris: alle Fotos und Video des Dessous-Spektakel – VOGUE

Exportweltmeister werden leicht gemacht! Doch gibt es dafür einen Preis?

Wie wird man Exportweltmeister?

Ganz einfach: Man liefert und gezahlt werden muß… nie!

Wie funktioniert das? Dank Target2. Target2 ist das Länderfinanzausgleichssystem zwischen den Zentralbanken. TARGET steht für Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer system und ist das Zahlungssystem der Zentralbanken des Eurosystems für die schnelle Abwicklung von Überweisungen in Echtzeit. Dieses sollte eigentlich ungefähr bei Null stehen und nur kurzfristige Schwankungen nach oben oder unten haben.

Mit Erschrecken musste ich jedoch heute morgen feststellen, daß das Guthaben unserer Deutschen Bundesbank bei der EZB im Target2 System im November bei sagenhaften 754 Milliarden Euro steht. Das ist die höchste Guthabenanhäufung von uns Deutschen, die jemals verzeichnet wurde. Im August 2012 standen wir schon einmal bei 751 Milliarden und konnten von dort wieder etwas Geld von den Schuldenstaaten eintreiben. Doch wie man heute erkennen kann, sind die Taschen der Schuldnerstaaten leer und das Target2-Guthaben klettert und klettert für diejenigen, die in Deutschland leben und arbeiten, das heißt insbesondere dem Deutschen Volk. Bekommt man etwas dafür? Ja, vielleicht. Wenn alles gut geht.

Wem nicht bewusst ist, was dies bedeutet: Wenn jedoch (und da stehen wir kurz davor) der Euro implodiert oder sich ein Staat wie Italien aus dem Euro verabschiedet, dann ist diese Geldsumme für immer verloren. Die Deutschen haben dann ein paar ganze Jährchen umsonst hauptsächlich für die Südstaaten geschuftet und stehen am Ende mit leeren Händen da. Prof. Dr. Hans-Werner Sinn hat darüber bereits vor einiger Zeit ein Buch geschrieben: Die Target-Falle.

Ein besonderes Dankeschön dafür schon einmal an unseren Unfinanzwächter Herrn Schäuble, unserer Gästekanzlerin Merkel und leider auch den bisher geschätzten Herrn Weidmann. Letzterer tut nichts was mir zu Ohren gekommen wäre, um dieses Ungewicht dem Deutschen Volk zu ersparen.

Wieviel bekommt Deutschland für die Target2 Salden von 754 Mrd. Euro überhaupt? Nur die “Held-der-Arbeit”-Medaille? Oder wird das dann irgendwann in Lire ausgezahlt?

Target2-Salden der einzelnen EZB Länder - September 2016, Quelle: Statista/EZB
Target2-Salden der einzelnen EZB Länder – September 2016, Quelle: Statista/EZB

Wäre die Bundesrepublik Deutschland bilanzierungspflichtig, müsste sie diese Forderungen wohl weitgehend als uneinbringlich ausbuchen. Ein Geschäftsführer oder Vorstand, der dies unterlä´t, wäre sofort in der persönlichen Haftung und dann sehr schnell wegen Veruntreuung im Gefängnis. Dem “öffentlichen Recht” sind solche Gedanken jedoch fremd.