Schöne neue Arbeitswelt

Microsoft hat heute seine neue Firmenzentrale in München eröffnet. “Die neue Arbeitswelt” flötet der sozialistische Bayerische Wahrheitsfunk und führt durch schmucke Büros.
 
Schön schön, nun also auch in München. Doch das Konzept ist uralt, das gleiche hat IBM schon vor 10 Jahren in Zürich eingeführt. Mit allem Schnickschnack. Begegnungszentren, Cafeterien, Stille und laute Räume, Arbeitsplätze, Ruheräume mit lustigen Betten, sogar ein Fitnesstudio hatten wir! Wer jedoch – so wie ich – in einem dieser Officekonzepte gearbeitet hat oder – so wie ich – auch eines für eine Landesorganisation mitdesigned hat – der weiß: Es ist eigentlich ein rechter Schmarrn auf die lange Sicht. Und es verkommt in eine Legebatterie über kurz oder lang. Zwangsläufig. Denn es ist eine Ausprägung des real existierenden gelebten Sozialismus.
 
Ganz klar: So ein Büroneubau kann sich lohnen – und bei meinen Erfahrungen hat es sich kostenseitig zwar gelohnt, weil die Mietkosten gesunken sind aber die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter geht ebenso runter. Natürlich wird das Gegenteil behauptet: Man wäre motivierter, alles ist toll – es gibt Surveys die das Management bestätigen, doch: Wenn mal der Geruch der frischen Möbel weg ist, bleibt der fade Gestank von fehlender Putzhygiene bei shared desks, fehlender Identifikation mit dem Arbeitsplatz und eine geringere Motivation.
 
Thema Sparen: Irgendwann greifen bei so einem Konzept die Sparkommissare durch – Bonus winkt! Die ersten “Meetplaces” werden schnell in neue Büros umgewandelt – “wir brauchen Platz” – und bald kommt der Facility Manager mit Sparideen auf den Trichter, daß man ja den Mitarbeitern Wischtücherl geben kann, um den Schreibtisch und das Telefon (gut, das gibt es bei Microsoft eh nicht, das macht das Surface-Telefon, hat mir der Kollege geschrieben) selbst zu putzen. Die spackige Wurschtsemmel hängt trotzdem noch weiter im Restmüll-Eimer und duftelt dann drei Tage vor sich hin. Irgendwann ist der schöne Geruch von neuen Möbeln – ähnlich wie der bei Autos – dem Mief von Consultingschweiß – das ist dieser Streßangstschweiß – gepaart mit S-Bahngeruch gewichen.
 
Professionell ist anders.
 
Was übrigens bei IBM in Zürich – und da hoffe ich, daß Microsoft es besser macht, besonders dumm war und immer noch ist ist das fehlende Parkplatzkonzept gewesen: Es gab zu wenige Parkplätze, und so habe ich manch Meeting als Conference Call in der Einfahrtwarteschlange zur Tiefgarage verbracht, und ja: nach 30 Stunden Anwesenheit konnte man nicht mehr in die Garage reinfahren, der Badge war gesperrt, so wollte man Parkplätze bewirtschaften, denn die Stadt hatte bei so wenigen Arbeitsplätzen natürlich auch nur wenige Parkplätze bewilligt. Sozialistisches Karma slaps in your face.
 
Irgendwann haben sich die Kollegen komplett ins Homeoffice verschoben, richtig für gemeinsames Arbeiten war man nicht oder man hat sich gleich bei Kunden eingenistet, die haben das natürlich besonders geschätzt, vor allem den “professionellen Auftritt”. Dort wo man sich dann getroffen hat, war die Cafeteria, und manch Kollege hat aus der Not eine Tugend gemacht und war dann mit seinen Confcalls und seinem Laptop für vier Stunden in der Cafeteria anzutreffen. Die “Attrition” ist hoch gegangen, manche haben das anfänglich auch noch gefeiert, aber eigentlich war es für die meisten eher die Hölle. Auch hier: Professionalität schaut anders aus. Inzwischen frage ich solche Kollegen immer, wenn ich sie anrufe: “Kannst Du sprechen?” und dann heißt es: “Ja Moment, ich suche einen Raum…” fünf Minuten später kann man dann langsam zur Sache kommen.
 
Vertrauliche Gespräche vom Kunden der einen anrufen will – denn das passiert halt eben so: Fehlanzeige, alle hören mit Ohren wie Salatschüsseln mit, sie müssen mithören, es geht leider kaum anders. Manche kommen ins Flüstern, ins Leisetreten, mit der Folge, daß der telefonische Auftritt fehlt. So ein Gegenüber kann man eher in die verhandlungstaktische Reserve locken. Und schnell fehlen wieder ein paar Prozentpunkte Marge.
 
Ach ja, beliebt sind übrigens in dieser Ausprägung des „modernen Arbeitens“ Gemeinschaftsdrucker. Meiner war im 8. Stock im Turm, manchmal war ich auch im zweiten Stock. Und mein Freund war der Drucker– ich habe ihn irgendwann „Bob“ genannt (von Bob Hope). Denn Bob hat mir alles geflüstert: Executive Resources Pläne (wer drauf war, wer bald drauf ist, wer in Reserve ist), Salärlisten, Steigerungsvorschläge, Bonuspläne, Abfindungsvereinbarungen, Sales Pipelines und deren Auslegungen, Reisepläne und die exaltierten Varianten davon, Urlaubspläne, Abfindungsvereinbarungen, Scheidungsunterlagen, Ivans, Davids, Ruedis und Susus Steuererklärung (ab da hatte ich fast Mitleid), die Passwortliste für das gemeinsame Passwort – mein Freund der Drucker war mir als Frühaufsteher immer sehr hold. Das Passwort hieß übrigens quartalsweise wechselnd Spr1ng, Summ3r, F8ll123 und W1nter. Denn ich hatte keinen Vorrangsparkplatz, und so mußte ich natürlich früh rein und war meistens dann schon vor acht Uhr da. Ich habe viel gelernt in der Zeit, mein Freund Bob  hat mich zweieinhalb Jahre gut gecoacht. Ich habe übrigens selbst wenig ausgedruckt, zum einen wollte ich Papier sparen, zum anderen habe ich verstanden, daß Bob, mein Freund, nicht unbedingt loyal ist.
 
Büros sind eine Ausprägung des Human Farming. Und daher sollte man bei Bürokonzepten ein wenig von guten Agraringenieuren abschauen.
 
In der Viehhaltung entspricht dieses Konzept einer verbrämten Massentierhaltung mit ein paar Laufställen. Das Gegensatz sind individuell eingerichtete Einzelbüros oder wenigstens Gruppenräume: Biobauern mit Weidehaltung.
 
Fragt sich zuletzt, wann den Mitarbeitern dann auch das Leben in gemeinsamen Schlafsälen schmackhaft gemacht wird.

https://twitter.com/BR24/status/785712314674798592/video/1

Pensionskasse

Meinem Kumpel Heini sagte ich mal beim Kaffeetrinken in meiner damaligen Firma: “Pensionskasse ist optional, wer weiß was die in 20 Jahren wert sein wird”. Das war Mitte 2005 und seine Hände zitterten. Für ihn unvorstellbar. Und überhaupts: Die Hypothek. Und alles. Dad durfte nicht sein. Damals wurde gerade die Betriebspensionskasse von “defined benefit” auf “defined contribution” umgestellt. Änderungsvertrag, nimm oder geh. Viele ahnten es, und diejenigen, die gehen konnten haben sich schnellstens verpisst. Denn danach war die Firmenrente nicht mehr irgendein Prozentsatz des letzten Monatsbruttos, sondern ein kapitalisierter Anspruch, umgerechnet nach Finanzmarktlage und Firmensituation. Gold lag übrigens damals bei etwa 400 Euro pro Unze.
 
In der Zwischenzeit ging es der Firma nur noch mittelprächtig, die Umsätze stagnierten und die schweizerische Pensionskasse mußte auf Befehl von oben so viele firmeneigenen Aktien kaufen wie nur gesetzlich zulässig. Das heißt, die Pensionäre durften eine Wette auf die Zukunft von ihren Nachfolgern ausbaden. Der Pensionskassenbeauftragte bekam dafür die Eier gekrault, würde man spöttisch sagen.
 
Nun, jetzt trifft es die Lufthansa. Und nicht nur. War abzusehen. Sie waren gierig und konnten den Hals nicht voll kriegen.
 
Die Abrechnung kommt.
 
PS: Die meisten deutschen Unternehmen sind was ihre Pensionsverpflichtungen angeht, untergedeckt. Wer im gemeinsamen deutschen Sicherungsfonds drin ist, den wird es irgendwann zerreißen.
 
http://www.aero.de/news-24992/Mario-Draghi-bringt-Lufthansa-in-die-Pensions-Zwickmuehle.html

Wiesn 2016

Ich mag die Wiesn. An sich. Eigentlich. Doch im speziellen nervt es dieses Jahr. Besonders.
 
Es nervt wegen des Zauns, wegen des Dauerregens, weil man mit dem Hund nicht mehr gescheit zur Bavariastatue hingehen kann, geschweige denn auf die Wiesn, nix. Und bei letzterem werde ich grantig. Die Heerschaaren von Wachmuckeln die vor sich hinsächseln, über die könnte man fast noch wegschauen. Aber es geht nicht, es sind zu viele. Und ja – sie sind so wie sie sind: Wachmuckln.
 
Ich bin Wiesnanwohner. Direkt oberhalb vom Käferzelt. Und da gehört der Besuch dazu. Ansonsten könnte ich auch in Schwabing oder noch schlimmer in Harlaching wohnen. Also: Ich war gestern auf der Wiesn und es hatte im Schützenzelt auf dem Jahrestreffen mit Freunden und anderen eine gute Stimmung. Aber…. man hat gemerkt, es war doch ein leichtes Moll im Ton der Massen. Bei dem Lied “An Tagen wie diesen…” hat sich früher die Stimme der Massen überschlagen. Jetzt war es eher ein Mitgesinge, es kam aber nicht mehr aus vollen Kehlen heraus.
 
Es regnet in einem fort. Und das nun seit Freitagabend. Stimmung kommt da nicht auf, und entsprechend wenig Menschen kommen. Doch diese wenigen werden schon am Eingang vergrault, scheint es mir.
 
Überhaupts, diese Eintrittskontrollen… es regnet, und man bekommt von diesen Kontrollfuzzis das Gefühl ein Stück Vieh zu sein. Und damit geht es schon los. Ist man der bald eingesperrte Ochse wie auf dem daneben liegenden Zentralen Landwirtschaftsfest oder ist man noch ein freier Mann oder ein freies Weib?
 
Der Zaun stört übrigens eher weniger. Er ist halt da, das merkt aber keiner. Höchstens im Hinterkopf. Und das macht am Eingang etwas aus, in ein umzäuntes Viehgatter zu gehen.
 
Was jedoch stört, das sind unverschämte Preise in den Zelten mit zwangsweisen “Vorspeisenplatten”, die vor allem aus viel Mehrrettichringerln bestehen und wenig Wurst, so gut wie keinem Fisch und wenig Fleischpflanzerln und die man gefälligst als Gast im Paket mitzunehmen hat, wenn man resierviert. Oder man bekommt keinen Tisch. Wobei… im Löwenbräu soll es nur 2/3 voll gewesen sein. Aber wer will da bei dem Bier eh schon wirklich gerne hin.
 
Wie auch immer, die Wiesn gehört deutlich reformiert, scheint es mir. SIe ist Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden und nun, mit Terrorwarnung und Co bleiben die Leute mal schnell aus. Stornierungen, angefangen von Frau Sixt über amerikanische Reisegruppen.
 
Die beste Wiesn hatte ich 2013. Das war zwar voll, aber unbeschwert. Es wurde gesoffen. Gesoffen. Und es war lustig. Ohne zwei Maß täglich ging es nicht. Doch dann kamen der Zaun, die Kontrollen, das alles. Und ja, auch Angriffe durch versoffene Migranten. Habe ich selbst erlebt. Dann war der Spaß langsam vorbei. Letztes Jahr wurden es nur fünf Maß für mich – insgesamt. Auf 16 Tage. Mal sehen, wieviel es diesmal sein wird.
 
Früher ja früher… da war es einfach ein Fest für Münchner, ein paar Auswärtige und ein paar exotische Touristen… Dieses früher – das wird wohl vor 35 Jahren gewesen sein, bei einem der ersten Male wo ich auf der Wiesn war, noch sehr schön war. Vielleicht kommt das ja wieder.

Ein Besuch im Polizeipräsidium

Vorgestern war ich im Polizeipräsidium auf einer Führung. Neben lustigen Alltagsgegenständen (Uzi & Co) wurden wir auch durch das kleine aber feine Polizeimuseum geführt.

Dort gab es neben der blutverschmierten Originalkleidung des Anführers der Palästinenser, der die 11 israelischen Sportler und den Polizisten Josef Fliegerbauer umgebracht hatte auch die Requisiten des berühmten Mooshammer Mordes, insbesondere sein Zweireiher Sakko, Größe 58 oder so, eine rosafarbene Krawatte und oh siehe: ein altes Elektrokabel.

Damals wurden wir ja alle mit der Ente versorgt, daß es sich um ein Telefonkabel handeln würde, und es gab ja diesen Siemens Gigaset Witz – aber nein: es war ein altes Elektrokabel, so wie es aussah.

Mooshammer hatte übrigens mehrere Daisy-Hundedarsteller. Einer alleine hätte das gar nicht gepackt.

Mosy selbst fuhr mit seinem Rolls-Royce immer gerne rund um den Bahnhof rum und sprach dann entsprechend seine junge, männliche Zielgruppe an. Einmal begegnete er einem Freund von mir, die Ansprache war – ich habe gerade nochmal nachgefragt: “Wie geht’s denn hier zur Balalalanstrasse?” und dabei hat er dann entsprechend lüstern seine Zunge geschnalzt. Die Pornos lagen auf dem Beifahrersitz.

Weitere spektakuläre Mordfälle und auch der erste Banküberall mit Geiselnahme in Deutschland – 1971 in der Prinzregentenstraße. Ein Herr Todorov und ein Herr Rammelmayr haben unter Belustigung des anwesenden Publikums am 4. August die Filiale der Deutschen Bank überfallen und eine Geisel genommen. Das ganze ging unsäglich schief, die Geisel starb.

Von den Fenstern des gegenüber der Bank liegenden Edelrestaurants Feinkost Käfer aus beobachteten die Gäste, darunter Franz Josef Strauß und der damalige Innenstaatssekretär Erich Kiesl, die Szenerie. Franz Josef Strauß soll dabei sein eigenes Jagdgewehr zur Lösung des Falles angeboten haben, mit den Worten: „Diese Schweine knall ich persönlich ab.“. Durfte er aber nicht.

Entsprechend aus den Erfahrungen von Olympia und auch dieser Geiselnahme wurden Sondertruppen geschaffen, zum Beispiel das GSG-9 oder die SEKs. Ich habe mir übrigens einen dieser schweren SEK Helme aufgesetzt – er hat einen Sichtschutz aus dickem Plexiglas, das hilft immerhin gegen Kurzwaffen – doch es braucht schon einen ordentlichen Stiernacken und ziemliche Fitness, um da mitzumachen.

In München hat es ja vergleichsweise wenig Kriminalität, wahrscheinlich ist München die sicherste Millionenstadt der Welt. Von der Schußwaffe mußten die Münchner Beamten letztes Jahr kein einziges Mal Gebrauch machen, im Jahr 2014 mußte kurz vor Oktoberfestbeginn eine Kuh daran glauben, das habe ich live auf dem Weg zum Bäcker miterlebt.

Insgesamt also eine recht spannende Führung, wirklich mal was anderes.

Terroristen ausgehoben

Die Sozialismus-Lügen haben offensichtlich besonders kurze Beine.

Schon ein Jahr nach Einführung bröckelt Merkels Willkommenskultur-Bauwerk und löst sich gerade wie ein Kartenhaus in Einzelbestandteile auf. Jetzt kommen die zahlreichen Einzelbestandteile ans Tageslicht, die Terroristen und IS-Gläubigen in das Licht der Mainstream-Presse, obwohl diese zu den ernannten Göttern (Flüchtlinge) gehören! Um das auch noch zu verheimlichen, ist es einfach drei Nummern zu groß.

Der Ruf “Lügenpresse” steht im Raum und verhindert allzu dreistes Weitermachen im Lügenstil wie zuvor. Wir erleben gerade innerhalb weniger Tage, daß die Flüchtlinge statt der zuvor Harmlosen nun als Großgefährder und Terrorverdächtige gelten!

Übrigens: Focus spricht nicht etwa von einer Razzia, sondern von Razzien! Schlimm, schlimmer, Merkel. Jetzt müssten wohl alle Flüchtlingsheime nach IS-Durchseuchung gefilzt werden. Doch das wird nicht passieren und deshalb ist Vorsicht und Angst durchaus berechtigt. Ich denke, auch der heutige FOCUS-Bericht ist ein kleiner Teil der Vorankündigung des Kommenden!

Getarnte IS-Krieger können in jedem Flüchtlingsheim sein. Wir sollten die MUFL-Heime besonders fürchten, von denen geht die größte Gefährdung (junge, fanatische IS-Anhänger, gewaltgewohnte Plünderer und Wegelagerer) aus.

Inzwischen wissen wir: Mindestens 20% der “Flüchtlinge” sind an der Waffe ausgebildete Terroristen, die Deutschland nach der Bombardierung der IS Stellungen durch die Russen als Rückzugsgebiet genutzt haben – dies wohl unter Wissen von Frau Dr. Merkel und auf Befehl von “drüben”.

 

http://www.focus.de/politik/deutschland/razzien-in-zwei-bundeslaendern-polizei-nimmt-drei-terrorverdaechtige-in-fluechtlingsheimen-fest_id_5930595.html

Kunst, Künstler und Progressive

Es halten sich ja viele für “Künstler”, gerne auch für “Querdenker” und natürlich für “links”. Sie “zeigen Protest”, indem sie abstrakte Machwerke irgendwo hinklatschen, die jedoch kaum Kunst ist. Sie sind “gegen das Establishment”, doch lassen sich schön durch staatliche Subventionen durchpampern. Sie studieren jahre- und jahrzehntelang ohne einen Abschluß. Sie laben sich gerne an den Zitzen von Mutter Bavaria, Mutter Helvetia, Mutter Germania etc und schreien dann doch “Fuck Germany”. Sie kritisieren die abendländische Kultur und Religion und kümmern sich nicht darum, wenn andere Religionen eine Kultur schafft, die Mitmenschen verachten, schänden und peinigen.
 
Genügend “Kulturförderer” im Staat füttern sie durch denn so sind sie gefügig und helfen einem globalisierenden System, echte Kultur und echtes Können – Kunst – zu zerstören. Sie leben gerne in graffitbeschmierten “Lofts” und halten sich für besonders toll. Doch wissen sie: Sie können nichts, werden nichts, wollen nichts. Nur konsumieren und rumschreien.
 
Sie wissen, daß sie automatisch durch die Kulturprozente, die “Kunst am Bau”, die öffentliche Filmförderung, die Literaturpreise die Brosamen abbekommen, die ein Staat für Infrastrukturmaßnahmen hinstellen muß oder die es eben aus dem Kulturbetrieb heraus gibt.
 
Daher sieht man verschandelte Pseudokunstwerke neben echter Architektur, komische Skultpuren auf Gemeindeeingangskreiseln, Ringe und andere rostende Werke, die eher Penisphantasien oder ähnliches ähneln an Parkeingängen, sie schreien bei geförderten Musikveranstaltungen ihre linken Parolen, werden gepäppelt vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Nischenprogrammen die keiner hört und sieht und sie verhöhnen dabei echte Musiker, die den Geschmack der Menschen treffen und Erfolg haben. Sie sind “Schriftsteller”, ohne dabei wirklich gute Bücher zu schaffen, sie sind “Filmmachende”, die auf Festivals bejubelt werden und leere Kinosäle hinter sich lassen.

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Die Lust an der Zerstörung von Wahrem und Guten betreiben sie, weil sie selbst zu keinem wirklich durchdachten in der Lage sind – egal worin – sei es in der bildenden Kunst, sei es in der Architektur, sei es darin, ein gutes Stück Software zu schreiben.
Diese “Künstler” sind verachtenswert. Keinen müden Heller für diese Sorte Zecken. Mit solchen will ich nichts zu tun haben.
 
Doch werden wir sie uns merken. Wir werden diese fehlgeleiteten Pseudo-Künstler beobachten. Denn wir hoffen, daß sie – wenn sie denn sich denn wirklich anstrengen und echte Leistung zeigen, wirklichen Publikumserfolg haben, weil sie das Publikum mögen und das Publikum sie mag, – ja daß wir sie dann nicht fallen lassen. Aber nur dann.
 
Wirkliche Kunst ist es, Menschen dem Göttlichen näher zu bringen. Und das kann durchaus im Alltäglichen sein – eine Autobahn, die perfekt geplant und gebaut ist, so daß keine Unfälle passieren, ein Haus, in dem sich die Bewohner und Arbeitenden wohl fühlen und das nicht nur dem Architekturpreiskommittee gefällt, ein Auto das perfekt fährt und gefällt und wartungsarm ist, eine Software, die Menschen gut nutzen können, ein Computerspiel, das gefällt und sauber durchdacht ist, ein Krimi, der fesselt und packt und sauber konstruiert und geschrieben ist, ein Garten oder Golfplatz der ansprechend und zweckmäßig angelegt ist oder ein Bild, das das Haus verschönert und das nicht erst einen Erklärbären daneben braucht, der die Deutung übernimmt zu dem was dieses Bild nun darstellen soll.

70% Steuern

Aus Freiheitzfackel.

 

“Den meisten ist ja gar nicht klar, wieviel an Steuern sie zahlen. […]

Wir gehen hier aus von einem Brutto-Gehalt von 3.160 EUR. […] Wir haben […] ein vermeintliches Netto in diesem Fall von 1.988 EUR. […] Was kaum einer weiß ist, dass […] der Arbeitgeber noch viel mehr zahlen muss. […] In diesem Fall wären es etwas mehr als 4.000 EUR, die der Arbeitgeber bezahlt. […] Der Arbeitgeber ist bereit für die Leistung von Frau Müller 4.000 EUR zu bezahlen. […] Frau Müller erhält aber nur gute 1.900 EUR auf ihr Konto überwiesen. […] Jetzt kommt noch die Mehrwertsteuer und sonstige Verbrauchssteuern ins Spiel. […] Die Mehrwertsteuer 19% oder auch Mineralöl, Tabak oder Alkohol, das sind ja dann gleich mehrere 100% teilweise. […]

Dann kommen wir dann letztlich zu einem […] echten Netto von 1.198 EUR. […] Von 4.000 EUR bleiben 1.198 EUR übrig. […]

Das aktuelle Existenzminimum liegt momentan bei 1.073,85. […] Den Rest behält der Staat. […] Von 10 Tagen Arbeite sind nur drei für die betreffende Person selbst. […] Ein relativ normal verdienender hätte 2.800 EUR übrig im Monat. […] Wie wäre es denn nun um die soziale Situation bestellt, wenn es keine Steuern gäbe? […] Gehen wir nur mal von 2.000 EUR aus. […] 2.000 EUR extra im Monat das bedeutet nach neun Jahren bei […] 3% Zinsen hätte unser Geringverdiener die gigantische Summe von 247.000 EUR. […]

Bei 21 Jahren Arbeit […] [sind] 700.000 EUR auf der Hohen Kante. […] Braucht man dann soziale Absicherung? Braucht man dann eine Rente? […] Schauen wir uns noch […] an, was denn passieren würde bei einer Arbeitszeit von 49 Jahren, was dem heutigen Rentenalter in etwa entspricht, wenn wir davon ausgehen das derjenige mit 18 anfängt und mit 67 in Rente geht. […] In diesem Beispiel bei […] 3% die schlappe Summe von 2,647 Millionen. […]

Was wollen Sie lieber: Die Rente einer Supermarktverkäuferin – im heutigen System – oder wollen Sie lieber keine Rente und 3 Millionen auf der Bank?” (70% Steuern – Warum sie 7 von 10 Tagen für den Staat arbeiten)

 

 

Buchkritik: Die Ministerin – Kein Fall für Carl Brun

Buchkritik:

 

Die Ministerin – Kein Fall für Carl Brun

 

 

Abgründe, die sich nur in der Schweiz auftun können

von Dr. Christoph v. Gamm 


Der Autor Frank Jordan entführt den Leser in eine Schweiz der Finanzleute, des Inlandsgeheimdienstes und der Classe Politique. Der Held – Nik Horn – ein erfolgreicher Vermögensverwalter für Großvermögen – stößt nach einer Sauftour in seiner haßgeliebten Heimatstadt Bern auf die Leiche eines Starjournalisten – Bernd Bickler – eine Edelfeder des Wochenblatts. Ebendieser Bickler stellte ihm schon vorher nach. Das macht Horn mulmig.

Auch der Inlandsgeheimdienst um Carl Brun, einem kettenrauchenden, im Wald lebenden Einzelgängerabteilungsleiter mit seinem verschworenen Team ist darauf angesetzt – wenn auch nur als Alibiübung. Denn die Ministerin plant, den militärischen und nichtmilitärischen Geheimdienst zusammenzulegen, es wäre die letzte Aufgabe für Brun und seine Truppe. Was alle nicht ahnen, auch nicht die auf den Fall angesetzte Jez, daß der Fall größere Ausmaße hat – denn Bickler ist auf eine Geschichte gestoßen, die einen ehemaligen albanischen Geheimdienstler und Hitman – nun Halbweltler in der Langstraße – den CEO der SWISS FIRST BANK, Nik Horn und die Ministerin in einem spannenden Plot miteinander zusammenbringt, der tatsächlich die Schweiz, wie man sie jetzt kennt, komplett zerstören würde.

  Daß sich der Autor diskret als Teilzeit-Selbstversorger nach Frankreich abgesetzt hat, kann man nach dem Lesen dieses Werks verstehen. Frank Jordan weiß zuviel.  

Und bei einem Krimi dieser Art fragt sich der geneigte Leser, der ein wenig mit der Materie vertraut ist immer: ist es authentisch? Könnte es wirklich so gewesen sein? Oder gibt es logische Brüche, hat der Autor vielleicht der Geschichte halber gepatzt – so wie es Agatha Christie sehr gerne gemacht hat, damit sich in den letzten fünf Seiten der Story noch schnell der Miss Marple oder Hercule Poirot eine besseres “Whosdoneit” präsentiert? Nein. Man kan beruhigt sein – er hat nicht. Es hätte sich wirklich so zutragen können – oder noch schlimmer: Die Katastrophe ist theoretisch jederzeit zu einem Bilanzstichpunkt möglich – es reicht, wenn sich ein paar Menschen zusammenrotten und die Zahlen gemeinsam bestmöglich frisieren. Der starke Franken, die schwachen Assets, die Pensionsforderungen, die nicht erfüllt werden können – der Mix ist bereits jetzt da. Insofern ja: Der Kritiker, der bereits 2007 in einem Szenario für einen großen IT Konzern die Finanzkrise in allen Details vorausgesehen hat und eine Empfehlung für Megadeals gegeben hat, ist fest der Überzeugung, daß so eine Story leicht möglich ist. Erst recht ist das in der Schweiz der Fall – denn die kokainistischen, polytoxikomanen Nik Horns dieser Welt, aus dem Seich gekommen, zerfressen von Angst, wieder in den Seich zurückzukehren, die ehrgeizige Globalisierungsministerin, der um Macht gierende und selbstverliebte CEO, die Hintermänner und auch die Riege der Angestellten des Inlandsgeheimdienstes – mit Ecken und Kanten und teilweise gebrochene Gestalten – die Untergrundalbaner an der Langstraße – ja die gibt es wirklich. Und die Schweiz wäre nicht die Schweiz, wenn nicht jeder jeden irgendwie kennen würde und jeder ein Dossier über den anderen versucht zu haben – um sich selbst abzusichern.

 

Eine sehr spannende Sommerlektüre, die Frank Jordan mit seiner Ministerin – Kein Fall für Carl Brun – fabriziert hat. Eine Kleinigkeit hat es doch auszusetzen: Hat es der Autor oder der Lektor getan – die Namen der Protagonisten sind etwas zu stark für ein deutsches Publikum gewählt – ein wenig mehr Mundart – mehr das Aufprallen zwischen dem schneidend-gemeinen Zürcherisch und dem eher bedächtigen Beamtenbernerisch – das hätte dem Krimi den absoluten Endschliff gegeben.


Die Ministerin – Kein Fall für Carl Brun ist im Lichtschlag Verlag, Reihe Literatur erschienen und kostet € 19,90

 

 

Die Programmierung der Verdummung

Die Programmierung

Wie entsteht Verdummung, wie wird sie von Kindheit an gelehrt?

John Taylor Gatto hat bereits 1968 ein herausragendes Buch mit dem Titel „Dumbing us Down“ – “The hidden curriculum of cumpolsory Schooling” geschrieben. Hier beschreibt er, wie das Programm der Verdummung wird Kindern von Anfang an in der Schule beigebracht – ab dem ersten Tag. Regelrecht perfide und mit purer Absicht.

So schreibt Gatto über die sieben Lektionen des Lehrens folgendes – in Kurzform:

 

  1. Die erste Lektion ist Verwirrung. Alles, was ich lehre, ist aus dem Zusammenhang gerissen. Ich unterrichte die Beziehungslosigkeit von allem. Ich unterrichte Verbindungslosigkeiten. Ich unterrichte zu viel: die Umlaufbahnen der Planeten, das Gesetz der großen Zahlen, Sklaverei, Adjektive, architektonisches Zeichnen, Tanzen, Sport, Chorsingen, Versammlungen, Überraschungsgäste, Feueralarm, Computersprachen, Elternabende, Fortbildungstage, Begabtenförderung, Führungen mit Fremden, die meine Schüler wahrscheinlich nie mehr wiedersehen, standardisierte Tests, Jahrgangstrennung, die es so in der äußeren Welt nirgends gibt – doch was hat irgend eines dieser Dinge mit den anderen zu tun?

  2. Klassenposition – es wird den Kindern beigebracht, in  der Klasse zu bleiben, wo sie hineingehören.  Ich weiß nicht, wer entscheidet, wohin meine Kinder gehören, aber das ist nicht mein Geschäft. Die Kinder sind nummeriert, so dass, wenn eines wegkommt, dann können sie in die richtige Klasse zurückgegeben werden. Die Vielzahl der Art und Weise wie Kinder nummeriert sind, hat sich in Schulen dramatisch erhöht, so daß die Kinder inzwischen deutlich unter dem Gewicht der Nummern das sie tragen, leiden. Es ist ein großes Geschäft.

  3. Gleichgültigkeit Die dritte Lektion, die ich lehre, ist Gleichgültigkeit . Ich lehre Kinder nicht zu viel um alles zu kümmern, selbst wenn sie es gerne machen wollen. Wie ich dies tun, ist sehr subtil. Ich mache es mit der Forderung, dass sie in meinem Unterricht völlig beteiligt werden, springen auf und ab in ihren Sitzen mit der Erwartung, im Wettbewerb kräftig miteinander zu meinen Gunsten. Es ist herzerwärmend, wenn sie das tun; es beeindruckt jeden, sogar mich selbst. Und ich gebe mein Bestes und plane den Unterricht sehr sorgfältig, um diese Show von Begeisterung zu erzeugen. Aber wenn die Glocke läutet bestehe ich darauf, fallenzulassen, was immer es ist, dass wir getan haben, und schnell zum nächsten Klassenzimmer zu gehen. Die Schüler  müssen die Begeisterung ein- und ausschalten, wie bei einem Lichtschalter. Es gibt nichts Wichtiges als das in meiner Klasse – und dann wieder das gleiche in der nächsten Schulstunde. Die Schüler werden nie eine komplette Erfahrung außer auf Raten haben.

  4. Emotionale Abhängigkeit. Die vierte Lektion, die ich lehre, ist emotionale Abhängigkeit. Mit dem Sterne und rote Schecks, Lächeln und runzelt die Stirn, Preise, Ehrungen und schändet, lehre ich Kinder ihren Willen zur prädestinierter Befehlskette zu übergeben. Rechte können von jeder Stelle ohne Berufung gewährt oder verweigert werden, weil Rechte innerhalb einer Schule nicht vorhanden sind – nicht einmal das Recht der freien Rede, wie der Oberste Gerichtshof entschieden hat – es sei denn, die Schulbehörden sagen, sie erlauben es. Als Lehrer interveniere ich in viele persönliche Entscheidungen erlaube das eine was ich für richtig halte und und initiiere Disziplinar Konfrontation für das Verhalten das meine Kontrolle bedroht. Individualität ist ständig bemüht, sich bei Kindern Jugendlichen zu behaupten, so dass meine Urteile dick und schnell daherkommen. Individualität ist ein Widerspruch zur Klassentheorie, ein Fluch für alle Systeme der Klassifizierung.

  5. GEISTIGE ABHÄNGIGKEIT – Die fünfte Lektion, die ich lehre, ist intellektuelle Abhängigkeit. Gute Schüler warten auf einen Lehrer, ihnen zu sagen, was zu tun ist. Dies ist die wichtigste Lektion von allen: wir für andere Menschen warten müssen, besser als wir selbst trainiert, um die Bedeutung unseres Lebens machen. Der Experte macht alle wichtigen Entscheidungen; nur ich, der Lehrer kann, bestimmen, was meine Kinder studieren muss, oder besser gesagt, nur die Leute, die mich bezahlen können diese Entscheidungen zu treffen, die ich dann erzwingen. Wenn mir gesagt wird, dass die Evolution in der Tat eine Theorie ist, die mir befohlen wurde zu übermitteln und Abweichler, die Widerstand leisten, zu bestraften was ich habe gesagt habe, ihnen zu sagen, was sie zu denken haben. Diese Macht zu kontrollieren, was Kinder denken, lässt mich sehr leicht erfolgreiche Studenten und Versager trennen. Erfolgreiche Kinder erledigen das Denken das ich ihnen auftrage mit einem Minimum an Widerstand und mit einer hübschen Anschein von Enthusiasmus. Schlechte Kinder kämpfen dagegen an. Natürlich fehlen ihnen die Konzepte zu wissen was sie da bekämpfen und haben Mühe Entscheidungen für sich selbst zu treffen wo sie wissen, was sie zu lernen haben und was nicht. Und als Lehrer gibt es erprobte Methoden, das zu überleben, natürlich dann wenn die Kinder respektable Eltern haben die aufmüpfig sind und ihren Kindern helfen. Aber kein einziges Mittelklasseelternteil das ich jemals getroffen habe hat geglaubt, daß die Schule eine schlechte ist.

  6. VORLÄUFIGES Selbstwertgefühl – Die sechste Lektion, die ich lehre, ist die des vorläufigen Selbstwertgefühls. Wenn Sie jemals versucht haben, Kinder auf Spur zu bringen, denen die Eltern beigebracht haben, daß sie bedingungslos geliebt werden, wissen Sie, wie unmöglich es selbstsichere Geister konform zu machen. Unsere Welt [wie sie jetzt ist] würde nicht sehr lange eine Flut von zuversichtlichen Menschen überleben, so dass ich lehren, dass ein Kind das Selbstachtung auf Gutachten abhängig gemacht werden sollte. Meine Kinder werden ständig ausgewertet und beurteilt. Ein monatlicher Bericht, beeindruckend in seiner Bestimmung wird in einem Studenten nach Hause geschickt Zustimmung zu entlocken oder genau, bis zu einem Prozentpunkt, wie unzufrieden mit dem Kind ein Elternteil sein sollte markieren. Die Ökologie der “guten” Schule hängt davon ab, Unzufriedenheit zu verewigen.

  7. Man kann sich nicht verstecken – Die siebte Lektion, die ich lehre, ist, dass man nicht verstecken kann. Ich lehre den Schülern, dass sie immer beobachtet werden, dass jeder unter ständiger Überwachung ist von mir und meinen Kollegen. Es gibt keine private Räume für Kinder; gibt es keine private Zeit. Ein Klassenwechsel dauert genau 300 Sekunden, um ungewollte Verbrüderung über Klassen auf einem niedrigen Niveau zu halten. Die Schüler werden ermutigt, einander zu verpetzen oder sogar auf ihre eigenen Eltern zu verpetzen. Natürlich empfehle ich Eltern Berichte über ihre eigenen Kinder Sonderlichkeiten einzureichen. Eine Familie, die trainiert ist, sich selbst zu bespitzeln wird wahrscheinlich keine gefährlichen Geheimnisse verbergen. Ich führe eine Art der erweiterten Schulung durch, genannt “Hausaufgaben”, so dass die Wirkung der Überwachung, wenn sie nicht die Überwachung selbst, in die Privathaushalte eindringt. Dort, wo die Schüler sonst freie Zeit hätten, um zu lernen, etwas neues, vielleicht vom Vater oder der Mutter, oder etwas ausprobieren könnten oder in der Nachbarschaft in die Lehre bei auf die eine oder andere Art weisen Menschen lernen zu können. Doch durch die viel zu vielen Hausaufgaben haben sie dafür natürlich keine Zeit mehr. Und wehe sie machen sie nicht. Und sie überwachen sich quasi damit selbst. Die Bedeutung der ständigen Überwachung und die Verweigerung der Privatsphäre ist, dass niemand vertraut werden kann, dass eine Privatsphäre nicht legitim ist.

 

Soweit Gatto.

 

Wie Sie sehen, kehren einige Themen immer wieder:

 

  • Deutungshoheit,

  • Desinformation,

  • Parzellierung der Information,

  • Autoritätsglauben,

  • Einschränkung des Selbstwertgefühls,

  • Wurschtigkeit und

  • Dauerbespitzelung.

 

Das ist das eigentliche Programm in der Schule, so Gatto. Und ganz ehrlich: ich sehe da keinen Unterschied. Die Wissensvermittlung selbst ist eher Mittel zum Zweck. Daß dies nicht unbedingt gesund ist, liegt auf der Hand und daß viele Kinder und Erwachsene unter solchen Methoden leiden, kann nachvollzogen werden. Um dies zu realisieren, gehört dazu die Entkoppelung der Familie und eben damit der Aufbau der  Notion, daß die Kinder einer „Gemeinschaft“ gehören und nicht zu einer Familie – kann ein anderer Mensch überhaupt jemandem gehören? Das Ziel ist, daß man sich an den Gedanken gewöhnt, daß Eigentum immer einer Gemeinschaft zu gehören habe und jemand anderer fremdbestimmen kann über nahezu jeden Aspekt des Lebens.  


Ziel ist wie gesagt die bewußte Verdummung, unter anderem in Schulen von Anfang an – zum einen durch den Diskonnekt von Eltern und Kindern – daher unter anderem werden Hausaufgaben als „unsozial“ von bestimmten Kreisen angesehen – letztendlich sollen die Kinder Hausaufgaben am besten ohne Elternaufsicht durchführen, um damit besser indoktrinieren zu können. Wer sich an die DDR erinnert, weiß daß das dort Methode hatte, dort durften Kinder zum Beispiel die „Fernsehuhr“ malen, die bei der DDR I „Aktuellen Kamera“ – die war gepunktet – deutlich anders aussah als bei „Heute“ oder „Tagesschau“… – und war die Uhr gestrichelt, dann gab’s gehörigen Streß für Eltern und Kinder. Von gezielter Desinformation in Schulbüchern – Beispiele: Geschichte, Geographie, Biologie und eine Dauerindoktrinierung in Fächern wie Deutsch oder Sprachen will ich jetzt einmal gar nicht weiter ausführen.

Der neue Tetzel

Ganz nach dem dem Motto: Wenn der Taler für den Flüchtling im Beutel klingt, die Seele in den Himmel springt – ein Milliardengeschäft, nichts Neues seit Tetzel.

Übersetzen wir das doch mal ins Kommerziell-Deutsche: Ein Erzbischof mit milliardenschwerem Bistumsvermögen und genügend Geschäftsinteressen durch die Vermietung von Wohnungen und durch angeschlossene Sozialkonzerne (Caritas etc) beschwert sich darüber, daß diejenigen den Mund aufmachen die die Zwangs-Zahlung von Tributen aus Steuergeldern für die “Betreuung” als Flüchtlinge titulierte Wirtschaftsimmigranten direkt und indirekt leisten müssen – sei es durch Mehrarbeit, geringere Nettolöhne und so weiter. Diese dann als “Sektierer” zu bezeichnen, ist eine übliche Rhetorikfloskel aus dem Mittelalter.

Klar, auch bei Luther ging es neben der Rückbesinnung der Lehre auf die Bibel vor allem ums Geld, das die Kirche für ihre eigenen Zwecke verwendet. Nun wird das schön mit Flüchtlingsarbeit ummantelt.

Ein Audit auf Performance des ganzen Flüchtlingsapparats ist das, was als Steuerzahlersicht das erste und wichtigste ist. Und dabei ist es übrigens egal, ob jemand Kirchenmitglied ist oder nicht – denn die “Flüchtlingsarbeit” der Sozialkonzerne wird ja wunderbar aus allgemeinen Steuer- und Sozialmitteln finanziert.

 

http://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2016-08-09/kardinal-woelki-fordert-kultur-des-zweifelns-gegenueber-rechten-eiferern