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Pensionskasse

Meinem Kumpel Heini sagte ich mal beim Kaffeetrinken in meiner damaligen Firma: “Pensionskasse ist optional, wer weiß was die in 20 Jahren wert sein wird”. Das war Mitte 2005 und seine Hände zitterten. Für ihn unvorstellbar. Und überhaupts: Die Hypothek. Und alles. Dad durfte nicht sein. Damals wurde gerade die Betriebspensionskasse von “defined benefit” auf “defined contribution” umgestellt. Änderungsvertrag, nimm oder geh. Viele ahnten es, und diejenigen, die gehen konnten haben sich schnellstens verpisst. Denn danach war die Firmenrente nicht mehr irgendein Prozentsatz des letzten Monatsbruttos, sondern ein kapitalisierter Anspruch, umgerechnet nach Finanzmarktlage und Firmensituation. Gold lag übrigens damals bei etwa 400 Euro pro Unze.
 
In der Zwischenzeit ging es der Firma nur noch mittelprächtig, die Umsätze stagnierten und die schweizerische Pensionskasse mußte auf Befehl von oben so viele firmeneigenen Aktien kaufen wie nur gesetzlich zulässig. Das heißt, die Pensionäre durften eine Wette auf die Zukunft von ihren Nachfolgern ausbaden. Der Pensionskassenbeauftragte bekam dafür die Eier gekrault, würde man spöttisch sagen.
 
Nun, jetzt trifft es die Lufthansa. Und nicht nur. War abzusehen. Sie waren gierig und konnten den Hals nicht voll kriegen.
 
Die Abrechnung kommt.
 
PS: Die meisten deutschen Unternehmen sind was ihre Pensionsverpflichtungen angeht, untergedeckt. Wer im gemeinsamen deutschen Sicherungsfonds drin ist, den wird es irgendwann zerreißen.
 
http://www.aero.de/news-24992/Mario-Draghi-bringt-Lufthansa-in-die-Pensions-Zwickmuehle.html

Wiesn 2016

Ich mag die Wiesn. An sich. Eigentlich. Doch im speziellen nervt es dieses Jahr. Besonders.
 
Es nervt wegen des Zauns, wegen des Dauerregens, weil man mit dem Hund nicht mehr gescheit zur Bavariastatue hingehen kann, geschweige denn auf die Wiesn, nix. Und bei letzterem werde ich grantig. Die Heerschaaren von Wachmuckeln die vor sich hinsächseln, über die könnte man fast noch wegschauen. Aber es geht nicht, es sind zu viele. Und ja – sie sind so wie sie sind: Wachmuckln.
 
Ich bin Wiesnanwohner. Direkt oberhalb vom Käferzelt. Und da gehört der Besuch dazu. Ansonsten könnte ich auch in Schwabing oder noch schlimmer in Harlaching wohnen. Also: Ich war gestern auf der Wiesn und es hatte im Schützenzelt auf dem Jahrestreffen mit Freunden und anderen eine gute Stimmung. Aber…. man hat gemerkt, es war doch ein leichtes Moll im Ton der Massen. Bei dem Lied “An Tagen wie diesen…” hat sich früher die Stimme der Massen überschlagen. Jetzt war es eher ein Mitgesinge, es kam aber nicht mehr aus vollen Kehlen heraus.
 
Es regnet in einem fort. Und das nun seit Freitagabend. Stimmung kommt da nicht auf, und entsprechend wenig Menschen kommen. Doch diese wenigen werden schon am Eingang vergrault, scheint es mir.
 
Überhaupts, diese Eintrittskontrollen… es regnet, und man bekommt von diesen Kontrollfuzzis das Gefühl ein Stück Vieh zu sein. Und damit geht es schon los. Ist man der bald eingesperrte Ochse wie auf dem daneben liegenden Zentralen Landwirtschaftsfest oder ist man noch ein freier Mann oder ein freies Weib?
 
Der Zaun stört übrigens eher weniger. Er ist halt da, das merkt aber keiner. Höchstens im Hinterkopf. Und das macht am Eingang etwas aus, in ein umzäuntes Viehgatter zu gehen.
 
Was jedoch stört, das sind unverschämte Preise in den Zelten mit zwangsweisen “Vorspeisenplatten”, die vor allem aus viel Mehrrettichringerln bestehen und wenig Wurst, so gut wie keinem Fisch und wenig Fleischpflanzerln und die man gefälligst als Gast im Paket mitzunehmen hat, wenn man resierviert. Oder man bekommt keinen Tisch. Wobei… im Löwenbräu soll es nur 2/3 voll gewesen sein. Aber wer will da bei dem Bier eh schon wirklich gerne hin.
 
Wie auch immer, die Wiesn gehört deutlich reformiert, scheint es mir. SIe ist Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden und nun, mit Terrorwarnung und Co bleiben die Leute mal schnell aus. Stornierungen, angefangen von Frau Sixt über amerikanische Reisegruppen.
 
Die beste Wiesn hatte ich 2013. Das war zwar voll, aber unbeschwert. Es wurde gesoffen. Gesoffen. Und es war lustig. Ohne zwei Maß täglich ging es nicht. Doch dann kamen der Zaun, die Kontrollen, das alles. Und ja, auch Angriffe durch versoffene Migranten. Habe ich selbst erlebt. Dann war der Spaß langsam vorbei. Letztes Jahr wurden es nur fünf Maß für mich – insgesamt. Auf 16 Tage. Mal sehen, wieviel es diesmal sein wird.
 
Früher ja früher… da war es einfach ein Fest für Münchner, ein paar Auswärtige und ein paar exotische Touristen… Dieses früher – das wird wohl vor 35 Jahren gewesen sein, bei einem der ersten Male wo ich auf der Wiesn war, noch sehr schön war. Vielleicht kommt das ja wieder.

70% Steuern

Aus Freiheitzfackel.

 

“Den meisten ist ja gar nicht klar, wieviel an Steuern sie zahlen. […]

Wir gehen hier aus von einem Brutto-Gehalt von 3.160 EUR. […] Wir haben […] ein vermeintliches Netto in diesem Fall von 1.988 EUR. […] Was kaum einer weiß ist, dass […] der Arbeitgeber noch viel mehr zahlen muss. […] In diesem Fall wären es etwas mehr als 4.000 EUR, die der Arbeitgeber bezahlt. […] Der Arbeitgeber ist bereit für die Leistung von Frau Müller 4.000 EUR zu bezahlen. […] Frau Müller erhält aber nur gute 1.900 EUR auf ihr Konto überwiesen. […] Jetzt kommt noch die Mehrwertsteuer und sonstige Verbrauchssteuern ins Spiel. […] Die Mehrwertsteuer 19% oder auch Mineralöl, Tabak oder Alkohol, das sind ja dann gleich mehrere 100% teilweise. […]

Dann kommen wir dann letztlich zu einem […] echten Netto von 1.198 EUR. […] Von 4.000 EUR bleiben 1.198 EUR übrig. […]

Das aktuelle Existenzminimum liegt momentan bei 1.073,85. […] Den Rest behält der Staat. […] Von 10 Tagen Arbeite sind nur drei für die betreffende Person selbst. […] Ein relativ normal verdienender hätte 2.800 EUR übrig im Monat. […] Wie wäre es denn nun um die soziale Situation bestellt, wenn es keine Steuern gäbe? […] Gehen wir nur mal von 2.000 EUR aus. […] 2.000 EUR extra im Monat das bedeutet nach neun Jahren bei […] 3% Zinsen hätte unser Geringverdiener die gigantische Summe von 247.000 EUR. […]

Bei 21 Jahren Arbeit […] [sind] 700.000 EUR auf der Hohen Kante. […] Braucht man dann soziale Absicherung? Braucht man dann eine Rente? […] Schauen wir uns noch […] an, was denn passieren würde bei einer Arbeitszeit von 49 Jahren, was dem heutigen Rentenalter in etwa entspricht, wenn wir davon ausgehen das derjenige mit 18 anfängt und mit 67 in Rente geht. […] In diesem Beispiel bei […] 3% die schlappe Summe von 2,647 Millionen. […]

Was wollen Sie lieber: Die Rente einer Supermarktverkäuferin – im heutigen System – oder wollen Sie lieber keine Rente und 3 Millionen auf der Bank?” (70% Steuern – Warum sie 7 von 10 Tagen für den Staat arbeiten)

 

 

Die Programmierung der Verdummung

Die Programmierung

Wie entsteht Verdummung, wie wird sie von Kindheit an gelehrt?

John Taylor Gatto hat bereits 1968 ein herausragendes Buch mit dem Titel „Dumbing us Down“ – “The hidden curriculum of cumpolsory Schooling” geschrieben. Hier beschreibt er, wie das Programm der Verdummung wird Kindern von Anfang an in der Schule beigebracht – ab dem ersten Tag. Regelrecht perfide und mit purer Absicht.

So schreibt Gatto über die sieben Lektionen des Lehrens folgendes – in Kurzform:

 

  1. Die erste Lektion ist Verwirrung. Alles, was ich lehre, ist aus dem Zusammenhang gerissen. Ich unterrichte die Beziehungslosigkeit von allem. Ich unterrichte Verbindungslosigkeiten. Ich unterrichte zu viel: die Umlaufbahnen der Planeten, das Gesetz der großen Zahlen, Sklaverei, Adjektive, architektonisches Zeichnen, Tanzen, Sport, Chorsingen, Versammlungen, Überraschungsgäste, Feueralarm, Computersprachen, Elternabende, Fortbildungstage, Begabtenförderung, Führungen mit Fremden, die meine Schüler wahrscheinlich nie mehr wiedersehen, standardisierte Tests, Jahrgangstrennung, die es so in der äußeren Welt nirgends gibt – doch was hat irgend eines dieser Dinge mit den anderen zu tun?

  2. Klassenposition – es wird den Kindern beigebracht, in  der Klasse zu bleiben, wo sie hineingehören.  Ich weiß nicht, wer entscheidet, wohin meine Kinder gehören, aber das ist nicht mein Geschäft. Die Kinder sind nummeriert, so dass, wenn eines wegkommt, dann können sie in die richtige Klasse zurückgegeben werden. Die Vielzahl der Art und Weise wie Kinder nummeriert sind, hat sich in Schulen dramatisch erhöht, so daß die Kinder inzwischen deutlich unter dem Gewicht der Nummern das sie tragen, leiden. Es ist ein großes Geschäft.

  3. Gleichgültigkeit Die dritte Lektion, die ich lehre, ist Gleichgültigkeit . Ich lehre Kinder nicht zu viel um alles zu kümmern, selbst wenn sie es gerne machen wollen. Wie ich dies tun, ist sehr subtil. Ich mache es mit der Forderung, dass sie in meinem Unterricht völlig beteiligt werden, springen auf und ab in ihren Sitzen mit der Erwartung, im Wettbewerb kräftig miteinander zu meinen Gunsten. Es ist herzerwärmend, wenn sie das tun; es beeindruckt jeden, sogar mich selbst. Und ich gebe mein Bestes und plane den Unterricht sehr sorgfältig, um diese Show von Begeisterung zu erzeugen. Aber wenn die Glocke läutet bestehe ich darauf, fallenzulassen, was immer es ist, dass wir getan haben, und schnell zum nächsten Klassenzimmer zu gehen. Die Schüler  müssen die Begeisterung ein- und ausschalten, wie bei einem Lichtschalter. Es gibt nichts Wichtiges als das in meiner Klasse – und dann wieder das gleiche in der nächsten Schulstunde. Die Schüler werden nie eine komplette Erfahrung außer auf Raten haben.

  4. Emotionale Abhängigkeit. Die vierte Lektion, die ich lehre, ist emotionale Abhängigkeit. Mit dem Sterne und rote Schecks, Lächeln und runzelt die Stirn, Preise, Ehrungen und schändet, lehre ich Kinder ihren Willen zur prädestinierter Befehlskette zu übergeben. Rechte können von jeder Stelle ohne Berufung gewährt oder verweigert werden, weil Rechte innerhalb einer Schule nicht vorhanden sind – nicht einmal das Recht der freien Rede, wie der Oberste Gerichtshof entschieden hat – es sei denn, die Schulbehörden sagen, sie erlauben es. Als Lehrer interveniere ich in viele persönliche Entscheidungen erlaube das eine was ich für richtig halte und und initiiere Disziplinar Konfrontation für das Verhalten das meine Kontrolle bedroht. Individualität ist ständig bemüht, sich bei Kindern Jugendlichen zu behaupten, so dass meine Urteile dick und schnell daherkommen. Individualität ist ein Widerspruch zur Klassentheorie, ein Fluch für alle Systeme der Klassifizierung.

  5. GEISTIGE ABHÄNGIGKEIT – Die fünfte Lektion, die ich lehre, ist intellektuelle Abhängigkeit. Gute Schüler warten auf einen Lehrer, ihnen zu sagen, was zu tun ist. Dies ist die wichtigste Lektion von allen: wir für andere Menschen warten müssen, besser als wir selbst trainiert, um die Bedeutung unseres Lebens machen. Der Experte macht alle wichtigen Entscheidungen; nur ich, der Lehrer kann, bestimmen, was meine Kinder studieren muss, oder besser gesagt, nur die Leute, die mich bezahlen können diese Entscheidungen zu treffen, die ich dann erzwingen. Wenn mir gesagt wird, dass die Evolution in der Tat eine Theorie ist, die mir befohlen wurde zu übermitteln und Abweichler, die Widerstand leisten, zu bestraften was ich habe gesagt habe, ihnen zu sagen, was sie zu denken haben. Diese Macht zu kontrollieren, was Kinder denken, lässt mich sehr leicht erfolgreiche Studenten und Versager trennen. Erfolgreiche Kinder erledigen das Denken das ich ihnen auftrage mit einem Minimum an Widerstand und mit einer hübschen Anschein von Enthusiasmus. Schlechte Kinder kämpfen dagegen an. Natürlich fehlen ihnen die Konzepte zu wissen was sie da bekämpfen und haben Mühe Entscheidungen für sich selbst zu treffen wo sie wissen, was sie zu lernen haben und was nicht. Und als Lehrer gibt es erprobte Methoden, das zu überleben, natürlich dann wenn die Kinder respektable Eltern haben die aufmüpfig sind und ihren Kindern helfen. Aber kein einziges Mittelklasseelternteil das ich jemals getroffen habe hat geglaubt, daß die Schule eine schlechte ist.

  6. VORLÄUFIGES Selbstwertgefühl – Die sechste Lektion, die ich lehre, ist die des vorläufigen Selbstwertgefühls. Wenn Sie jemals versucht haben, Kinder auf Spur zu bringen, denen die Eltern beigebracht haben, daß sie bedingungslos geliebt werden, wissen Sie, wie unmöglich es selbstsichere Geister konform zu machen. Unsere Welt [wie sie jetzt ist] würde nicht sehr lange eine Flut von zuversichtlichen Menschen überleben, so dass ich lehren, dass ein Kind das Selbstachtung auf Gutachten abhängig gemacht werden sollte. Meine Kinder werden ständig ausgewertet und beurteilt. Ein monatlicher Bericht, beeindruckend in seiner Bestimmung wird in einem Studenten nach Hause geschickt Zustimmung zu entlocken oder genau, bis zu einem Prozentpunkt, wie unzufrieden mit dem Kind ein Elternteil sein sollte markieren. Die Ökologie der “guten” Schule hängt davon ab, Unzufriedenheit zu verewigen.

  7. Man kann sich nicht verstecken – Die siebte Lektion, die ich lehre, ist, dass man nicht verstecken kann. Ich lehre den Schülern, dass sie immer beobachtet werden, dass jeder unter ständiger Überwachung ist von mir und meinen Kollegen. Es gibt keine private Räume für Kinder; gibt es keine private Zeit. Ein Klassenwechsel dauert genau 300 Sekunden, um ungewollte Verbrüderung über Klassen auf einem niedrigen Niveau zu halten. Die Schüler werden ermutigt, einander zu verpetzen oder sogar auf ihre eigenen Eltern zu verpetzen. Natürlich empfehle ich Eltern Berichte über ihre eigenen Kinder Sonderlichkeiten einzureichen. Eine Familie, die trainiert ist, sich selbst zu bespitzeln wird wahrscheinlich keine gefährlichen Geheimnisse verbergen. Ich führe eine Art der erweiterten Schulung durch, genannt “Hausaufgaben”, so dass die Wirkung der Überwachung, wenn sie nicht die Überwachung selbst, in die Privathaushalte eindringt. Dort, wo die Schüler sonst freie Zeit hätten, um zu lernen, etwas neues, vielleicht vom Vater oder der Mutter, oder etwas ausprobieren könnten oder in der Nachbarschaft in die Lehre bei auf die eine oder andere Art weisen Menschen lernen zu können. Doch durch die viel zu vielen Hausaufgaben haben sie dafür natürlich keine Zeit mehr. Und wehe sie machen sie nicht. Und sie überwachen sich quasi damit selbst. Die Bedeutung der ständigen Überwachung und die Verweigerung der Privatsphäre ist, dass niemand vertraut werden kann, dass eine Privatsphäre nicht legitim ist.

 

Soweit Gatto.

 

Wie Sie sehen, kehren einige Themen immer wieder:

 

  • Deutungshoheit,

  • Desinformation,

  • Parzellierung der Information,

  • Autoritätsglauben,

  • Einschränkung des Selbstwertgefühls,

  • Wurschtigkeit und

  • Dauerbespitzelung.

 

Das ist das eigentliche Programm in der Schule, so Gatto. Und ganz ehrlich: ich sehe da keinen Unterschied. Die Wissensvermittlung selbst ist eher Mittel zum Zweck. Daß dies nicht unbedingt gesund ist, liegt auf der Hand und daß viele Kinder und Erwachsene unter solchen Methoden leiden, kann nachvollzogen werden. Um dies zu realisieren, gehört dazu die Entkoppelung der Familie und eben damit der Aufbau der  Notion, daß die Kinder einer „Gemeinschaft“ gehören und nicht zu einer Familie – kann ein anderer Mensch überhaupt jemandem gehören? Das Ziel ist, daß man sich an den Gedanken gewöhnt, daß Eigentum immer einer Gemeinschaft zu gehören habe und jemand anderer fremdbestimmen kann über nahezu jeden Aspekt des Lebens.  


Ziel ist wie gesagt die bewußte Verdummung, unter anderem in Schulen von Anfang an – zum einen durch den Diskonnekt von Eltern und Kindern – daher unter anderem werden Hausaufgaben als „unsozial“ von bestimmten Kreisen angesehen – letztendlich sollen die Kinder Hausaufgaben am besten ohne Elternaufsicht durchführen, um damit besser indoktrinieren zu können. Wer sich an die DDR erinnert, weiß daß das dort Methode hatte, dort durften Kinder zum Beispiel die „Fernsehuhr“ malen, die bei der DDR I „Aktuellen Kamera“ – die war gepunktet – deutlich anders aussah als bei „Heute“ oder „Tagesschau“… – und war die Uhr gestrichelt, dann gab’s gehörigen Streß für Eltern und Kinder. Von gezielter Desinformation in Schulbüchern – Beispiele: Geschichte, Geographie, Biologie und eine Dauerindoktrinierung in Fächern wie Deutsch oder Sprachen will ich jetzt einmal gar nicht weiter ausführen.

Der neue Tetzel

Ganz nach dem dem Motto: Wenn der Taler für den Flüchtling im Beutel klingt, die Seele in den Himmel springt – ein Milliardengeschäft, nichts Neues seit Tetzel.

Übersetzen wir das doch mal ins Kommerziell-Deutsche: Ein Erzbischof mit milliardenschwerem Bistumsvermögen und genügend Geschäftsinteressen durch die Vermietung von Wohnungen und durch angeschlossene Sozialkonzerne (Caritas etc) beschwert sich darüber, daß diejenigen den Mund aufmachen die die Zwangs-Zahlung von Tributen aus Steuergeldern für die “Betreuung” als Flüchtlinge titulierte Wirtschaftsimmigranten direkt und indirekt leisten müssen – sei es durch Mehrarbeit, geringere Nettolöhne und so weiter. Diese dann als “Sektierer” zu bezeichnen, ist eine übliche Rhetorikfloskel aus dem Mittelalter.

Klar, auch bei Luther ging es neben der Rückbesinnung der Lehre auf die Bibel vor allem ums Geld, das die Kirche für ihre eigenen Zwecke verwendet. Nun wird das schön mit Flüchtlingsarbeit ummantelt.

Ein Audit auf Performance des ganzen Flüchtlingsapparats ist das, was als Steuerzahlersicht das erste und wichtigste ist. Und dabei ist es übrigens egal, ob jemand Kirchenmitglied ist oder nicht – denn die “Flüchtlingsarbeit” der Sozialkonzerne wird ja wunderbar aus allgemeinen Steuer- und Sozialmitteln finanziert.

 

http://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2016-08-09/kardinal-woelki-fordert-kultur-des-zweifelns-gegenueber-rechten-eiferern

Hillary Clinton is disintegrating in front of our eyes

Hillary Clinton is disintegrating in front of our eyes. 

 

Die deutschen Wahrheitsmedien wollen alles tun, um Donald Trump als amerikanischen Präsidenten zu verhindern. Jede kleinste Verfehlung wird berichtet, wird zum Tritt ins Fettnäpfchen aufgebauscht. Demonstranten vor Trump-Veranstaltungen, selbsterklärte, aber aussichtslose Gegenkandidaten, keine Meldung ist den Wahrheitsmedien schäbig genug. Dabei würde mich mehr interessieren, was an dem Gerücht dran ist, Killary habe einen Hirntumor, sei schon jetzt kaum noch zurechnungs- und auf keinen Fall regierungsfähig. Konkrete Aussagen werden von ihr nicht übermittelt, nur das Jubelgeschrei am Ende ihrer Auftritte. Den deutschen Wahrheitsmedien möchte ich ein kleines Geheimnis verraten: Wir dürfen da gar nicht mitwählen. Weder den Mann der Zukunft, Trump, noch die kriegslüsterne Hexe Killary.

 

 

Radical Left Joining Radical Islam Is Worst American Threat In Decades

Bill Federer zum Thema Radikale Linke.

 

 

Alex Jones talks with Bill Federer from AmericanMinute.com about election 2016 and where he sees it all going.

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Moslemischer Deutsch-Iraner, der rechtsradikal ist weil er in der Schule gehänselt wurde… Aha.

Ich fasse das mal zusammen: Ein moslemischer Deutsch-Iraner aus einer (eigentlich syrischen aber doch) iranischen Familie mit dem Namen Ali Dawoud Somboly, der in den deutschen Medien lange als “David S.” bezeichnet wurde, sieht sich also selbst als “deutscher Arier” und begeht einen rechtsextemistischen Amoklauf nachdem er sich zuvor noch mit seinem besten Freund aus Afghanistan getroffen hat. Um seine Abneigung gegen Türken zu demonstrieren, hatte er auf Facebook eine Türkenfahne wehen.

Aha.

Wie heißt der Bär, der einem hier aufgebunden werden soll?

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-amoklaeufer-von-muenchen-war-rechtsextremist-14359855.html#GEPC;s6

 

Zu Donald Trump (eineinviertel Jahre vor der Wahl)

Zu Donald Trump im amerikanischen Wahlkampf, 5.8.2015

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-07/donald-trump-republikanische-partei-usa

Was dieser “Globalist” Stephan Richter schreibt ist ein totales tenedziöses Gesülze. Mehr später.

Das Ganze hat Schulaufsatzniveau und strotzt von den typischen Stilelementen des “jeder weiss das doch”, “es ist doch klar” und einer geschwurbelten Kombination von Wieselworten, gespickt mit wahllosen Zitaten.

 

“Dass er zum aktuellen Spitzenreiter für die US-Präsidentschaftskandidatur 2016 aufgestiegen ist, ist für die Republikaner ein Albtraum. “

Ach wirklich? Woran wird das festgestellt? Wurde einer der Parteigranden befragt? Gibt es Zitate dazu? Nein. Das ist einfach dem Schreiberling mal so irgendwie zugeflogen.

 “Das Parteivolk jedenfalls bringt mit seiner ungeschminkten Unterstützung Trumps zum Ausdruck, dass es die eigentliche Botschaft der Partei verstanden hat.”

Nach den Umfragen ist Donald Trump bei den Republikaner-Anhängern keineswegs unumstritten. Es gibt sogar solche, die Jeb Bush toll finden oder – wohl besser Rand Paul.

 “der vermeintlich unsäglichen Sarah Palin eine Rolle in seinem Wahlkampf zuzuschanzen, passt perfekt in das Bild. Sie ist die feiste selbstsüchtige Frau”

Aha, hört sich ja nach einer super Analyse an, insbesondere durch dieses “vermeintlich”, einem Wieselwort erster Güte.

 3. Der Einbau eines Filmzitats bringt auch nicht viel zur Sache von Donald Trump, sondern zeigt nur die Tendenz des Schreiberlings.

 “Eine Partei, die keinerlei Bereitschaft zeigt, den Klimawandel auch nur als Herausforderung zu akzeptieren, verwehrt sich jeglicher Rationalität.” Wieso denn? Please explain. “Es ist ja nicht nur der Klimawandel, der bestritten wird. Selbst die Realität der menschlichen Evolution wird ernsthaft infrage gestellt. “

Der Klimawandel wird von Trump nicht bestritten, den gibt es und den gab es immer, sondern eher die Kausalkette “Menschengemachtes CO2 (5% von 0,04% der Luftmasse in der Athomsphäre, by the way) -> Erwärmung -> Wir alle müssen sterben.” Dass die Klimadaten z.B. durch die CRU massiv gefälscht worden sind – Stichwort Climegate – ist durchaus wert, genauer zu betrachten. Dass die “menschliche Evolution” stattfindet, ist klar, was jedoch in Frage zu stellen ist, ist eine Kausalität von Evolutiontheorie, wie inzwischen schon längst diverseste paläontologische Funde zeigen. Beispiele sind z.B. Ernst Haeckels Embryonalstadiendarstellungen (von der Amöbe über den Fisch zum Menschen) komplett gefälscht waren ode die Beobachtungen zu den Galapagosvögeln genauso widerlegt worden sind, beides Ecksteine der typischen Evolutionsbiologie. So besteht auch hier weiterer Forschungsbedarf, und daher ist es auch gut, das anzusprechen, als einfach irgendwelche Dogmen als “unumstößlich” zu postulieren.

Nun spricht Donald Trump eine recht deutliche Sprache und die kommt bei den Menschen an, im Gegensatz zum verklausulierten Nichtsgesagte, das durch die Mühlen der Profispindoktoren ins Beliebeige gedreht wurde.

 Worauf sich der Schreiberling, jedoch überhaupt nicht einlässt, sind die zahllosen Verfehlungen und Korrputionsaffairen in denen Trump seit Jahrzehnten verwickelt ist, oder dass er erstaunlicherweise ein grosser Spender der Demokraten bis anhin war. Dass Donald Trump wahrlich kein Advokat kleiner Leute ist, ist recht offensichtlich, jedoch steht er zumindest für Eigenverantwortung. Themen wie die verfehlte Aussenpolitik oder das Krankenversicherunsdesaster werden natürlich komplett ausgeklammert, oder dass inzwischen ein Viertel der US Bevölkerung von Lebensmittelmarken lebt. Ob nun Donald Trump gegen Jeb Bush, Ted Cruz, Carlie Fiorina (“weil ich eine Frau bin”) , Rick Perry oder Rand Paul wirklich sich durchsetzen kann, wird noch spannend, es kann meines Erachtens durchaus sein, dass er dann einen Fallrückzieher macht und dann plötzlich der Zweitplatzierte Jeb Bush wie aus dem Nichts im Rampenlicht erscheint, so dann alle vergessen, was er so z.B. zum Thema Wahlmanipulationen damals in Florida so getrieben hat.

 In den Wahlkampf wurde Donald Trump eventuell als Showman oder “Fall Guy” reingeschickt, ähnlich wie im professionellen Wrestling, bei dem der Sieger bekanntermassen von Vornherein feststeht, jeder darf da mal drankommen … Donald Trump hat hier ja entsprechene Erfahrung, schlussendlich war er ja einer der Protgonisten im WWE bei der Battle of Billionaires.

 Es scheint fast so, als ob der Fokus auf Donald Trump im Wahlkampf davon ablenken soll, dass bei den Demokraten die Wahl zwischen Pest und Cholera stattfindet, d.h. zwischen einer notorischen Lügnerin (“I did not have sensitive e-Mails”, Abu Ghraib… ) und Kriegshetzerin, einem Betonsozialisten und einem debilen Pseudoaussenpolitiker, um mal nur ein paar Qualitäten der aktuellen Protagonisten zu erwähnen.

 Dass Politik immer mehr eine Art Bühne für die hässlicheren der Schauspieler geworden ist, wie es Ben Affleck mal so schön formuliert hat ist recht offensichtlich. Horst Seehofer sagte es mal so prägnant: “Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.”

Die Mittelschicht

Die Mittelschicht

Ich war kürzlich in Wien. Mittelschichtshölle pur. Man merkt das Kriechertum und ein paar, die die Peitsche schwingen können und dann eben diejenigen, die sich davon abgesondert haben. Und ja: “Ich war dabei!”. 

Ich erinnere mich mit Grausen an die Zeit, als ich jeweils 40 Minuten in die Arbeit gebraucht habe, um dann in einem Bürogebäude mit schlechtem Teppichgeruch und eingeschränktem Putzplan eine Position als “Director of”, “Managing Blah” und ähnliches zu mimen. Privilegien waren dabei dann das Einzelbüro um den Mief der anderen nicht zu riechen oder eine grössere Pflanze. Hin musste ich doch so vier Tage die Woche – und das trotz aller Homeoffice und sonstigen Regelungen. Sozialer Zang. Dann diese Begrüsserei – “Hoi Beat”, “Hallo Karl”, “ja wie gaht’s” … (I GIVE A SHIT). Egal ob Zürich, oder Böblingen, München, Mainz, Paris, London (ganz schlimm), Armonk (eher entspannt, die haben eh nix getan) und wo ich sonst so gearbeitet habe, immer das Gleiche. Ein Klischee, fast so wie wenn man Interrail macht. Man sieht immer Traveller die pleite sind.


Und pleite sind sie eh alle. Die meisten leben von der Hand in den Mund weil sie von ihren Frauen ausgezogen und klein gehalten werden. Und wenn sie aufgemuckt hätten, dann hätts keinen Sozialfick am ersten Wochenende im Monat gegeben.

Spannend waren dann auch die Mittagstischgespräche von “Urlaub” (ethymologisch “Die UR-ERLAUBNIS frei zu sein”), Autos (die sie fast alle auf Leasing gemietet haben), ihren Blagen (alles kleine Einsteins, kaum einer hat zugegeben, dass der Sohnemann am liebsten einen splifft und nix tut)… 

Dass alle gleichzeitig dann wieder nach Hause in ihre Hypothekenbunker in der Vorstadt gefahren sind, die ihnen wie Klötze am Bein hängen, das versteht sich von selbst. 

Spannend auch die “Vorgesetzten”, und ja, einige lesen mit. Peinlich die meisten, Umsatz und Gewinn verwechselnd der eine, Allüren aus Blödheit der andere habend, Allmachtsphantasien oder schlichtwegs Überforderung, gepaart mit “Denn sie wissen nicht was sie tun”. Gefangen in einem System, wo sie meinten Schäferhunde zu sein und doch nur Schafe waren. Und das meinten sie auch von mir. Juniorschäferhund oder so. Conference Calls am Sonntagmorgen? Kein Problem, das war eine der Lieblingssadistenmethden eines meiner Deutschlandchefs, dass er während der Arbeit seine Keule gepimpert hat, nannte sich dann Worklife Balance. 

Ganz selten ging es um die gemeinsame Sache, d.h. Business ranzukarren, viel öfters waren Selbstprofilierung und sich gegenseitig Trietzen an der Tagesordnung. Nur dann wenn der Kunde gemurrt hat, dann haben sich alle brav davor verneigt. Als Verriebsdirektor war das dann der Moment, den Laden hinter den imaginären Freundfeindgeldgeber zu spannen. Ohne das? Fehlanzeige. Daher sind die Bereiche, die weit von Kunden entfernt sind, umso anfälliger für Intrigantentum und Idiotie. 

PS: Ich bin sehr froh, wie ich mein Leben eingerichtet habe und dankbar. Ich könnte mir das nicht mehr vorstellen, trotz aller Mühen..